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Willkommen auf dem Breitensportportal der Ruhrtal-Biker

 

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2010

 

Spuren im SchneeSchneesicheres NRW.......

und wieder hat uns der Winter fest im Griff

Der letzte Winter ist noch in guter Erinnerung und der aktuelle knüpft nahtlos an: Der Blick in den Garten verrät die kleinen Gäste, die dankbar das Vogelhaus plündern. Das Radfahren ist nur bedingt möglich und nicht eben mit Spaß verbunden. Da ist die Wahl zwischen Rolle und Wald doch eher fürs Indoortraining entschieden. Immerhin lässt sich's geruhsam planen, RTF-Termine, CTF-Events, Etappenfahrten, Mallorca-Urlaub, die Angebote sind verfügbar und die Entscheidung kann in aller Ruhe erfolgen.

Derweil fand am 5.12.2010 die Landesehrung des Landesverbands NRW in Niederzier statt und der RTC Mülheim hätte in der Mannschaftswertung Strasse einen 7. Platz belegt - aber wer nicht erscheint, gewinnt auch nichts und die Mountainbiker hätten einen Pokal abräumen können, hatten aber keine Einladung erhalten. Lediglich Felix Tuckmantel konnte in der Jugendwertung seinen Pokal in Empfang nehmen.

Statt feuchtkalter November: Höhenmeter in Andalusien

Christoph B. zwischen Tapas und steilen Rampen - ein Reisebericht

CB on TopVor Beginn des Winters noch ein paar Tage Sonne tanken - das gilt als Empfehlung um den feuchtkalten Novembertagen zu entfliehen. Einige Radsportkollegen halten sich alljährlich ein paar Tage dafür frei. Mit dem Rad sollten noch ein paar Körner für steile Anstiege übrig sein, aber dann steht Genuss - kulinarisch, wie klimatisch - im Vordergrund. In diesem Jahr hat sich Christoph B. (Mülheim) dem kleinen Kreis angeschlossen und berichtet hier begeistert aus dem sonnigen Süden Spaniens:

Ende Oktober 2010 entfliehen drei junge Männer dem nasskalten Wetter in Deutschland und fliegen nach Jerez de la Frontera. Das Basiscamp wird in El Bosque mitten im Nationalpark von Grazalema aufgeschlagen. Schnell einchecken, kurz frisch machen, das Rad montieren und schon kann es losgehen. Wir wollen aufs Rad. CB muss sein Rad nach einem Transportschaden noch...... weiter geht's hier

CTF in Gelsenkirchen

Sonntag, 24. Oktober 2010

Ge-Aussichten
Am Morgen des Sonntags war das Wettter noch nicht absehbar. Zwischen Regen und Sonnenschein konnte die Ansage alles bieten. Auf dem Weg zum Start tröpfelte es noch ein wenig, aber dann besserte sich das Wetter, blieb trocken und sogar die Sonne begleitete die Teilnehmer auf der extensiven Haldenstrecke. Die Mülheimer Besetzung war zurückhaltend und in 3 Grüppchen ging es auf die Strecke.

die HaldeDie "lange Runde" über 60 km teilte sich früh und schnell ging es in die Halde Hoheward mit toller Wegführung (siehe links) und ohne jede Langeweile. Trail auf, Trail ab arbeiteten sich die Biker über die Halde und konnten die morgendliche Auflösung des Nebels beobachten (soweit möglich). Längs des Kanals lief es dann moderat und ohne grössere technische Anforderungen. An der Kontrolle knobelten wir zur Frage 2 oder 3 Halden und wählten dann auf der nächsten Kontrolle die Abkürzung über die mittlere Runde mit einer Ersparnis von knapp 10 km und wohl ein paar Höhenmeter. Kompliment an die Veranstalter zur gelungenen Streckenführung und auch zur beindruckend zuverlässigen Ausschilderung. Nach rund 3 Stunden war der Schulhof wieder erreicht - unfall- und pannenfrei. Auch wenn der verrückte Termin aus dem Rahmen fällt, ist das immer wieder eine gute Adresse.

Rainer Kontrolle Ralf

auf der Seite des RC Buer/Westerholt findet ihr weitere zahlreiche Fotos

Harry am  Start ...unterwegs und wer noch ?

3-er Team

Eröffnung der Wintersaison beginnt mit dem MTB-Trainingstreff am Gashaus

Samstag 23. Oktober 2010 (ab 13:30 Uhr)

Gegenüber der Besetzung am letzten Samstag war die Teilnahme schwach. Wir folgten Ottis Traditionsrunde vom letzten Samsatg mit kleinen Abweichungen und blieben erneut nicht trocken. Am Büdchentreff in Mintard traf man dann 2 weitere MTB Streiter, die bereits die erste Runde in Arbeit hatten. Nach dem Kaffee erhöhte sich die Zahl der MTB-ler um einen weiteren - getrennt fahren, vereint trinken, das Motto der Wintersaison ?

Das Ende der RTF-Saison fand in Haltern statt

Sonntag, 17. Oktober 2010

Kühl aber trocken absolvierten rund 10 RTC-ler die Anfahrt nach Haltern. Am Sonntagmorgen war der Weg über die B 225 nach Dorsten frei und arm an Autos. In Haltern war von einigen Kollegen ein Imbiss aufgebaut worden und die Saison wurde mit einem kleinen Sektumtrunk verabschiedet. Der Rückweg bot Rückenwind und daher kamen wir zügig voran, auch wenn die sympathischen Verkehrsteilnehmer auf 4 Rädern zahlreicher als am Morgen waren. Hupen und schneiden gehört auch Sonntags zum Geschäft einiger Autofahrer. Ab sofort geht es denn also wieder in die Winterpause oder auch ins Wintertraining.

Singing in the rain....

Samstag, 16. Oktober 2010

MTB-Runde als Vorgeschmack auf Winterfreuden

Die Coesfelder Alternative auf der Strasse wirkte nicht eben animierend. Kälte und Regen sind im Gelände besser zu ertragen, also war dem MTB-Treff am Gashaus der Vorzug zu geben.
7 Radler machten sich kurz nach 10 Uhr auf die Reise unter Michael Otternbergs Führung. 2 Nachzügler gesellten sich noch zur Gruppe, bogen aber nach ausführlicher Aubergbesichtigung auf eine andere Strecke ab. Otti's grüne Ortskenntnis ist immer wieder bewundernswert, denn

tRadlerballett

zwischen Kettwig und Hösel fand Otti Wegstrecken, die nicht unbedingt zum Standartrepertoire der MTB-ler zählen. Irgendwann wurde der Regen heftiger, aber es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Bis zum Büdchen in Mintard reichte der Wärmevorrat jedenfalls und wurde dann mit Kaffee und isotonischen Getränken wieder aufgebessert.

Beim RRC Duisburg über die herbstlichen Felder

Sonntag, 10. Oktober 2010

Wie am Samstag nach Büttgen lockte das tolle Wetter viele Radler auf die Strecke - allein am Treffpunkt zählten wir 17 Aktive. Zügig gings nach Duisburg vorbei am Revierpark Mattlerbusch und wieder zurück zum Startplatz der Duisburger Kollegen. Für den Kurs vor Ort zeichnet Horst Niewrzol (der Herr des Zeitfahrcups) verantwortlich. Für die Radsportler eine Herausforderung und an die Strecke natürlich eine besondere Erwartung. Vorab, die Strecke (78 km Runde) war Klasse - na, und die Mülheimer "Alten Herren" hatten Ehrgeiz und flogen recht zügig über die Strecke. Im Windschatten der 10-er Gruppe blieb ein Restrisiko auf der Runde über die Wirtschaftswege, aber alle hielten durch und kamen unfallfrei über den Parcours. Auf dem Heimweg gings gemächlich, aber unterhaltsam mit Thomas und Felix.

Viele Wege führen nach Gelsenkirchen

3. Oktober 2010

Nachdem die Traditionsfahrt des TVK Essen storniert wurde, war Gelsenkirchen die Alternative. Wir hatten die (Rhein-Herne) Kanalrunde per MTB eingeplant und waren am Startplatz recht einsam. Aber auch zu dritt bewältigten wir die Route längs des Emscher-Radweges gut und das Wetter war beeindruckend schön. Beim RSV Pfeil Erle gabs guten Kuchen und süffigen Kaffee und weitere Mülheimer Kleingruppen zeigten sich während unserer Kaffeepause. Am Ende der Runde und nach kurzem Umtrunk im Kaisergarten (OB) standen immerhin knapp 90 km auf dem MTB-Tacho - für's Sitzfleisch eine gute Leistung.

2010 September/August/Juli

 

Schnell noch die Hügeltour des TVK Kettwig

26. September 2010

Fröhliche BergziegeBevor es wieder in den Tagestrott ging, bot sich so eine Hügeltour (bei recht gutem Wetter) doch an. Am Start standen 7 Unentwegte um 9 Uhr am Gashaus - die anderen waren wohl schon eine Weile unterwegs, denn bei den Kettwigern belegten die RTC-ler Platz 1 der Mannschafts-wertung - und dafür mussten es mehr als 7 gewesen sein.

Bis zum Löwental (Bf. Werden) lief die Gruppe zusammen - auf der eigentlichen Strecke ging es etwa bis zum 1. Anstieg noch gut und dann zerriss das Feld endgültig. An der Kontrolle traf man sich nochmal, um dann wieder in kleineren Gruppen ins Ziel zu kommen. Der Hügelspass am Sonntag war die Reise wert.

Bergwertung schnellerals Vatter

Sport im OA

ergänzte Plastik an der Illerquelle

So ein Pech:

Urlaub im Allgäu bei Spitzenwetter

im September 2010

Auch wenn der Unterhaltungswert vielleicht gelitten hat, Urlaub muss sein. Mit Glück haben wir wohl die schönsten 2 Wochen des letzten Halbjahres erwischt und Alp-Anstiege. mitsamt wunderschöner Landschaft im Alpenvorland genossen.

Zu Fuss und per MTB geht es flussauf- und Flussab, die Iller und ihre Zuflüsse bieten schönste Radwege mit gutem

Aussicht

Oberstdorfer Weitsicht (liegend)

Erholungswert.

Na und in alle Richtungen gibt es wunderschöne Anstiege mit tollen Aussichten und die Einkehr in den Alpe-Hütten bietet handgemachten Käse und die traditionellen bayerischen Biere um die man dann nicht herumkommt.

Die alpinen Anstiege rund um Oberstdorf und Hindelang sind aber zumeist asphaltiert oder mit Schotter versehen, lediglich die 15 - 20 % kneifen und begrenzen den Radius ein wenig. Für die Abfahrtstrails müssen wir beim nächstenmal noch ortskundige Hilfe erschliessen -Meist gibt es Schotter oder abseits der Transportpfade den steilen Waldweg mit Felsgestein und Wurzelwerk längs der Fall-Linie. Was dazwischen wäre schöner...

Bilderbuchwetter: Nach kühlem Start auf dem Weg nach Sprockhövel

4. September 2010

Am morgendlichen Startplatz sammelten sich zahlreiche Radler – nur die Leithammel fehlten (wie inzwischen schon üblich). Die Altbären (Lothar & Robert) machten schon mal Meter, denn nach Sprockhövel waren ein paar Höhenmeter angesagt. Also auf in die Traditionsstrecke – Mintard, Kettwig, Werden, Baldeney-See – Nierenhof, Wodantal und dann der Abzweig nach Sprockhövel. Dabei bröckelte die Gruppe immer mal wieder, aber die Abstände vor Ort hielten sich in Grenzen. Dort gab’s Kaffee und Kuchen und Harry’s Rad musste gerichtet werden.

Rückwärts war  die Geduld geringer und es bildeten sich Grüppchen, die ersten Kilometer beschrieb der Garmin auf schöner verkehrsberuhigter Route bis zum Wodantal und dann ging’s zügig bergab und in Nierenhof warteten nur noch 5. Die schafften es gemeinsam bis ins Kloster Saarn und genossen Kaffee und Weißbier.

Wasserschlacht in Wuppertal

29. August 2010

Mal wieder vor Ort fahren war der Gedanke, der hinter dem Ausflug zur RSG 153 Wuppertal stand. Das bergische ist bekanntermaßen schönes Radfahrerterrain und die sattsam bekannte Strecke über Baldeney-See, Nierenhof und Wodantal verlangte nach Abwechslung. Dem Auto machte der Regen unterwegs nicht viel aus. Vor Ort in Wuppertal war es zwar halbwegs trocken, aber ansonsten herrschte gähnende Leere vor – die abschreckende Wettervorhersage hatte die Wirkung nicht verfehlt.
Armlinge, Windweste und Überschuhe sollten dem kühlen Wetter paroli bieten und so begab ich mich auf die Strecke. In Anbetracht der tief hängenden Wolken strich ich die Strecke schon mal auf die 70-er Runde zusammen, wobei die ersten Kilometer  gut liefen und nur von ein paar Tropfen und hoher Luftfeuchtigkeit begleitet waren. Nach Radevormwald wurde es dann erstmal ungemütlich, mit jedem Meter aufwärts wurde der Regen dichter und hinter der Brille machte die Landschaft einen schwimmbadähnlichen Eindruck. An der ersten Kontrolle wurde es wieder trockener und die gemütliche Unterhaltung mit den tapferen Kollegen an der Verpflegungsstelle ließ die Welt wieder freundlicher aussehen.

Also wieder aufs Rad, zwei Querstrassen weiter teilte sich die Strecke links 70. rechts 40 km. Also links und schon am nächsten Kreisel hatte der Wasserpegel ein Niveau erreicht, das die Nutzung eines Paddels ratsam erscheinen ließ. Zuerst die Regenjacke ausgepackt, um zumindest Wärme zurück zu gewinnen und an der nächsten Kreuzung zog der Weichei-Effekt und das Rad fuhr fast freiwillig zurück auf die 40-er Strecke. Ein paar Kilometer hielt die Wasserschlacht noch an, dann ließ es sich wieder halbwegs regulär Rad fahren und bis ins Ziel stand nur noch ein dicker Schauer im Weg, die Wupper-Talsperre sah sogar wieder landschaftlich attraktiv aus.

Die RSG-Kollegen wunderten sich nicht über meine schnelle Rückkehr und der Kaffee war warm und lecker.

28. August 2010

...ein Phänomen der besonderen Art

Jens Volkmann gewinnt im BDR-Trikot die Masters-WM in St. Johann (Tirol)

Sieger Masters WM Jens Volkmann ist ein Kind des Ruhrgebiets und seit einigen Jahren in den Radsportkreisen - besonders bei den Zeitfahrern gefürchtet. In St. Johann hat er 3-mal den Zeitfahrtitel erobert - mit Spitzenzeiten und stets mit deutlichem Vorsprung. In diesem Jahr nutzte er eine Wildcard des BDR und trat beim Strassenrennen bei der Masters-WM in St. Johann an. Auf 112 km werden 3 Runden auf einer Strecke mit ca. 190 Hm je Runde absolviert und die Konkurrenz ist fit und ehrgeizig. Jens Volkmann nutzte sicherlich einen Überraschungseffekt, aber er zog bereits auf der ersten Runde auf dem ersten Anstieg das Tempo massiv an und setzte sich bis zur Höhe um ca. 4 Minuten ab. Die Konkurrenz war abgeschlagen und im Ziel brachte er im Alleingang noch 2:31 Minuten Vorsprung über die Linie - der Start-Ziel Sieg war perfekt und wer die Zeiten der letzten Jahre auf dieser Strecke aufruft, wird keine bessere Zeit finden. Dabei waren die Umstände nicht für Spitzenzeiten angelegt: 12° C und Regen sorgten in der Spitze lediglich dafür nicht zu viel Spitzwasser und Dreck in die Augen zu bekommen - Herzlichen Glückwunsch zu einer phänomenalen Leistung.

21.8.2010 RTF Rath-Ratingen

Am morgendlichen Treffpunkt fanden sich 9 Rennradler und 2 MTB-ler ein. Bei tollem Wetter zog die Karawane Richtung Ratingen und suchte sich den Weg leicht abseits der B1. Ratingen wurde immerhin geschlossen erreicht. Vor Ort sammelten sich die RTC-ler zu einer deutlich größeren Gruppe, denn offensichtlich führen viele Wege ans Ziel. Zahlreiche Kollegen bilden separate Gruppen oder fahren allein um die Reisegeschwindigkeit den eigenen Fähigkeiten anzupassen. Auf dem Rückweg folgte die Gruppe den Beschilderungen der Ratinger  auf der 70-er Strecke. Zwischen Kettwig und Werden waren dann nur noch fünf übrig, die sich auf der Gegenstrecke in eine 2-er und eine 3-Gruppe aufteilten. Die Weißbier-Runde war  demzufolge nicht sehr teuer und es bleibt die Frage, ob Radfahren in der Gruppe zum Auslaufmodell geworden ist.

>Wochenende 14./15. August:
Samstags Relaxen und Sonntag dem Dauerregen zu Hause trotzen....
Schrauben locker Nein, zum Berge versetzen waren wir nicht unterwegs, Dirk macht Urlaub mit Familie und ich habe meine lockeren Schrauben in Buchholz entnehmen lassen - sind doch ganz schön - oder ??
Kleine Testrunde ins Essener Golfland war schon mal drin und so schlecht ging es nicht !

7. August 2010 - Zu Besuch gegenüber

Bezirks-RTF Düsseldorf

mit den Hufen scharren

Wolfgang - warten in der SonneGenau eine Woche nach "Jan Wellem" war wieder nicht der Weg das Ziel, sondern anlässlich der BezirksRTF der Düsseldorfer das Ziel identisch. Etwas kühler war es wohl und der Start um eine halbe Stunde später gelegt und die Starter etwas zahlreicher, aber ansonsten - same procedure. Nach der sonnendurchfluteten Pause auf dem Gelände der Golfclub-Restauration schob der Rückenwind alle wieder zügig heimwärts und nach dem Zwischenstopp im Kaiserwerther Biergarten waren alle gegen 13 Uhr wieder daheim.

 

 

 

Fotograf

Im Sommerloch nach Düsseldorf

31. Juli - bei Jan Wellem zu Besuch

Nach vorbildlicher Ankündigung durch den Verein traf sich eine kleine Zahl Radler an der Luxemburger Strasse für den  Trail in den Düsseldorfer Süden. Otti mit Hund demonstrierte Arbeitsverweigerung, aber der kleine Rest machte sich auf den Weg. Wetter ok und auf den altbekannten verkehrsarmen Pfaden Richtung Rhein läuft die Gruppe zügig und alle kommen mit.

An der Fleher Brücke ist der Schulhof das Ziel, den der RRV Jan Wellem Düsseldorf gemietet hat und der zwar nicht auf dem Klo, aber immerhin auf dem Hof seinen Charme versprüht.

 

Roberto

Da wir „Sternfahrer“ waren und den Heimweg  ohne große Umwege (immer dem großen Fluss folgen) antraten, hatten wir etwas Zeit vor Ort- für Kaffee und Kuchen und für die Aussicht auf viele aktive Radler. Auch die Mülheimer wurden vor Ort zahlreicher, denn einige Gruppen fuhren nach Düsseldorf.

Der Rückweg fand mit Rückenwind statt und bot zusätzliche Erholung im kleinen Biergarten in Kaiserswerth. Aber da war die Gruppe schon wieder deutlich geschrumpft. Grundlagentraining mit Erholungswert fürs Wochenende.Gaeste

Das war das Bundes-Radsport-Treffen

24. Juli 2010 - Biken auf Halde.......Berger Feld - BRT

Das Bundesradsporttreffen 2010 im Pott ist beendet. In Summe wirkten 6500 Teilnehmer (auf dem Rad und als Helfer) mit und schlossen eine Woche des Breitensports auf dem Rad erfolgreich ab. Das Wetter war brilliant – etwas zu warm, aber dafür überstrahlte die Sonne die gesamte Veranstaltung.

Am Samstag standen Marathon, die Straßentouristiken und die Adler  Bottrop CTF (auch mit Marathon 100 km und den 60/40 km Strecken) auf dem Plan.

auf Halde...Die Adler CTF, die wir unter die Räder nahmen, startete kurios, denn dem Weg auf die Haniel-Halde fehlten die Schilder, plötzlich sammelten sich alle Starter unterhalb der Halde und fragten sich „wohin ?“.  Der Kollege von Adler Bottrop war sehr bemüht, den Stau aufzulösen und arbeitete die Ausschilderung nach, doch auch im weiteren Verlauf hatten spaßige Zeitgenossen Einfluss auf die Streckenführung genommen und für Verwirrung gesorgt.

Die Strecke ist bekanntermaßen schön und interessant. Die Mischung aus Haldenstrecken  und Industriekultur inklusive rustikaler und anspruchsvoller Trails machen den Charme der Veranstaltung aus. Das Bilderbuchwetter bot auf den Haldenhöhen imposante Aussichten.

Das Problem der Strecke besteht auf den Halden häufig in den eng aneinander liegenden Auf- und Abfahrten. Wenn die Ausschilderung nicht mehr stimmt, ist man schnell von der Abfahrt wieder in der Auffahrt und hat unerfreuliche Dèjavues. Selbst in der GPS-Darstellung war Verwirrung möglich, weil der Track bisweilen nur in der allergrößten Auflösung für Klarheit sorgte. Die Mountainbiker sind natürlich erfinderisch und wählten dann eben einen eigenen Weg und mit ein paar Umwegen fanden wohl alle Teilnehmer den Weg zurück zum Startort.

Im Ziel steppte der Bär: Mit der strohbehüteten Skiffle-Band war Gute-Laune Musik angesagt und die Schulkantine bot ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot. Radler aus dem Land zwischen Kiel und Konstanz gaben sich noch mal ein StellDichEin und peppten die Gelsenkirchener Gesamtschule ordentlich auf. Dicht neben der Veltins Arena präsentierte sich eine Sportart, die etwas weniger Geld bewegt als der Fußball, aber am Rad gedreht wurde auch hier, mit Spaß und Erfolg.

 

 

Tetraeder BOT

Bundesradsporttreffen 2010 in Gelsenkirchen

Während in der TV-Aufzeichnung Andy Schleck die Etappe auf den Tourmalet vor Alberto Contador gewinnt, bleibt zu berichten, dass in Gelsenkirchen die Hobbysportler in grosser Zahl die Strecken rund um Gelsenkirchen absolvieren -siehe -

PechvögelAls kleine Episode waren Mülheimer Radsportler am Donnerstag unterwegs und mussten mit Pannenpech Zeit in Gelsenkirchen liegen lassen:

Pechvogel des Tages. Schon nach wenigen Metern "erwischte" es den Radsportkollegen aus Mühlheim (Mülheim !). Glück im Unglück - er wurde direkt von der Firma Meinhövel "verarztet" und konnte kurz darauf wieder auf die Strecke gehen.

weitere Infos gibt's hier

Start des Bundesradsport-Treffens 2010

Gelsenkirchen - Gesamtschule Berger Feld - 17. Juli 2010

CTF im geschlossenen Verband - improvisiert, aber durchaus nett

CTF am KanalDicht neben der A2 – also verkehrsgünstig – befindet sich der Startplatz für die Runden des Bundesradsporttreffens 2010. Am Samstag zur CTF wurde noch improvisiert. Auf dem großen Parkplatz ab 13 Uhr sammelten sich langsam die Teilnehmer und suchten nach der Anmeldung, die dann ab 13:30 Uhr mobil anreiste und mobil die Wertungskarten einsammelte.
Wie angekündigt, wurden mehrere Leistungsgruppen gebildet, die mit unterschiedlichem Tempo die geplante Strecke abfahren sollten: Emscher-Radweg bis Schiffshebewerk Henrichenburg und zurück. Wir schlossen uns der „schnellen“ Gruppe an, die dann zuerst übte, den Pulk zusammenzuhalten, was mit den kleinen Hindernissen auf dem Radweg durchaus nicht leicht war, etwas Gegenverkehr und der eine oder andere Fußgänger taten ein übriges.
Aber nach ein paar Kilometern lief es ganz gut und in zügigem Tempo wurde die erste Hälfte der Runde abgerissen. Kurze Pause in Henrichenburg mit guter Versorgung und Rückgabe der Wertungskarten und dann ging’s zügig zurück.
Am Ende standen 52 km auf dem Tacho – die „schnelle“ Gruppe erreichte unfallfrei das Ziel – die Gastronomie vor Ort hatte wohl schon die Flucht ergriffen, also ging es auch gleich zügig heimwärts. Bilder hier: klick

Grenzlandfahrt nach Venrath 10. Juli 2010

Grenzerfahrung auf dem Weg nach Venrath

Kurz vor Erkelenz, also auf dem Weg nach Aachen, kurz hinter Mönchengladbach liegt Venrath. Ein gutes Stück Weg von Mülheim aus gesehen, daher bröckelte die Teilnehmerzahl mit wachsender Kilometerzahl. Udo S. hatte kurz entschlossen eine Route geplant, der wir bis nach Venrath weitgehend folgten, sie führte uns in den Düsseldorfer Süden (am Rhein war eine Oldtimer-Show zu bewundern) und erst mit der Fleher Brücke überquerten wir den Rhein. Mutig war die Teilnahme von Robert, der mit Distanz und Wetter deutlich überfordert war. Immerhin erreichte er mit uns das Tagesziel.  Etwa auf der Hälfte des Rückwegs gab er uns dann den Laufpass und orderte (so hofften wir) seinen familieneigenen Mannschaftswagen.

Udos Planung hatte den Hinweg auf rund 90 km ausgedehnt, der Rückweg reduzierte sich dann auf rund 65 km – so kamen dann aber doch noch mehr als 150 km zusammen, die bei den aktuellen Wetterverhältnissen durchaus anspruchsvoll waren. 4,5 l Wasser, 0,25 l Kaffee, 0,5 l  Alkoholfreies Weizen waren meine persönliche Flüssigkeitsversorgung, die zu Hause noch mal mit knapp 2 l ergänzt wurden – mindestens soviel Flüssigkeit dürfte unterwegs auch verlorengegangen sein.  Aber die Tour ins Braunkohlenrevier war schön und spätestens nach 20 Minuten Couchaufenthalt vor der TDF-Übertragung war die Lust auf eine Runde am Sonntag wieder zurückgekehrt.

"Nur für Frauen" - die Radsportladies waren wieder unterwegs

7. bis 11. Juli 2010

5 Tage über Wellness- und Kaiserroute ging 2010 die Etappenfahrt "Nur für Frauen" . Mit Gepäck, ohne Begleitfahrzeug und GPS-geplant und gesteuert ging es in diesem Jahr durch Ostwestfalen und zurück in die Ruhrgebietsgefilde. Geplant und organsiert von Heidi Hellermann (RC Sturmvogel Mülheim) waren in diesem Jahr 7 Frauen auf die Reise gegangen.

die Schlussetappe am Sonntag, 11. Juli, verlief von von Ense-Bremen nach Hause, 122 km und 600 Hm - kommentiert von Brigitte:

Vor uns lagen die meisten (oder auch gefühlt längsten) Kilometer. Das Augenmerk lag auf den Hinweisschildern des Ruhrtalradweges: von Ense nach Neheim - Wickede/Ruhr - Schwerte – Herdecke – Wetter - Hattingen – Werden – Kettwig – Mülheim/Ruhr.

Heute war es ein bisschen kühler, statt 42 waren es „nur“ noch 38° C.

Aber da Fahrtwind bekanntlich kühlt, traten wir ordentlich in die Pedale, bis uns die nächsten zwei Anstiege bremsten. Das war so eigentlich nicht vorgesehen, da uns der Weg nach Wickede/Ruhr nur noch bergab führen sollte. Unsere mentale Einstellung auf ein Dahingleiten bei diesen Temperaturen war kurzzeitig wie weggeblasen.

Auf dem Radweg waren zum Glück noch nicht sehr viele Menschen unterwegs und so ging es zügig voran. In den drei Freibädern, die wir passierten, war der Teufel los, gerne wären wir noch einmal ins kühle Nass gesprungen. Gelegenheiten gab es am Kemnader See, am Harkort-See und nicht zu vergessen an der RUHR.

Andererseits freuten sich auch alle Frauen auf zu Hause. Fünf Tage mit insgesamt 500 Kilometern über 2.500 Höhenmetern bei tropischen Temperaturen waren genug. Alle Beteiligten waren von der gut organisierten Etappenfahrt begeistert (vielen Dank an Heidi). Alles hat gepasst und lief rund  und ich selber bin um eine Weisheit klüger: Wer eisgekühltes Wasser mit bestem Mineralgehalt liebt, muss wissen, dass es das bei „Schlecker“ gibt. (Brigitte M.)

hier gibt's eine kleine Bildauswahl !

...Frauen 2010+++ in der Folge der Etappen die Kurzberichte +++

Die Berichterstattung erfolgt via Handy, SMS/MMS, ein paar Bilder waren auch unterwegs, aber die Mehrzahl erreichte nicht das Ziel - die Bilder gibt's also erst nächste Woche - man/frau kann nicht alles haben, aber die aktuellen Nachrichten sind da.........

Etappe 11.Juli - Ense-Bremen nach Mülheim (und mehr)

das Heidi-Telegramm:

.... am letzte Tag ging's nochmal Heiß her. Von Ense-Bremen über Kaiserroute und Ruhrtalradweg nach Hause. Brigitte und Beate konnten bis Solingen und Pulheim 170km notieren. Die Essener, Mülheimer und Duisburger kamen "nur" auf 120km. Es war eine sehr schöne Tour und Frau überlegt beim nächsten Mal einen Wellnesstag einzulegen. Mal sehen. Alle Damen haben eine tolle Leistung gebracht und wir haben viel Spaß gehabt. Heidi

bergaufEtappe 10.Juli - Paderborn nach Ense-Bremen

Originalton H.Hellermann:....auf der  4. Etappe erreichten wir 38 °C. Satte 100 km und stramme 700 Hm waren zwischen Paderborn und Ense-Bremen im Weg. Jetzt sind wir in Ense-Bremen, wir waren im Möhnesee Schwimmen und das war voll geil und herrlich erfrischend. Alle hatten ihre Badeanzüge dabei, nur eine war nackig schwimmen – rate mal wer. Es ist heute spät geworden und das Essen wird vorzüglich schmecken.

Etappe 9.Juli - Marienmünster nach Paderborn

Am Freitag ging's in der Tendenz bergab. Auf der Wellness-Route (Radweg) war das Ziel Paderborn. Wer sich informieren will, stellt fest, das viel Wind um nichts veranstaltet wird: Radweglänge ca. 500 km, genauere Informationen "Keine". Aber die Radsportladies haben den Weg natürlich gefunden:

Hallo Klaus, hier die Topwerte der 3. Etappe: 93 km  550Hm  max 43 °C . Wir sind in Paderborn. Gehen jetzt Indisch essen. Die Gruppe paßt gut zusammen. Sie müssen am Berg nur wenig auf mich warten. Gruß heidi

mit SteinenEtappe 8.Juli -Bad Salzuflen nach Marienmünster

Am Donnerstag ging's von Bad Salzuflen nach Marienmünster - also wieder westlich in die Heimatrichtung, aber immer schön über die Hügel, die da im Wege sind.

im Original: ............So, zweite Etappe geschafft. 90 km 600 Hm. Sehr welliges Gelände und wunderschöne Landschaft. Durchschnittlich 35 Grad. Furchtbar warm. 8 Liter Flüssigkeit getrunken. Wir sind jetzt in Marien Münster Vörden. Hier bewegen wir uns nur noch bis zum Biergarten. Der ist vor der Tür. Lg Heidi

Etappe 7. Juli - Rheda Wiedenbrück nach Bad Salzuflen

Am Mittwochmorgen, dem Halbfinaltag, gingen die Radsportladies auf Tour. 7:21 Uhr Abfahrt mit dem Zug in Richtung Osten, bis Rheda Wiedenbrück und dann ging es in Richtung östliche NRW-Grenze nach Bad Salzuflen.

Originalton Heidi Hellermann: ……Dank drei Garmin minimal verfahren. 90Km 450Hm. Die Hm kamen auf einem 15Km-Stück zusammen, der Rest war relativ flach. Drei Pausen fünf mal Pipi machen. Tolle Strecke. Sitzen jetzt beim Griechen und gleich gibt es Fußball und Bierchen. Heidi

Langendreer 4. Juli 2010

Das Wetter moderat – Auf und ab längs der Ruhr

unverwüstlich...Am Samstag war wohl nicht viel los, denn das Wetter war futuristisch äquatorial und nicht sehr motivierend. Am Nachmittag war das Erscheinungsbild der WM-Equipe in Südafrika kaum noch zu toppen und die Tour de France nahm ihren Lauf. Eigentlich genug Sport für den Samstag – also konzentriert sich die Radsportaktivität auf den Sonntag.

Nächtlicher Regen ließ die Temperatur angenehm sinken und am Gashaus war demzufolge der Andrang berichtenswert. Das Ziel lag östlich und die Ruhr definierte die Richtung: Baldeney-See, Nierenhof, die Höhe oberhalb Hattingen, Bochum-Stiepel und der Kemnader See waren die Zwischenziele nach Langendreer und die kleinen Spitzen auf dem Weg taten dem einen oder anderen weh – wurden aber gemeinsam bewältigt.

Am Start/Zielort in Langendreer mussten wir nach der Kuchentheke suchen, aber Qualität und Service waren prima, sogar die Bratwürstchen fanden Abnehmer – alle wurden also satt und zufrieden ging’s zurück auf den Heimweg. Bis Hattingen blieb die Gruppe beisammen, dann teilte man in Ruhruferfahrer und Freunde des Nierenhofer Anstiegs. Knapp 110 km standen am Schluss auf dem Tacho und die Abschlussrunde gab Dirk aus, weil am Kloster Saarn erst ab 14 Uhr geöffnet wird – Dirk’s Cidre war jedenfalls sehr lecker.

und seine Bilder gibt's hier

Freitag, 02. Juli, 20h:

Mitsommernachtstraum

Sportlich war die Streckenlänge von ca. 100km, gemütlich das Tempo, welches auf der Ruhrgebietsrunde desSonnenuntergang in Styrum ADFC Duisburg angeschlagen wurde, doch der Reihe nach: Gestern am frühen Morgen las ich auf den Seiten der Ruhrbarone einen kurzen Hinweis, dass der ADFC Duisburg eine Mitsommernachtsrunde durchs westliche Revier anbietet. Da simmer dabei, dat is prima dachte ich und disponierte alles auf eine nächtliche Ausfahrt um: Akku fürs Lämple aufladen, Rücklicht kaufen, Fahrrad herausputzen etc und fuhr zur Radstation am Styrumer Bahnhof, wo gegen 20:45h Mitfahrgelegenheit geboten wurde für die, die nicht von Duisburg aus starten konnten oder wollten.
Vier weitere Radenthusiasten aus Mülheim und Oberhausen warteten mit mir auf die Duisburger Fraktion, welche dann auch recht pünktlich eintraf. Leicht over fashioned sowohl vom Material (Centurion MTB) als auch von der Kleidung her (Vereinstrikot komplett) nahm ich die Runde unter die Räder.
Geführt wurden wir von Herbert Fürmann vom ADFC Duisburg, der nicht nur mit erstaunlicher Streckenkenntnis überzeugte, sondern auch manch wissenswertes drumherum zum Besten geben konnte. Wie schon in der Ausschreibung beschrieben, verlief die Tour über abgelegene Wege, weitgehend autofrei, so zB über alte Bahntrassen, Waldwege etc. Obwohl seit nunmehr 40 Jahren in Mülheim überwiegend mit dem Rad unterwegs, kannte ich die Route von Styrum durch Oberhausen und das Hexbachtal nach Borbeck nicht.
In der Dampfbierbrauerei wurde eingekehrt und zu Abend gegessen, nach einer ausgiebigen und lange dauernden Stärkung wurde das nächste Etappenziel, die Zeche Zollverein angesteuert. Auf überwiegend stockdunklen und sehr staubigen Trassen durch Altenessen und Gelsenkirchen gings dann Richtung Bochum-Wattenscheid, Sonnenaufgang am Tetraederum dann auf der Erztrasse nördlich zum Rhein-Herne-Kanal zu stossen.
Nach einer Zwangspause wg Defekt in der Nähe des ZOOM-Parkes schwenkten wir ab in die CITY THAT NEVER SLEEPS: Gelsenkirchen Downtown um drei Uhr des Nachts auf der Suche nach einem Heiß-oder Kaltgetränk. Die Suche war erfolgreich, ein Wirt, dessen Konzession angeblich nur bis 0:00 Uhr galt, erbarmte sich unser und einer Weiterfahrt Richtung Amphietheater GE, Rhein-Herne Kanal und Emscher stand nicht mehr im Wege. Gegen 4:30h erreichten wir das eigentliche Ziel der Rundfahrt, die Halde Beckstraße mit ihrer Landmarke, dem Tetraeder in Bottrop, wo wir uns vom Sonnenaufgang verwöhnen liessen. Nach einer weiteren ausgiebigen Pause war dann die Heimfahrt angesagt, kurz hinterm Gasometer verließ ich mit einem weiteren Fahrer die Gruppe, um die Restkilometer nach Mülheim abzuspulen. Gegen 7:30 heute morgen stand ich unter der Dusche, erschöpft, weniger von der körperlichen Belastung, sondern eher von der Länge (und der Hitze!) der Nacht sowie der Konzentration, die das Radfahren des Nachts erfordert, aber alles in allem ganz zufrieden. Was mir in Nachhinein am meisten auffällt:

Die Stille, die abseits der Autostraßen im Revier herrschen kann: Ab und zu rumpelt mal ein Güterzug, ein Gebläse irgendeiner Industrie dröhnt, entfernt dringt das Quietschen durchdrehender Autoreifen in die Ohren.

Der Gestank der Emscher - manchmal "Meilen gegen den Wind"

Die nackten Fakten: Etwa 310 Höhenmeter verteilt auf ca 95 km Strecke, reine Fahrtzeit 6:15h, die Pausen beliefen sich auf 4:45h.

Fazit: Mal eine Alternative zum Straßensport, insbesondere wenn die Startorte so weit weg liegen, wie an diesem Samstag :-)

So, hier noch ein paar Bilder, die Qualität ist grenzwertig, aber es war halt Nacht bzw Dämmerung!
Dirk Elstermeier

Im RumbachtalUpdate CTF Sturmvogel

Nachdem der Fotograf sich dann auch endlich von den Strapazen der sonntäglichen CTF, dem nebenbei erledigten Umzug und den Belastungen des gemeinen Broterwerbes erholt hat, freut er sich, die Bilder aus Essen nachliefern zu dürfen: Klick hier
Dirk Elstermeier

 

2010 Juni/Mai/April

 

Das Sommer-Wochenende 26./27. Juni 2010:

Anspruchsvolle CTF in Essen - aber schwierige Ausschilderung

Gemeinsamer Treff am Gashaus - hier herrschte grosses Gedränge, denn sowohl Rennradfahrer als auch MTB-ler waren bei diesem Bilderbuchwetter zahlreich eingetroffen. Ottis Streckenführung war gewohnt phantasievoll und nach 20 km war der Start in Essen erreicht.
Dann ging es in bunter Reihenfolge ins Gelände, die Streckenführung der Sturmvögel umrundet den Baldeney-See auf der 35 km Strecke grosszügig. Wir zogen unsere Runde in moderatem Tempo und trafen dann unterwegs auf zahlreiche Kollegen, die die Strecke aufgrund schlechter Ausschilderung verloren hatten. Pech oder nicht, der Garmin kannte die Strecke, die veröffentlicht worden war und damit gelang es. die Strecke wieder zu finden und auch reell zu Ende zu fahren. Das war dann ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen bei dem mehr als 800 Hm zu Buche schlugen. Dabei war die Strecke prima gewählt und die Asphaltpassagen waren die Ausnahme - dabei waren diese Ausnahmen durchaus angenehm, weil erholsam. Nach rund 2 Stunden war der Start/Zielbereich wieder erreicht. Kuchen und Weissbier schafften die Kalorienhaltige Grundlage für die Rückfahrt um den Restsonntag vor afrikanischer WM-Kulisse ausklingen zu lassen

 

AdolfSamstag in Lüttringhausen

Bei tollem Sommerwetter ins Bergische Hochland

Von Scharnhorst ist nichts überliefert, aber die kleine Gruppe, die sich am Gashaus traf stiefelte munter und bei wunderbarem Sommerwetter in die Bergische Landschaft, Höhe wurde erst nach dem Abzweig ab Kupferdreh erreicht, aber in Summe wurden es rund 1200 Hm und die 130 Streckenkilometer waren demzufolge mit Arbeit verbunden. In Lüttringhausen wurde noch ein Gast mitgenommen und der Rückweg war längs der Wupper Richtung Ratingen geplant, was am Samstag eine ziemlich verkehrsreiche und daher nicht sehr angenehme Entscheidung war. (click aufs Foto)

 

Bei Schafskälte ins Bottroper Hinterland

Sonntag 20. Juni 2010

Bottrop bietet mit seiner RTF-Veranstaltung alles: Vom Marathon (205 km) über die üblichen 150/110/70/40 km Strecken hat man die freie Auswahl. Für Bottroper Verhältnisse war der Andrang heute (Dank Wetter) zurückhaltend, dennoch war vor Ort einiges los, NRW gab sich halt ein kleines Stell-Dich-Ein.

Von Mülheim war, wie üblich, die Anfahrt per Rad angesagt, aber auch hier war nicht viel los, zu Fünft am Treff, unterwegs noch Klaus T. eingesammelt und dann gegen 8:40 Uhr in Bottrop angekommen. Dort waren dann ein paar weitere Mülheimer Kollegen versammelt. Zufällig und spontan bildeten sich dann einige Kleingruppen und der Chronist startete in einer Vierergruppe mit Heiko, was die Frage aufwarf, wie lange diese Gruppe halten würde.

Wir fanden das nette Hinterrad einer jungen Triathletin und folgten mit relativ moderatem Tempo. Nach längerem Zögern setzte sich dann Heiko an die Spitze, forcierte das Tempo – die junge Dame folgte – und wir folgten auch noch einige Kilometer. Zu zweit ließen wir dann abreißen und ein paar Kilometer später hatte auch Hansi den Druck aufs Pedal geringfügig reduziert. Den Rest der 70-er Runde schafften wir zu Dritt, wobei Hansi die Lokomotive spielte und wir waren immer noch flott unterwegs. Nach wie vor ist die Bottroper Streckenführung sehr gut, auch wenn die Verhältnisse auf den Wirtschaftswegen immer schlechter werden. Es macht Spaß, weitgehend verkehrsarm die durchaus schöne Landschaft zu durchqueren – wobei die wenigen Autos bisweilen schon ziemlich frontal aufkreuzen.

Zurück in Bottrop hatten wir reichlich Zeit um auf Frauen, Freunde und Kollegen zu warten und trafen zahlreiche Radsportfreunde, die zu anderen Zeiten gemeinsam gefahren wären. Rein trainingstechnisch war aber alles ok: Anfahrt bei moderatem Tempo zum Einrollen, zügig 70 km abgespult und Ausrollen auf dem Rückweg  - und das trotz Schafskälte, aber immerhin ohne Regen.

Witten - mal ganz harmonisch

auf der KaiserrouteMal gut, dass ich Arbeit habe, dachte ich mir am Samstag gegen 10 Uhr, als der Regen einsetzte. Morgens um 8:30h plauderte ich noch ein paar Worte am Treffpunkt in Saarn mit den wenigen, die sich nach Schwelm aufmachen wollten. Heute sah beim Aufstehen um sieben die Welt schon viel besser aus, doch der blaue Himmel hielt nicht, was er versprach, jedenfalls nicht am Vormittag. Nur zu sechst machten wir uns denn auf nach Witten, den Hinweg führte uns Heidis "Edge" durch doch recht kühle Ruhrauen. Zwischen Kettwig und Werden tauchte mal für zwei Minuten die Sonne auf (zum Beweis habe ich ein Bild gemacht), doch im Laufe der Fahrt wurde es immer wärmer und sonniger. Nach einer Kaffeepause in Witten (wo noch kurz Manfred K durchs Bild fuhr) schlug meine gut gebrauchte Neuerwerbung "Colorado" die Kaiserroute vor, die dann auch auch unter die Räder genommen wurde. In Steele ging es auf die alte Eisenbahntrasse, wo sich hinter der Gruga die bis dahin vorbildlich harmonisch und rücksichtsvoll fahrende Gruppe aufteilte und den jeweiligen Heimweg antrat.

Dirk Elstermeier

 

Nach Schwelm durchs Wasser schwelgen

Aus der Liste der BDR-Touren bot sich Schwelm an diesem Samstag als Ziel an. Der RTC hatte es in der Vorschlagsliste, also war mit Mitstreitern zu rechnen - allerdings war die Zahl am Treffpunkt nicht sehr üppig. Zu siebt begab man sich auf die Reise, unter Massgabe, dass Regen zur Umkehr zwingen könnte. Über das hügelige Essener Hinterland Richtung Hattingen, durchs geliebte Wodantal hielt sich das Wetter aber zurück. Lediglich bei Hasslachhausen war die Strasse intensiv gewässert und bot Aussicht auf das was noch kommen könnte. Also erreichten wir Schwelm - nur feucht von unten. Die Pause trocknete die feuchten Socken halbwegs und einige Mülheimer Alleinfahrer wurden am Start gesichtet. Die Rückfahrt war dann eher verzichtbar. Das Navi hatte schöne Nebenwege gewählt, die weg von den grossen Durchgangsstrassen führten, aber über dem Tal lag eine dicke feuchte Wolke, die kaum Sicht bot und viel Wasser über der Radgruppe ausschüttete. Mal mehr, mal viel mehr Regen wurde der Begleiter bis vor die Haustür, machte die Streckenfindung schwierig und die Laune auch. Immerhin, alle erreichten wohlbehalten und durchnässt die Heimat.

Schwarzwald - die 8-e

MTB-GruppeTraditionell zog es uns wieder ins Zweitälerland, unterhalb des Kandel nach Simonswald. 14 Teilnehmer waren angereist, 7 mit MTB und 5 mit Rennrad, auch 2 Fussgänger waren beteiligt. Bei insgesamt gutem Wetter - 2 Tage mit strahlendem Sonnenschein und kein Regen, waren Höhenmeter angesagt. Die Gruppe hatte 2 Quartiere bezogen - das Simonswälder Märchencafé nahm die meisten Mountain-Biker auf, im Vitztiner Hof zogen die Rennradler und 2 MTB-ler ein. Die MTB-ler sammelten Burgruinen-Eindrücke und die Strassenfahrer wurden am Hexenloch, am Kaiserstuhl, an der Donauquelle und am "Schauinsland" gesichtet. Erstaunlich viel Harmonie, unfallfreie Fahrt und solide abendliche Bettschwere kennzeichneten das lange Wochenende - 2011 kann also schon mal wieder geplant werden.

hier Rennrad-Gruppe gibts ein paar MTB-Bilder

und die restlichen Fotos mit der Rennradsession kommen hier

und + + + + der Live Ticker+ + + +...

 

Etappe 3 MTB, 5. Juni 2010:

Treff 10:15 Uhr am Gasthof zum Bären (Simonswald) am Einstieg zum Anstieg zum Kandel. Rund 800 Hm auf 9 km verteilt und mit ein paar Wegen der rustikalen Art (steil und steinig) gespickt sind zu überwinden. Aber die Gruppe bewältigte den Anstieg und kam auf der Kandelhöhe mit geringen Zeitabständen an. Der Abstieg landete im Plattenhof mit Pausengetränk, dann gings einen spannenden Weg nach Obersimonswald hinunter und auf der anderen Seite Richtung Vitztiner Hof und Hörnle-Berg wieder hinauf - die grosse Pause fand nach flotter Abfahrt im Märchen-Cafè statt. Das war dann auch der Schlusspunkt der Etappenfahrt, die alle genossen haben.

Etappe 2 MTB, 4. Juni 2010:

10 Uhr Treff und Start Märchengarten. Erneut der Hausberg mit rustikaler Steigung, die dann aber moderater ins Elzacher Tal abzweigte. Auf der anderen Bachseite ging es wieder hinauf um später in Winden den Ort zu queren. Danach dann wieder Anstieg zum "Biereck" mit Pause, Aussicht und Snack. Der Rückweg führte Richtung Waldkirch und bot den Anstieg auf die Burgruine (Burg muss sein in 2010). Technisch gesehen musste ich einen Problemschaden am Hinterrad konstatieren und die 2. Pause fand im Biergarten der Waldkircher Brauerei statt - Menü nach Wahl und Weizen alkoholfrei inbegriffen. Nachmittags dann noch das Hinterrad ersetzt und Abends Treff aller Radler im Siegelauer Bären zum gemeinsamen Abendessen - locker und lecker.

Im WeinbergEtappe 1 MTB 3. Juni 2010:

Treff und Start 10 Uhr Märchen-Café, flaches Einrollen Richtung Waldkirch in die Weinberge, erster Anstieg in den Weinberg und Zielrichtung Hochburg, wobei einige rustikale Trails dazwischen liegen. Erstes kulturelles Highlight ist dann Burg Hochburg - weitgehend ohne Dach aber imposant und weitläufig. Weiter geht's Richtung Eichbergturm über tiefe Trails und kleinen Suchaktionen nach dem richtigen Weg. Der Eichbergturm lohnt den Aufstieg und bietet Aussichten über bergiges Land. Nächstes Ziel ist Landeck mit Burg und Burgcafé und Pausensnack. Ab hier geht's wieder nach Emmendingen und dann wieder nach Waldkirch um über Bleibach eine kleine Kneippkur einzuschieben. Der letzte Teil der Runde bietet noch einige Höhenmeter mit Ausscheidungsfahren um wieder im Märchencafè zu landen. Der Imbiss aktiviert, um eine Abschlussrunde zu absolvieren - entweder zum Vitztiner Hof oder als Spassrunde erneut über die Höhe oberhalb des Cafès.

Prolog, 2. Juni 2010:

11 Uhr Simonswald Märchencafe: die ersten Teilnehmer laufen ein.

12 Uhr weitere Teilnehmer vervollständigen das MTB-Team.

13 Uhr Im 2. Quartier im Vitztiner Hof werden erste Vorbereitungen für den Prolog getroffen.

13:30 Uhr Start der ersten MTB-Gruppe, die die Höhe Richtung Hörnle-Berg erklimmt, Zusammenschluss der MTB Gruppe um 14 Uhr.

Es geht Richtung Waldkirch, im Simonswälder Tal geht es auf die Höhe auf der Kandelseite und dann wieder talwärts längs Elzach und Gutach mit Zwischenziel Märchencafe.

Nach kurzem Imbiss geht es wieder Richtung Hörnle-Berg - hier werden 200 Hm erkämpft , dann wieder talwärts zum Vitztiner Hof, der das Ende der gemeinsamen Runde darstellt.

Abendessen und Ausklang bei sterilem Kännle verläuft harmonisch.

Gruppe vor dem Start Jung und Alt bergab

...schlechtes Wetter in Moers

30. Mai 2010, aber die Veranstaltung fand statt

Mit der gewissen Überwindung, die das Wetter so provoziert, begab man sich auf den Weg nach Moers. An der Duisburger Rheinbrücke wurde der Duisburg-Marathon gekreuzt - hier war die Begeisterung trotz drohendem Regen gross. Bis zur Rheinbrücke blieb es auch halbwegs trocken, aber direkt nach der Brücke war dann die Änderung der Kleiderordnung angesagt. Harry, der wegen des hohen Transportgewichts die Regenjacke zu Hause gelassen hatte, brauchte demzufolge nicht zu stoppen und folgte zügig seiner Nase. Wir konnten ihn dann in Moers als Nachzügler begrüssen - er hatte noch einen kleinen Ausflug in die Moerser Innenstadt angehängt. Der Weg zurück wurde direkt und ohne Runde gewählt - immerhin kamen wir so halbwegs trocken heimwärts und konnten den Nachmittag vor dem Fernseher mit Giro-Zeitfahren geniessen.

Mülheim – Wuppertal ab Dönberg ging’s bergauf

auf nach WuppertalDas Wetter jedenfalls spielte mit, die Mülheimer Sternfahrer sammelten sich am Gashaus, es waren rund 10 Radler, die die Anfahrt unter die Räder nehmen wollten. Längs der Ruhr wurde flach eingerollt, um dann hinter dem Baldeney-See langsam Höhe zu gewinnen. An den Anstiegen wurde der Pulk lang und länger und ab und an war Warten angesagt, um alle Mitfahrer auf der Strecke zu halten. Die Routenführung war meist verkehrsarm und Wetter und Landschaft boten schöne Aussichten, die vielleicht nicht alle genießen konnten.
önberg wurde Kaffee und Kuchen kredenzt und verzehrt, der Rückweg war dann talwärts dominiert, was aber dem Zusammenhalt der Gruppe wenig nutzte. In kleineren Grüppchen erreichten vermutlich alle Beteiligten nach rund 90 km  und 600 Hm den heimischen Herd – insgesamt war das Streckenprofil aber deutlich interessanter und mit mehr Spaß verbunden, als die niederrheinischen Flachbahnrennen.

und die Bilder:

Pfingsten in NRW

Ritter in BroichSiegertyp

Nicht jeder verbringt das Wochenende auf dem Rad. Wir statteten am Pfingstsamstag dem Mülheimer Rittertreffen am Schloss Broich einen Besuch ab - natürlich nach einer ausführlichen Radrunde. Hunderte Ritter, Knappen und Burgfräuleins waren versammelt und feierten mit Turnieren, Minnegesängen und mittelalterlichem Markt ein rauschendes Fest. Als unbedarfte Zufallsbesucher wurden wir in eine Welt entführt, die lebendig und auch entrückt wirkt. Ganze Familienclans tauchen fürs Wochenende ein in mittelalterliche Lebensverhältnisse, die mit grossem Aufwand und akribisch nachgestellt werden. Als zahlende Gäste haben wir dem Treiben mit Interesse beigewohnt, um aber doch festzustelllen, dass wir unseren Räder weiterhin den Vorzug geben.

Am Sonntag nutzten wir das schöne Wetter auf einer grossen Schleife rund um Mülheim und am Montag schlossen wir uns den Sternfahrern nach Uedem an. Bei zügiger Fahrweise reichte der Vormittag aus, um die rund 115 km lange Strecke abzureissen. Nur ein paar wackelnde Hasenohren auf niederrheinischem Feld sorgten für Abwechslung auf der weitgehend gradlinigen Windkante.

Am See Wiese in Gelb

 

HaardtBiker
äldern der Haardt

Ein Die Haardt Tag, dessen Verlauf voll und ganz den hohen Erwartungen entsprach: Schöne Wälder und bissige Trails, eingebettet in eine hervorragende Organisation, garniert mit sonnigem Maiwetter und einem wohlsortierten Kuchenbuffett lassen die Herzen der Mountainbiker höher schlagen.
Der neue Startplatz im Wald verringerte die Asphaltmeter gegenüber dem Vorjahr im kaum messbaren Bereich, wie versprochen gab es Waldwege, Wanderpfade, Reitwege und Singletrails en masse. Nicht alles war fahrbar, selbst geübte Techniker und gestählte Kraftbolzen scheiterten an der einen oder anderen Herausforderung, insbesondere an dem extra beworbenen "Wurzeltrail-Uphill" habe ich keinen gesehen, der nicht vom Rad absteigen musste. Die Ausrede, da habe es soviele "Schieber" gegeben, Mountainbiker in der Haardtdie den Weg eng gemacht haben, kann getrost in den Bereich des Mountainbiker-Lateins verwiesen werden, die überwiegende Anzahl der Teilnehmer verhielt sich sehr rücksichtsvoll sowohl gegenüber Spaziergängern als auch den "Mitbewerbern". Leider musste ich nach der zweiten Kontrolle auf kurzmöglichsten Weg zum Startort zurückfahren - ein Lagerschaden im rechten Pedal machte das Weiterfahren zur Qual für Muskeln und Ohren, schade, aber shit happens...ein paar Bilder von unterwegs gibt es auf diesem Klick.
Dirk Elstermeier

Ruhrcross 2010

Unter der Ruhrcross 2010 Schirmherrschaft des Kulturhauptstadt-Geschäftsführers Prof. Dr. Oliver Scheytt startete heute die erste Auflage des RUHRCROSS in Witten. Ein Versuch, das sportlich ambitionierte Publikum mit dem der kulturell interessierten zu vermischen - ein Versuch, der vom Anspruch her durchaus seinen Reiz hat. Ob´s denn auch so geklappt hat, wage ich zu bezweifeln, denn nach einer schweren Steigung, und hiervon hatte die große Runde manche, nassgeschwitzt eine Burgruine oder das sechshunderste frühindustrielle Bergwerksrudiment zu besichtigen ist dann "doch nicht so mein Ding". Auf der Familienrunde mag das Konzept eher aufgegangen sein, da hier viele mit Kindern fuhren, war die eine oder andere Pause wohl willkommen.Streckentechnisch war es bis auf die schon erwähnten steilen Anstiege nicht besonders anspruchsvoll, gefühlt verliefen 90 % der langen Route auf Asphalt. Diesen Aspekt kritisierend, wurde mir von den Organisatoren zu verstehen gegeben, das habe seinen Grund in der Schwierigkeit, die Genehmigung zum Befahren der rund um Witten reichhaltig vorhandenen, aber sich wohlWasserburg Kemnade überwiegend in Privatbesitz befindlichen Wälder zu bekommen. Schade drum - aber wie sagt man so schön: Das ist politisch so gewollt. Die Wittener haben das Beste draus gemacht, die Tour war vorbildlich ausgeschildert, die Verpflegungstationen gut bestückt, und die Ausblicke in die zweifelsohne attraktive Landschaft wussten zu beeindrucken. Nach dem schweren ersten Teil gab es eine lange Erholungsrunde durch das Ruhrtal, dann ging es wieder ca. 20 km auf und ab, zum Schluß noch mal 10 km um den Kemnader See herum und dann unter die vorzügliche Dusche in der Waschkaue der Lohmann-Gmbh, auf deren Werksgelände Start und Ziel waren. Alles in allem eine Veranstaltung mit Potential, wenn der eine oder andere Waldbesitzer um Witten herum für den Mountainbike-Sport begeistert werden würde, könnte gar eine Kult-Veranstaltung draus werden, Imagewerbung fürs Ruhrgebiet ohne Leuchtturmprojektskosten....weitere Bilder sind hier
Dirk Elstermeier

Alle Jahre wieder

Am Free Wendy!kommenden Wochenende iist es mal wieder soweit, Muttertag, Landtagswahl und gleich zwei CTFs stellen den Souverän auf eine harte Probe. Mit vielen bunten Plakaten wird um des Wählers Stimme gebuhlt, in Mülheim geht´s noch bunter zu, als von den Parteizentralen bestellt. Die Reparaturtrupps der Parteien sind in der heißen Phase des Wahlkampfes zwar schnell, aber die ein oder andere Verschönerung oder Verschlimmbesserung konnte dennoch auf den Chip gebracht und hier betrachtet werden. Wie auch immer der Sonntag verlaufen mag, erste Wahl ist auf jeden Fall die CTF der HaardBiker in Marl, letztes Jahr waren wir vor Ort und hellauf begeistert (Bericht 2009 siehe hier). Samstag habe ich mir die Veranstaltung in Witten vorgenommen, der Ruhrcross 2010 findet das erste Mal statt und ist eingebunden in ein kulturelles Rahmenprogramm, das durchaus als massentauglich durchgehen kann. In der Hoffnung auf wärmende Sonnenstrahlen zum Wochenende und ein Wahlergebnis, welches nicht Mehltau übers Land legt, verbleibt...
Dirk Elstermeier

CTF Aplerbeck

Premiere hatte die im Fahrradabteil des RegionalexpressesReiseform zum Start: Der Regionalexpress der DB AG war pünktlich, das Fahradabteil jedenfalls bis zum Zustieg einer 11-köpfigen Radwanderertruppe auch durchaus geräumig, und da ich nicht der einzige CTF-Jünger im Zug war, bot sich unterwegs auch die Möglichkeit zum fachsimpeln..Von DO-Scharnhorst Bhf waren es auch nur 6 km bis zum Start, wo andere Mülheimer wohl seit geraumer Zeit auf die Starterlaubnis warteten, die von den Aplerbeckern, streng nach Ausschreibung, erst um Punkt 10 Uhr gewährt wurde. Unter der Woche hatte ich noch mit der 67km Runde geliebäugelt, der etwas heftige Partyeinsatz an diesem llangen Wochenende machte mir aber schon nach wenigen Kilometern auf der bekanntermassen anspruchsvollen Strecke klar, dass eine 47er-Runde auch nicht "ohne" ist, zum Ende waren immerhin ca. 1000 Höhenmeter abgerissen. Nach einem etwas staubigen Einstieg sorgten vereinzelte Regentropfen dann doch für gute Sicht auf der Piste, nur die letzten sieben Kilometer waren etwas stark begossen worden, so dass dem Aplerbecker Teamnamen "Drecksau" alle Ehre gemacht wurde. Für die Rückfahrt konnte ich eine Mitfahrgelegenheit per Auto nach Mülheim klarmachen und kam so noch in den Genuss des leckeren Konfirmationskuchen bei der Verwandschaft.

Fazit: jederzeit gerne wieder, aber vielleicht doch mit einer seriöseren Vorbereitung!
ein paar Bilder von unterwegs gibt´s hier:
Dirk Elstermeier

FuchsjagdPanneBrachtfuchsjagdEssen

Am 17. April 2010 stürzte Erich Schellhofer auf einer gemeinsamen Ausfahrt des RTC Mülheim schwer und erlitt erhebliche Kopfverletzungen. Die Operation verlief hoffnungsvoll, dennoch verstarb Erich Schellhofer in der Nacht zum 23. April an den Folgen des Unfalls, er wäre im September 70 Jahre alt geworden.
Schnell formuliert man für sich, das es gut wäre, schnell und plötzlich aus dem Leben zu scheiden, mitten aus der Aktivität, ohne große Leiden und mit einem erfüllten Leben im Hintergrund.
Jetzt trifft das für Erich Schellhofer zu, aber es ist urplötzlich und ohne Vorwarnung eine Lücke entstanden, die fassungslos macht und die schwer zu begreifen ist. Erich hat neben vielen anderen – insbesondere kulturellen Interessen – den Radsport geliebt. Er hat ihn aktiv auf dem Rad gelebt und hat selbst viele Radsportveranstaltungen organisiert, bei denen Radler Sport und Tourismus gelebt haben. Gemeinsam mit seiner Frau Rita hat er wohl keinen Ort in NRW ausgelassen, der irgendwie von kulturellem Interesse war und fast immer war das Rad das Gefährt zur Erkundung. Mit seinem Verein war er eng verbunden und er hat immer einen Beitrag geleistet, zum Nutzen des Vereins und an den Aktivitäten des Vereins war er fast immer beteiligt. Natürlich gibt es noch viele andere Aktivitäten, die Erichs Leben beschreiben könnten, aber als Radler, die mit ihm auf Tour waren, wissen wir, dass das eine wichtige Säule in diesem Leben war und auch deshalb ist die Betroffenheit so groß.
Klaus Mueller

 

CTF Essen-Steele strahlte mit der Sommersonne um die Wette

FreaksDer wohl wärmste Tag des Jahres fand in Essen Steele statt und lockte 1217 Teilnehmer an. Das Langarmtrikot und die knielange Hose waren schweisstreibend und die Strecke war es natürlich auch. Der Plan war die lange Runde aber Wärme und Höhenmeter verlangten Tribut und so wurde die Strecke verkürzt auf die knapp 40 km der mittleren Tour. Dennis und sein Kollege von den Gelsenkirchener Haldenfreaks waren angenehme Begleiter und besonders Dennis legte weite Teile der Strecke nur auf den Hinterrad zurück. Es war also nie langweilig, aber auch die 2 Haldenstrategen litten ein wenig unter den knuffigen Anstiegen -sie hatten allerdings auch ein paar Kilo mehr Rad zu bewegen. Für die nächste Mountytour haben sie schon ein leichteres Rad eingeplant.

Trial-DemoHeil angekommen sind wir dann allemal und genossen die Sonne am Schwimmbad bei Einlagen mit dem Trial-Bike. Der Hochsprungsatz über 1 Meter aus dem Stand war schon beeindruckend.

Die Mülheimer lebten wieder mal Diaspora. 7 Grüppchen tummelten sich auf der Strecke und frönten ihren Vorlieben. Aber diesmal sind wieder alle gesund auf den Heimweg gekommen.

noch ein paar Bilder......

 

Issum 2010 - vor Paris-Roubaix mal schnell nach Issum

Frostige Runde in die Altbierstadt und flott zurück

PannenkoenigGegenüber dem Samstag sackte die Temperatur nochmal ab und bei 4 ° C und wenig Sonne radelte die Mülheimer Gruppe Richtung Issum. Die üblichen Kandidaten meldeten Panne und lockerten den Fahrrhytmus auf. Vor Ort war der Kaffee angerichtet und die Veranstalter boten an, Heizstrahler aufzubauen - aber bevor sich Eiszapfen bilden konnten, waren die Räder für die Rückrunde wieder angeworfen.

 

zur Galerie geht's hier

 

Grün-Weiss-Rot Düsseldorf

Im geschlossenen Verband durch die Erftauen- 10. April 2010

NiederrheinIm Düsseldorfer Süden über die Rheinbrücke geht es Richtung Erftkreis. Die Grün-Weiss-Roten haben bekanntermassen eine flache, wenig komplizierte CTF im Angebot und heute hatten sie zusätzlich die Idee, statt Ausschilderung geführte Touren anzubieten. Geschlossener Verband im Gelände fällt unter kurios, aber es funktionierte. Etwa 20 Mountain-Biker scharten sich um einen Guide und tauchten ein in die Erft-Auen im Südwesten Düsseldorfs. Es war eine neue aber durchaus unterhaltsame Erfahrung, denn man kam ins Gespräch und konnte die grünende Landschaft geniessen. Sogar die leichte Sturzverletzung des Fotografen resultierte aus Unachtsamkeit und weniger aus einem Geländeproblem. Nach rund 2 Stunden blies uns der Wind auf der Südbrücke wieder ins Gesicht und Blechkuchen und Kaffee rundeten die Veranstaltung ab.

...und weitere Bilder

Grefrath 2010

Das "all-inclusive" Paket - 3. April 2010

HöhenprofilDer RSV Grefrath 1961 bot die Veranstaltung für jeden Geschmack: Die RTF für die Freunde des Rennrads incl. Sternfahrtmodus, dann die CTF, die eine sehr schöne Streckenführung bot und wer damit noch nicht hinreichend bedient war, konnte noch die Inliner anschnallen und auf eine passende Runde gehen.

Wir hatten uns für die CTF entschieden, die Strecke hatten wir schon 2-mal kennengelernt und auch dieses Mal gab es an der Streckenführung nichts zu mäkeln. Zwischen Viersen und der Blauen Lagune (am Heidesee nahe A40) konnte man fast jeden Busch besichtigen.
Zahlreiche schöne Trails und viele giftige Spitzen garnierten die Runde, die angesichts des feuchtkalten Wetters damit nicht überall leicht zu fahren war. Der Spass wurde geringfügig gedämpft, weil für uns zumindest an 3 Stellen die Ausschilderung ins Nirwana führte. Einmal hatten unfreundliche Zeitgenossen schlicht das Schild gedreht und veranlassten damit zahlreiche Radsportler, die Suche in alle Himmelrichtungen zu betreiben – immerhin waren es anhand der verfügbaren Wege ihrer Drei, bis die echte Route wieder ermittelt war.
 
Am Schluss stand dann eine bunte Suchergruppe buchstäblich mitten im Wald und auch hier boten alle Richtungen keinen realen Anhaltspunkt, wie die Strecke mal gedacht war. Gut, mit etwas Orientierungssinn, der Kartenkopie auf der Startkarte und GPS-Unterstützung konnten sogar Umwege vermieden werden, aber erfreulich war es denn auch nicht.
Dabei ist klar, dass unfreundliche Zeitgenossen beteiligt sein konnten und im Gelände ist das Nachschildern deutlich schwieriger als auf autofähigen Wegen.
Wir denken, niemand musste als vermisst abgeschrieben werden und auch Umwege haben ihren Reiz -  also fanden wir gutgelaunt und reichlich zugematscht zurück ins Ziel. Der Hydrant mit dem Schlauch zur Radreinigung befreite das Gefährt vom niederrheinschen Schlamm, der Kuchen war lecker  und die Heimreise war  längs der A40 kurz und schnel
l.

!! Nachtrag mit einigen Bildern aus Grefrath...........

2010 März/Februar/Januar

 

14. - 28. März 2010 Mallorca

Biken auf Mallorca2 Wochen Sendepause hingen mit Radurlaub zusammen: Das Ende des Winters fand auf Mallorca statt, aber ohne brauchbaren Internetanschluss gabs auch keine aktuellen Biker-Infos. Gutes Wetter, bisweilen etwas kühl aber 1.100 km und ein knapp 10.000 Höhenmeter haben den Spass am Radfahren wieder ins Lot gebracht.

Kleine Warnung für "Wir lieben Fliegen": Der Flug mit Condor war keine Empfehlung, denn Dank technischen Defekts fehlte beim Hinflug ein halber Urlaubstag (Abflug um 12:15 h statt 5:50 h) und zum Rückflug sahnte die Fluggesellschaft in Palma Übergepäck ab - das kg für 10 € füllte die Schatztruhe des Condors sicher mit tausenden von Euro-Scheinen.

Weiter geht es hier.......

Kotrolle 30. RTFWegen angedrohten Schneeschauern bei 5 - 7 °C:
RTF in Mülheim fällt aus !
Aber Herne startet am 14. März Frühlingsfahrt

Die Absagen bleiben aktuelle Tagesordnung. Der RTC-Mülheim bläst zum Rückzug - also fällt die 31. Ruhrtaltouristik aus. Am Sonntag bleibt erstmal alles beim Alten und die Herner Frühlingsfahrt findet wohl statt. In Herne ist geringfügig mehr Regen angesagt als in Mülheim und gestartet wird zwischen 9 und 11 Uhr in - Grimberger Feld 5 44653 Herne !

 

 

Die "Winter-Einbrecher" sind immer noch unterwegs !
Ausfälle, Minus-Temperaturen, aber auch schönes Gelände prägten das Radsportwochenende 6./7. März

Glück gehabt ! zu 9 Uhr nach Dinslaken gereist, Jacke vergessen, zurückgefahren und dann kurz vor 10 Uhr gestartet - bei moderaten Temperaturen ging es dann gut über die Runde.

Adolf im WinterDas erste Märzwochenende hatte mit Frühlingsgefühlen wenig zu tun - eisige Kälte und Schnee, immerhin mit ein wenig Sonne gewürzt war eher Animation zum Ski-Laufen. In der Folge wurde aus der RTF in Velbert eine geführte Tour ohne Ausschilderung und Schwalmtal erreichten einige Radportkollegen um die Absage mündlich entgegen zu nehmen. Einzig die CTF in Dinslaken passte da noch halbwegs ins Bild und bot eine schöne - dann eben winterliche - Runde mit bisweilen rustikalen Eispfützen, aber letztlich alles fahrbar. Einige Mülheimer Radler waren schon um 8 Uhrt am Start und litten ein wenig unter dem frostigen Gelände, aber auch hier war das Echo positiv.

Kontrolle mit SonneRund 400 Starter zählte die CTF in Dinslaken und es war die 2. Auflage mit einer Strecke, die die Unebenheiten des niederrheinischen Hinterlandes ausnutzte. Immer wieder waren sehr schöne Trails und rustikale Waldwege eingestreut, die den Mountainbikern Freude machten und keine Langeweile aufkommen liessen. 30, 46 und 70 km standen zur Auswahl und die mittlere Strecke, die ich zu befahren hatte, versöhnte mich mit dem Missgeschick der fehlenden Winterjacke, denn Betrieb war noch reichlich auf der Runde und es war eben jene Streckenführung die nur die Insider kennen können.

Auch der Fotograf war wieder auf der Strecke - siehe

Die RTF Saison startet am 6. März

Der Winter geht (hoffentlich) dem Ende entgegen und die Radsaison startet auch in Deutschland auf der Strasse. Am Samstag werden in NRW die Veranstaltungen in Schwalmtal und Dortmund (ASC09) angeboten und am Sonntag ist Velbert in erreichbarer Nähe. Daneben findet auch noch eine CTF in Dinslaken statt, die zur NRW-Cup-Serie gehört. Damit findet der Sport nunmehr wieder auf der Strasse und nicht mehr vor dem Fernseher statt. Allen Radsportlern eine erfolgreiche Saison 2010.

ASC09 - Schlussveranstaltung der WWBT führt trocken durchs Sauerländer Vorland

Am 28. Februar in Dortmund wurde die Runde unerwartet schön

ASC09 2010Der Morgen sah aus wie angekündigt: Grau und Regen, also wenig einladend. Dennoch Start in die Dortmunder Richtung und siehe da, an der Schweizer Allee tröpfelte es nur noch. Es sollte sich bis zum Ende der Veranstaltung trocken halten und sogar ein schlichtes Langarmtrikot reichte um die Runde zu absolvieren. Eine kleine Gruppe Mülheimer Biker nahm dann die 52 km unter die Räder. Der ASC09 hatte die Strecke gut gewählt, immerhin kamen 700 Hm zusammen, aber alle Wege waren gut zu fahren und ab und an konnte man risikolos von den Höhen die Dortmunder Skyline mit rustikalem Wolkenrahmen bewundern.

WWBTDie Dortmunder Veranstaltung war der Schlusspunkt der WWBT (Westfalen Winter Bike Trophy) und die Punktejäger sammelten die Trophäen ein, die für das nötige Punktekonto bereitgestellt waren. Um 13 Uhr kurz vor Beginn der Orkanböen aus dem Westen startete die verdiente Kaffeepause mit den beliebten Wertebons und auf dem Rückweg über A40 hielten die Fahrzeuge weitgehend unbeindruckt die Spur.

eine kleine Bildersammlung - der Stammfotograf war nicht verfügbar

 

Sprinter Waltrop im Schnee

am 21. Februar begrüsste die Teilnehmer in weisser Pracht

von Oben !In Waltrop wurde mal wieder in weiss gestartet, aber immerhin, die Veranstaltung zog 303 Starter an, die im Laufe der Runde von Weiss auf Braun gedreht wurden. Bis auf einen Unfall mit Krankenhauskontakt verlief die Veranstaltung harmonisch. Längs der Kanäle zog sich die Runde flach und zugig ins Hinterland von Waltrop. Der Andrang an der Fahrradwaschanlage war riesig, aber Kaffee und Kuchen versüssten die Wartezeit.

WaltropInfo

Blitz Kray serviert Ruhrhöhen pur

Alles fahrbar auf Bahntrasse und Ruhrhöhe am 20. Februar

Start in MuelheimDie Mülheimer Mountainbiker starteten ab Mülheim und klinkten sich in die Krayer Runde auf den Ruhrhöhen ein. Gut ausgeschildert und weitgehend ungefährdet erreichte man nach rund 40 km Start und Ziel in der TUSEM-Sporthalle. Nach guter Versorgung mit Kalorien und Kaffee ging es wieder auf die Runde - auch an der Kontrollstation war noch Suppe da. Welliges Gelände, feuchtkaltes Wetter und nur wenige Eispassagen bei rund 70 Gesamtkilometern boten demzufolge gesunde Winterentspannung, die Unfall- und man höre und staune auch pannenfrei, absolviert wurden.

....und die Bilder

StartNachtrag zur Nebelschlacht:

aber was nicht zu sehen war, kann man hier bildhaft nachsehen: RSV-Dortmund - Schwaden im Dortmunder Norden

 

 

 

 

RundeAn Karneval - immer wieder weiss und kalt
Am 13. Februar auf der Suche nach dem Blauen See

Zum Schnee-TB-Training beim RTC trafen sich immerhin 8 Unentwegte. Otti kündigte Piano an und wir pflügten immerhin knapp 50 km durch die gesammelten Schneewehen zwischen Ruhr und Ratingen. Trainingsrückstände, kalte Füsse und die eine oder andere kurvigere Abfahrt bremsten schon mal den Trainingsfluss. Am Ende war es eine schöne Runde, die uns unbemerkt fast bis an den Blauen See führte und beim Kaffee im Reitercasino endete.

 

CTF Cup 2010Serienveranstaltungen 2010
Am 7. März startet der 4. NRW-CTF-Cup 2010 in Dinslaken
Dinslaken, Grefrath, Essen-Steele, Dortmund, Marl, Essen-Rellinghausen, Bottrop - vom 7. März bis zum 24. Juli (Bottrop) finden 7 CTF-Veranstaltungen in NRW statt, die als NRW-CTF-Cup 2010 angeboten werden. Es handelt sich um anspruchsvolle Streckenführungen, die von den Veranstaltern mit grosser Sorfgfalt durchgeführt werden. Kleiner Anreiz ist eine Auszeichnung, die alle Teilnehmer erhalten, die an 5 der Veranstaltungen teilnehmen und die Vereine mit den meisten Teilnehmern über die gesamte Serie erhalten einen Pokal. Aber auch ohne diese Anreize ist eine hohe Teilnehmerzahl gesichert, 2009 beteiligten sich rund 4600 Mountainbiker und die Tendenz ist angesichts der attraktiven Veranstaltungen eher steigend. siehe

SchneesicherKein Glück in Gelsenkirchen !
Die Veranstaltung am 13. Februar wurde mit Verweis auf die Wetterprognose abgesagt - Norbert Schnitzmeier hält die Stellung: Die Runde in Dortmund am 14. Februar findet statt !

Nur am Sonntag 14. Februar 2009 wird es an diesem Wochenende eine Winterrunde geben. Dortmund Mitte ist traditionell "familienfreundlich" und startet wie alle anderen WWBT-CTFs um 10 Uhr am Gottesacker.

 

 

Kurz-CTF durch Nebelschwaden
Dortmund Nordost (6. Februar) veranstaltet die erste Kurzstrecken CTF

Mit rund 300 Teilnehmern konnte der RSV Dortmund-Nord eine erfolgreiche CTF vermelden. Die ursprunglich geplante Strecke war auf die Trimmrunde verkürzt worden um eisbedingte Unfälle zu vermeiden. 3-mal durfte die Kurzstrecke auf asphaltierten Passagen abgefahren werden, die dann mit 50 km zu Buche schlugen. Der Nebel machte die Strecke zwar nicht interessanter, aber so hinterliess jede Runde einen eigenständigen Eindruck und wer die Strecke bei guter Sicht abfährt, wird sie sicher nicht wiedererkennen. Für uns war es der Einstieg in die Saison 2010, der durchaus schöner hätte ausfallen können, aber die Saison ist ja noch ziemlich jung.

Jeder Schnee ist anders !
Am Wochenende 6. und 7. Fenruar 2010 stehen gleich 2 Veranstaltungen in Dortmund und Iserlohn auf dem Programm

Ruhrtalbruecke2010Nach den Ausfällen der beiden letzten Wochenende könnte es am Wochenende in Dortmund und in Iserlohn klappen. Bei leicht steigenden Temperaturen taut der dicke Schnee allmählich ab und gibt die Wege frei. Aber die Aussichten pendeln um Null Grad bei leicht höheren Tagestemperaturen, es wird also nur langsam zurückgehen und nächtlicher Frost macht auch normale Wege zu unangenehmen Eispisten - aber ein paar Tage sind ja noch hin bis zum Samstag.
In Dortmund, wie in Iserlohn geht es um 10 Uhr los.

 


Winterwunderland Die Dortmunder Strecke ist vom Profil her unproblematisch, lediglich die Schneesituation wird über den Kraft- und Geschicklichkeitseinsatz entscheiden und da gilt, jeder Schnee ist anders, denn ob hartgefroren oder matschiges Geläuf, die Spannbreite ist gross. Dortmund bietet 3 Strecken über 18, 33 und 48 km, die Richtung Norden - also ins flache Hinterland gehen.
Iserlohn hatten wir noch nicht im Programm, aber laut Beschreibung wird eine 32 und eine 52 km Runde angeboten mit ähnlich unspektakulären Höhenmetern (280) wie in Dortmund. Wünschen wir uns also noch ein wenig Tauwetter und dann darfs losgehen.
mehr Infos Dortmund
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Die Einladung nach Werne:

Von Capelle nach Werne ist es nicht weit, Daniel Schulte (vom RSC Werne) lädt freundlich zur 2. Runde ein

Der erste Lauf der Westfalen-Winter-Bike-Trophy ist Geschichte. Die hartgesottenen Teilnehmer hatten schon viel Spaß. Das sich 270 Fahrer dieses Wetter antun und aufs Rad steigen war schon erstaunlich. Den Touristikfahrern vom RSC Werne 79, hat es in Capelle sehr gut gefallen. Am Sonntag, den 24.1.2010 laden wir nun zu unserer eigenen Country-Tourenfahrt ein. Auch wer jetzt als "Späteinsteiger" bei unserer Tour die WWBT beginnt, kann sich noch das komplette Sponsorenpaket der Firma Wippermann sichern. Sofern es die Witterung zulässt, und bisher sehen die Wettervorhersagen ja ganz vielversprechend aus (milder Frost), werden wir erstmals 3 Strecken anbieten. Die beiden bekannten Strecken gehen durch den Cappenberger Wald und durch die Lippeniederungen. Auf der längeren Strecke sind auch einige moderate Steigungen zu absolvieren. Im Gegensatz zum Vorjahr muss die Steigung nach Cappenberg nicht mehr auf Asphalt gefahren werden. Die Baustelle ist beseitigt. Unsere neue Strecke ist ebenfalls eine 3 Punktestrecke und etwa 10 km länger als die bekannte 52er Strecke. Hier nutzen wir die neue Radfahrerbrücke bei der Westfalia Lünen, um auf die südliche Lippeseite zu gelangen. Es geht dann am Datteln-Hamm Kanal entlang zur großen Halde Holz. Hier wird die Halde dann auf halber Höhe umfahren. Es gilt also noch eine Steigung zu überwinden. Danach geht es durch den Beversee und an der Marina Rünthe vorbei zum unvollendeten Radweg von Bergkamen nach Werne. Damit bieten wir eine attraktive radtouristische Alternative. Die kleine Strecke ist angenehm mit einem normalen Tourenrad zu befahren. Für die beiden längeren Strecken ist ein Mountainbike doch angebrachter. Während der Tour und nach der Fahrt wird fürs leibliche Wohl gesorgt. Die Küche zu Hause kann also geschlossen bleiben.

Man trifft sich am Startort: Anne-Frank-Gymnasium in 59368 Werne / Goetheweg 12. Es kann von 10.00- 12.00 gestartet werden.

zu Fuss gehts auchAuf hartgefrorenen Schneepisten ins Ruhrtal und auf die Öfter Höhe

Samstagsausfahrt am 16. Januar 2010

schweres GeläufKlein war die Gruppe am Treff und so richtig genossen hatte noch keiner die Schnee- und Eisverhältnisse auf den MTB-Pisten. Die ersten Kilometer waren gewöhnungsbedürftig, der Schnee war weitgehend hartgefroren und der Grip war schwer einzuschätzen, aber Meter um Meter wurde das Gefühl für den ungewohnten Untergrund besser und es machte zunehmend Spass. Einige kleine Trails wurden vorsichtig wieder in Betrieb genommen und wenn auch einige Laufpassagen in Kauf genommen wurden - die Runde war ein prima Einstieg ins MTB-Training mit locker-leichtem Ausklang im Reiter-Casino.
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Das Ende der Winterstarre

17. Januar 2010 - 1. CTF 2010 und der Start in die Saison 2010

WinterEinige Mülheimer Mountain-Biker hat es schon nach Capelle gelockt, der ausklingende Regen, der in Mülheim die Schneemengen zurückgedrängt hat, war sicher ein Erlebnis der besonderen Art.
Für uns war angesichts der ergiebigen Feuchtgebiete ein Wintersonntag angenehmer - der Start in die Saison wurde also nochmal vertagt.