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Archiv 2014 der Rest des Jahres

 

SchneeblickIce-Spiker Premiere mit Jahresabschluß
Dienstag, 30. Dezember 2014 - Biken nach Wintereinbruch

noch einerDie Reifen waren schon aufgezogen, aber der Wille dem trübgrauen Wetter zu folgen war nicht sehr ausgeprägt. Der Dienstag passte dann, einmal auf dem Rad sitzend, kam der Spaß schnell zurück. Schließlich ist nicht gesagt, ob der Winter von langer Dauer sein wird.

Die winterlichen Waldwege boten Abwechslung. Zwischen schlammig weich und harten Eisbuckeln war die Auswahl groß. Die Spike zogen ihre Bahn und nur auf dem Asphalt war der Lärm nicht sehr angenehm. Der erhöhte Rollwiderstand wärmte von innen und die Waldluft war wunderbar und nicht wirklich kalt.

SpikesDie An- und Aussichten waren ebenfalls beeindruckend und luden zur kleinen Fotosession ein.
Auf der Kochtopfrunde mit der Runde um den Entenfang waren die Bilder schnell gespeichert und nach 2 Stunden wagte ich sogar das Rad mit dem Schlauch zu reinigen, denn die Temperatur war deutlich oberhalb des Gefdrierpunkts.

Ob es am Silvestermorgen zur Runde reicht, ist noch unklar, also schliessen wir hiermit das Jahr 2014 ab und wünschen allen Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr !

Die Sieger wurden geehrt
Samstag 13. Dezember 2014 - Jahresabschluß beim TV-Einigkeit

AlleSieger

Die Jahresabschlußfeier fand - wie in den letzten Jahren üblich - im Vereinsheim des TV-Einigkeit 06 statt und war gut besucht. In angenehmer Atmosphäre trafen sich die Aktiven des RTC, liessen eine durchwachsene Saison mit vielen Aktivitäten Revue passieren. Vorsitzender Manfred Krister war der Berichterstatter und spielte auch sonst eine Hauptrolle an diesem Abend.

Nach dem Buffet aus der Küche des Vereinsheims wurden die fleißigsten Punktesammler des Jahres geehrt. Allen voran Manfred Krister, der die Urkunde des besten Radtourenfahrers in Empfang nahm und auch den Wanderpokal des Vereinsbesten überreicht bekam. Auf der Straße folgten ihm Friedel Schulten und Klaus Dieter Taute, bei den Damen platzierten sich Brigitte Müller und Ulrike Quester -leider sind das die zur Zeit einzigen Damen, die für den RTC auf den RTFs präsent sind. In der CTF-Wertung wurde Klaus Müller geehrt - mit 61 Punkten kein schlechtes Ergebnis, da die 2. Jahreshälfte im Gelände praktisch nicht mehr stattgefunden hat - Ela sei Dank.

Untermalt wurde der Abend mit vielen Fotos, die auf den knapp 73.000 Kilometern der RTF-Vereinswertung geschossen wurden. Gemütlich klang der Abend aus und alle aktiven Radler waren dann auch schon mit den RTF-Dokumenten 2015 ausgestattet.

Industrie-Marathon
Samstag, 13. Dez. 2014 - Zwischen Ruhr und Himmelsleiter

HimmelsleiterLeider nur zu Dritt starteten wir am Gashaus und Klaus bot erneut seine Scout-Dienste an. Wir entschieden uns für die nördliche Richtung, weil südlich Regen angedroht war.

Auf zum Flughafen und auf verschlungenen Wegen durchquerten wir Haarzopf, Frohnhausen, Altendorf, Altenessen und besuchten die Zeche Nordstern.

der ScoutVerkehrsarm, etwas Asphaltlastig erreichten wir hinter Gelsenkirchen den kleinen Buckel mit der Himmelsleiter, den Treppenpart ersparten wir uns und allmählich ging es wieder südwärts Richtung Steele, Ruhr und Mülheim.

ThomasMit ein paar Höhenmetern hatten sich am Ende deutlich mehr als 80 km (je nach Heimatstandort) angesammelt und der Abschluß-Kaffee fiel aus, weil am Kloster schon seit 12 Uhr geschlossen war.

Die Runde war interessant, die Wege nach und durch den Essener Norden abwechslungsreich und spannend. Die kalten Füsse waren ein leichter Nachteil, der auf der Länge der Strecke Wirkung hinterliess, aber wen stört das noch, wenn man unter der heissen Dusche wieder Wärme tankt. km

 

 

Der neue Scout aus Kettwig
Samstag, 6. Dezember 2014 – Schöne Runde um Eggerscheid und Heiligenhaus

Vom Nikolaus ist man schnell bei Klaus und so folgten wir am Nikolaustag dem in diesem Winter konstanten Gast Klaus aus Kettwig. Unter Vermeidung der Matschpassagen passierten wir den Auberg und fuhren kreuz und quer nach Ratingen. Über Eggerscheid, am Auerbach entlang ging’s nach Heiligenhaus und dann langsam wieder heimwärts. Klaus gönnte uns mit einem Platten eine Pause unterwegs und am Ende kompensierten wir Höhenmeter und Distanz mit Apfelkuchen und Kaffee/Kakao im Reitercasino. Schöne Runde, gute Distanz und einiges an Höhenmetern – was will der Mountain-Biker mehr ?

Novemberwetter Platt
Kontrollblick Ruhrkunst

Die ersten Wintertrainings im Rückblick
Cross- und Straßentreff funktionieren im November

WinterDie Gruppe der Winterfahrer hat sich inzwischen stabilisiert. Samstags sind wir am stärksten unterwegs. Marius hat sich als Scout geoutet und macht sich bei der Streckenwahl viel Mühe: Mal lang und mit kniffligen Höhen-metern und mal lang ohne Höhenmeter ins nördliche Ruhrgebiet. Immer auch ein bisschen zu lang, aber meist war das Wetter sehr angenehm und durfte auch genutzt werden.

Der Start am Samstag um 10 Uhr hat bisher Akzeptanz gefunden - es gab Ankündigungen zur Teilnahme, aber irgendwie haben sich die Kollegen wohl doch nochmal umgedreht.

Sonntags ist das Training etwas ruhiger und entspannter, wenn es schön ist sind die Rennradfahrer auch dabei, sonst nur die Mountainbiker. Der "Darkside"-Termin am Mittwochabend wird bisher nur von drei Unentwegten genutzt. Etwas abseits der Strassen werden Feld- und Waldwege -mal Asphalt, mal Schotter- befahren und es blieb bisher unfallfrei , zum aktuellen Mittwoch ist auch niemand erfroren.

Volles Haus in Mölln
Sonntag, 23. November 2014 – Bezirksehrung im Bezirk Rechter Niederrhein

Bezirkswertung 2014Wir waren zu viert und empfingen die Urkunde für Platz 2  in der Mannschaftswertung RTF/CTF des Jahres 2014. Anders als auf Landesebene fand im Bezirk Rechter Niederrhein die Ehrung der erfolgreichsten Radsportler der Saison statt und die Zahl der Sportler war beeindruckend. Natürlich nimmt der Bezirk Rechter Niederrhein eine gewisse Sonderstellung ein, denn mit Bocholt gibt es die Rennsporthochburg schlechthin, mit den Mülheimer Sturmvögeln tummelt sich nationale Kunstradsport-Elite in Mölln und auch die Einrad-Fahrer bieten internationales Niveau. Hinzu kommen die Sieger der Bezirkswettkämpfe im Bergzeitfahren, auf der Straße und im Gelände und natürlich die Breitensportler.

Insgesamt macht es Spaß, so viele radsportverrückte junge Menschen versammelt zu sehen, die für gute Leistungen geehrt werden in allen Radsportdisziplinen und von ganz jung bis ganz schön alt.

MK KM LE KDT

Der RTC erreichte den 2. Platz der Mannschaftswertung hinter dem Lieblingsgegner Blau-Gelb-Oberhausen mit Manfred Krister, Klaus Müller, Lothar Ebersbach und Klaus Taute. In den Einzelwertungen konnten wir in diesem Jahr überhaupt nicht punkten. Da eine Landesehrung nicht stattfindet, steht jetzt nur noch der Jahresabschluss des Vereins aus und dann ist die Saison 2014 Geschichte.

Die letzte Herbsttour
Mittwoch, 19. November 2014 – KDT‘s Cross-Runde

KDT on TrailDie Regenfälle der letzten Tage zwangen mich die Streckenführung auf höher gelegene Wege zu verlegen. Dieter S., Udo S., Heinz-Jürgen A., Friedel S. vom RTC und zwei Gäste hatten sich an der Raffelbergbrücke eingefunden.
Wir fuhren unseren Weg Richtung Stadt,  über den Saarner Berg durch den Mülheimer und Duisburger Wald zur Regattabahn und dann zur Sechs-Seen-Platte. Aber auch hier waren die ehemals festen Waldwege aufgeweicht und das Herbstlaub stapelte sich in den Mulden und erhöhten das Risiko. Friedel S war zum ersten Mal und mit seinem Rennrad dabei. Er musste dann wegen der Streckenbeschaffenheit die Fahrt abbrechen.

Weiter vom Entenfang durch die Grindsmark zum Lintorfer Waldsee und am Haus Linnep vorbei ging die Fahrt zum Reiter-Casino und zum Kloster Saarn. Unsere Kaffee-Pause haben wir uns erst in Saarn gegönnt. Angesichts der heimischen Kochtöpfe löste sich die Gruppe so langsam auf. Heinz Jürgen A. war klugerweise mit seinem 29 Zoll MTB gekommen und zum ersten Mal dabei. Unsere Fahrweise bei den Mittwochstouren hat ihn unterfordert. Er hat es ohne Murren ertragen und bis zum Ende durchgehalten.

Eine ruhige Runde mit 62km und 320Hm war geeignet das Auge schweifen zu lassen und es gab keinen Zwang das Hinterrad oder die Straße fest im Blick zu halten. kdt

LaufpassageDie Trails neben der Trasse
Samstag, 15. November 2014 - Auf und Ab ab Heiligenhaus

Am Start am Gashaus trafen wir Udo W. und Peter M. und sie waren sogar mit dem Rad da. Nach angemessener Wartezeit begaben wir uns zu Viert, aber ohne U und P auf den samstäglichen Trainingsweg. Der Plan war die Niederbergbahntrasse hinauf und dann durchs Gelände nur noch bergab. Am Ortsende von Heiligenhaus verließen wir also die Trasse und begaben uns auf den Rückweg. Auf verschlungenen Wegen, abwechselnd mal Trail, mal Weg mit und ohne Asphalt arbeiteten wir uns wieder in Richtung Kettwig. Einige kleine, knuffige Anstiege, die nicht immer auf dem Rad zu erledigen waren, summierten sich auf rd. 900 Hm. Eine Tragepassage und ein Tiefschlammstrecke blieben in besonderer Erinnerung und Thomas musste wieder Höchstleistungen am Berg demonstrieren. Im Reitercasino war alles wieder gut, der Kuchen lecker und der Kaffee süffig. km

auf krummen Wegen

Mittwoch 12. November 2014 - Herbsttour
Über den Radschnellweg Ruhrgebiet und der Berseradroute nach Wittringen

TetraederDie Teilnehmer der heutigen Tour staunten nicht schlecht. Über für sie bisher unbekannte Trassen führte der Weg zunächst mitten nach Essen über die Strecke der ehemaligen Rheinischen Bahn. Die neue Auffahrt am Frohnhauser Weg in der Verlängerung der Grugatrasse ist zwar noch im Bau, verspricht aber sehr komfortabel zu werden. Sie wird ein Bestandteil das Radschnellwegs durchs Ruhrgebiet und dürfte im Frühjahr befahrbar sein. Im weiteren Verlauf tangiert die Trasse die neu angelegten Seen zur Wohnumfeldverbesserung in Essen-Altendorf und endet im neuen Wohnviertel am ehemaligen Großmarkt hinter der UNI Essen. Der Berseradweg beginnt an der B224 in UNI Nähe, wo diese einen Linksbogen Richtung Gladbeck macht. Die Berse ist, genauso wie der Borbecker Mühlenbach, der in die Berse mündet, heute eine Kloake der Emscher Genossenschaft. Aber ein Renaturierungsprogramm ist für die nächsten Jahre vorgesehen. Über den Altenessener Bahnhof, später dem RWE Stadion und dem Essener Hafengebiet verläuft die Route absolut autofrei zum Bersepark an der Emscher in Bottrop.

Entlang des Emscherparkradwegs und dann über Radtrassen in Bottrop ging es zum Tetraeder, auf den sich die 5 Radler schraubten. Von hier hatten alle eine wunderbare Rundumsicht über das westliche Ruhrgebiet bei noch trockenen und teils sonnigen  Wetter. Über eine Radverbindungsroute wurde dann das Ziel im Wittringer Schlosspark angesteuert und bei Kuchen, Kaffee und alkoholfreiem Weizenbier eine gemütliche Pause eingelegt.

Die Rückfahrt geriet etwas kürzer als geplant, weil es mittlerweile zu nieseln angefangen hatte. Über den Eigener Markt und über Trassen am Bottroper Stadtpark vorbei ging es verkehrsfrei nach Vonderort. Am Haus Ripshorst wurde der Kanal überquert und am Mühlenbach längs erreichten die 3 Gäste und die Tourenleiter Manfred Krister und Klaus-Dieter Taute nach gut 3 Stunden Fahrzeit und 55 Kilometern wieder den Sportplatz am Wenderfeld. MK

 

GruppeKalt aber sonnig
Sonntag, 9. November 2104 – Klinkum die Zweite

Wir haben unsere Mauerparty an die holländische Grenze verlegt. Eingeladen hatte der SV Klinkum – dörfliches Idyll mit Fahrradpower über die Grenzen hinweg.
Wir hatten bereits Erfahrung aus dem Winter, statt Winterbike-Trophy hatten wir die Runde um Wegberg gewählt und waren begeistert.

HerbstfarbenDie Anfahrt nach Klinkum lief gut, 45 Minuten bei freier Autobahn und schon war der Zielort erreicht. Gegenüber dem Januar war es wohl wärmer, aber aktuell ist das Wetter ein Schelm, man weiß nie genau was man anziehen soll. Die Mannschaft stimmte mit der Januar-Equipe überein, Thomas, Felix. Rene, Brigitte und KM und diesmal unternahmen wir die längere Runde gemeinsam. Die erste halbe Stunde war kühl, dann wurde es wärmer und hügeliger und die Innentemperatur wurde angenehm.

Ein schöner Trail folgte dem anderen und wir fuhren recht locker durch die Grenzwälder nach und durch Holland. Einige Passagen sogen matschig an den Reifen und die Vorstellung hier eine Regenschlacht durchzustehen ist schon abschreckend. Aber bei diesem Wetter bleibt alles wunderbar. Entlang einer stillgelegten Bahntrasse begegneten uns viele Biker (vermutlich aus Holland) und westwärts ging die Runde bis kurz vor Herkenbosch bei Roermond.

Die Diskussion ob nun 48 oder 63 km gefahren werden, wurde pragmatisch für die kürzere Strecke entschieden und alle fuhren nach rund 3 Stunden wieder gemeinsam auf den Startplatz am Vereinsheim des SV Klinkum. Die Laune war gut, Felix‘ Kette hatte gehalten, die Würstchen waren lecker und auch der Kuchen war gut und preiswert. Die Rückfahrt ging ereignisarm und schnell vonstatten. Klinkum bleibt im Plan.

Die Suche nach dem Flugplan
Samstag, 8. November 2014 – Airport und zurück

Zum MTB-Training versammelten sich Marius, Thomas, Rene, Klaus aus Kettwig und KM. Eine Runde rund um den Airport Düsseldorf war der Plan, den Marius aus dem Netz gezogen hatte. Über Auberg, Selbeck, Richtung Lintorf und Angermund geht es Richtung Düsseldorf, dabei werden wir von einem Düsseldorfer Forstmitarbeiter gebeten die kleinen Forstwege zum Schutz des Wildes zu meiden, wobei die meisten der kleineren Pfade noch längst nicht fahrbar sind, weil große Bäume in Serie die Durchfahrt zustellen.

Wir erreichten den Flughafen mit kleinen Abweichungen zum Track und umrundeten ihn großzügig. Der Rückweg verlief südlicher durch den Ratinger Wald und nach Kettwig. Marius hatte noch eine Zusatzschleife auf dem Track, aber wir steuerten das Reitercasino an. Nach Kaffee und Weizen ging es heimwärts, 66 km auf der Uhr waren eine ordentliche Trainingsrunde bei immerhin sehr schönem Wetter. km

 

Herbstzauber in Witten
Sonntag 2. November 2014 – Sonnenbaden im Herbst

WaldblickUngewohnt mild, Bilderbuchsonne und natürlich bunte Herbstansichten begleiteten uns auf der Wittener CTF-Runde. Wir hatten sie aus dem Vorjahr noch gut in Erinnerung, aber in diesem Jahr waren die Wetterbedingungen noch viel besser und sie hatten nicht nur uns (Thomas und KM) herausgelockt, sondern noch mehr als 500 weitere Biker. Die RTC-ler waren ansonsten aber abstinent.
Die Wittener hatten den Startort gewechselt und ließen von der „Werkstadt“ aus starten, einem Jugend- und Kulturzentrum, das gut geeignet war und am Ende der Runde mit preiswertem Weizenbier und leckeren Bratwürstchen aufwartete.
Die Runde arbeitet die Wittener Umgebung nord- und südlich der Ruhr ab, auf der langen Runde wird eine Südschleife gefahren, die wieder an der zentralen Kontrolle auskommt und damit den Betreuungsaufwand halbwegs klein hält.
Insgesamt ist die Runde ein wenig asphaltlastig, was ich so nicht in Erinnerung hatte, aber die kleinen Highlights mit schönen Ruhrstrecken, dem Bergbau-Museumsweg und einigen schönen Waldpassagen machen sich gut und wirken wie ein schöner Herbstspaziergang.
Thomas schwächelte aus Tradition ein wenig an den kleinen Anstiegen, die sich immerhin auf 740 Hm summierten, dafür arbeitete er den Schnitt zum Ende der Runde nach oben und wir waren auf den knapp 60 km nach knapp 3 Stunden Fahrzeit wieder im Ziel und ließen die Sonne beim Abschlussweizen noch ein bisschen wirken. km

....und das Wintertraining - Jochens Notizen

Renner-PauseAufgrund der parallel stattfindenden CTF fanden sich heute bei allerschönstem Spätsommerwetter nur vier Fahrer zur 3. Winter!-Trainingsfahrt- Rennrad ein.
Bei dem schönen Wetter waren alle mit frisch geputzten Rädern gekommen.
Vorteil einer so kleinen Truppe ist, daß recht schnell eine Einigung über die Trainingsstrecke gefunden, und trotz einiger Höhenmeter die Gruppe leicht zusammenzuhalten ist.
Friedel hatte sich schon vorher intensiv mit der Streckenführung beschäftigt, so dass wir seinem Vorschlag, Talburg - Eggerscheid - Ratingen und dann Kaffee und Kuchen in Wittlaer, gerne folgten.
Da wir für das obligatorische Foto keinen Fotografen verpflichten konnten musste ich meine ganze technische Finesse einsetzen, um alle aufs Foto zu kriegen.
Nach leckerem Kaffee und Kuchen ging es dann Richtung Angermund zurück, wo ich die Truppe leider verlassen musste, um pünktlich beim Mittagessen zu erscheinen. JP

MTB Variationen
Samstag, 1. November 2014 - Die Gäste spielen mit

Es ist Wintertraining, es kommen wieder die Winterfahrer zum Treffpunkt.
Klaus aus Kettwig, der nur im Winter mit uns fährt, Rene, Marius und Thomas versammelten sich um 10:00 Uhr am Gashaus.

BurgbesuchDas herbstliche Wetter lockte uns auf eine lockere und nicht ganz durchgeplante Runde. Wir stiegen erstmal auf unsere Bikes und fuhren los. Ohne genaues Ziel wählten wir die Auberg-Richtung. Die Führung der Gruppe wechselte einvernehmlich und so kamen rund 54 km mit knappen 500 hm zusammen. Nach dem Auberg ging es Richtung Ratingen zum Blauen See und dann zur Auermühle. Durch das Angertal über Hösel erreichten wir am Ende das Reiter Casino. Trotz der bekannten Ziele hat die Wegekenntnis der Gastfahrer Variationen hervorgebracht, die wir üblicherweise nicht wählen. Im Ergebnis eine schöne Runde bei diesem tollen Wetter. TT

 

Radtraining am Sonntag
Sonntag, 26. Oktober 2014 - Wetter besser für die Kilometerfresser

AlibifotoZum heutigen zweiten Wintertrainingstag (Rennrad) fanden sich 6 Radsportler am Gashaus ein.
Da Klaus seine Rennmaschine nicht geputzt hatte (stimmt so nicht, ist eingemottet, aber sauber) und mit dem MTB erschienen war, bildeten sich nach dem Startschuss sofort 2 Gruppen, Klaus und Thomas im Cross- die anderen vier im Speed Modus.
Bei den Speed Fahrern ging es erst einmal flach zum Baldeneysee und dann durchs Hespertal stetig bergauf.
So konnte auch Friedhelms Bedürfnis nach Höhenmetern gestillt werden.
Auf der rasanten Abfahrt Richtung Kupferdreh verlor Friedhelm etwas den Anschluss an die Gruppe, so dass ich unten an der ersten Gabelung auf ihn wartete. Friedel und Bernd setzten unbeirrt die Fahrt Richtung Kupferdreh und Baldeneysee fort. In zwei Gruppen fuhren wir jetzt wieder Richtung Heimat.
Am Mintarder Büdchen fanden wir wieder zusammen, um gemeinsam die verbrauchten Körner wieder nachzufüllen. Nach dem obligatorischen Alibifoto ging es dann für alle Richtung Heimat. Ein gelungener Sonntagvormittag mit 95 Km auf dem Fahradtacho. JP

Start in die Wintersaison
Samstag, 25. Oktober 2014 – Neblige Aussichten

Neblige AussichtWie gemeinsam beschlossen, startete die MTB-Saison am heutigen Samstag um 10 Uhr. Oder eben auch nicht ganz, denn die Zahl der Mitstreiter war nicht sehr groß und erst gegen 10:15 Uhr war die kleine Mannschaft komplett, wobei Marius zwar angemeldet war, aber nicht aus dem Bett kam. Gut, dass wir die ganze Wintersaison Zeit haben zu üben.

Also waren wir ein Trio, dass sich im crossigen Hinterland einen Weg bahnte. Neben Hindernissen, die der Nebel bot, blieb zu prüfen, welche Wege aktuell überhaupt schon wieder fahrbar sind. Prompt war die Mendener Brücke kaum überquert, da war schon Stop vor der ersten Mauer aus ehemaligen Bäumen im Witthausbusch. Also umkehren und an der Straße Richtung Kettwig erstmal weiter um in Richtung Flughafen zu kommen. Am Steinknappen geht’s dann ins Grüne und hier ist der Weg zumindest frei.

Unterwegs geht es uns häufiger so, dass auch breitere Wege immer noch dramatisch dicht sind, selbst der Essener Stadtwald hat noch zahlreiche Wege die nicht befahrbar sind. Unsere Runde wird so zur Probefahrt, aber es macht trotzdem Spaß die Stollenreifen mal wieder halbwegs richtig zu bewegen. Der Winter wird wohl arm an Trails werden, weil immer nur ein schönes Stück Weg lockt, aber dann die Wege geblockt sind und wenn man am ersten Hindernis vorbeikommt, dann geht es spätestens nach dem 2. oder 3. doch nicht mehr weiter.

Mit etwas Mühe schlagen wir uns über die Höhe bis zum Baldeney-See durch und nehmen den Kaffee am Büdchen oberhalb der Regattastrecke. Danach folgen wir dem See und der Ruhr, um hinter Werden nochmal hinauf auf die Kettwiger Höhe zu klettern. Nach Kettwig hinunter machen wir wieder Streckenkompromisse und beenden unsere Runde auf dem Ruhrradweg. km

BuettgenNachtrag zum Saisonfinale
11. Oktober 2014 - Ulrike und Sven in Aktion

 

Die Runde nach Büttgen war schon ganz gut besucht. Die Sternfahrer haben immer so ihre Probleme mit dem Transport der Pokale. Aber Ulrike und Sven fahren stets vor Ort und wenn sie denn in Aktion sind, dann nehmen sie die Ehrung auch begeistert in Empfang.

 

Erste Wintertrainings
Sonntag, 19. Oktober 2014 - Grundlage mit Jochen und Co

Heute um 10:00 war das erste Wintertraining angesagt. Trotz optimaler Wetterbedingungen hatten sich um 10:00 nur Udo, Friedel und Jochen am Gashaus eingefunden. Mit Rücksicht auf die kräftezehrende Fuchsjagt am Vortag warteten wir noch einige Minuten. So konnte Friedhelm, der mit 10 minütiger Verspätung eintraf, das Trio zum Quartett  aufpeppen.

Es war Grundlagentraining angesagt. Wir fuhren in ruhigem Tempo Richtung Esel. Die dortige Bergwertung wurde von Friedhelm klar gewonnen. Nun sollte es Richtung Angermund und dann zur Rheinbrücke A44 weitergehen.

GrundlagenfahrerDa Friedhelm jedoch weitere Höhenmeter vor Einbruch des Winters sammeln wollte bog er kurzerhand links Richtung Hösel ab. Das verbliebene Trio hielt weiter am Plan der Rheinquerung fest und legte auf dem Rückweg noch im Bauerngasthaus in Serm einen kleinen Stopp ein um die Akkus aufzuladen.
Nach erfolgreicher Regeneration machten sich dann ein Duo und ein Solist auf den Heimweg.

Fazit: Ein voller Erfolg, hoffentlich ist nächsten Sonntag auch so schönes Wetter. JP

...und Höhenmeter mit M-O

    Während das erste Wintertraining am Gashaus seinen Lauf nahm zog es unsere kleine Gruppe (Thomas, Rene, KM) nach Hilden. Marc-Oliver hatte angeboten eine Talsperren-Runde zu führen und wir trafen uns in Hilden zur nachrangigen Abschlussrunde mit Höhenmetern. Wetter war einsame Spitze – für die Jahreszeit - und so starteten wir gutgelaunt auf eine Bilderbuchrunde mit Nebenwirkungen.

    Fallende BlaetterDer Weg aus Hilden hinaus war verkehrsreich, aber nach rund 6  km bogen wir in die Balkantrasse ein und entzogen uns dem Autoverkehr. Der ersten Trasse folgte eine zweite (Bahntrassenweg Bergisch Born) und wir gewannen an Höhe in der moderaten Form dieser Trassen, sorgfältig darauf achtend, Hunde, Kinder und andere bewegte Lebewesen auch am Leben zu lassen. An der Wuppertalsperre verließen wir die Trasse und folgten jetzt Talsperren-Rundwegen und einigen, ab und an recht knackigen Anstiegen. Wir streiften Hückeswagen mit der Wuppertalsperre, die Bevertal-, Neyetal- und Kerspetalsperre.

    TalsperreAm östlichen Rand der Runde kam Halver in Sicht, das wir rechts liegen ließen um dann nordwestlich Richtung Ennetalsperre zu  pedalieren. Da zwischen den Höhen mit Bilderbuchaussichten auch immer mal Bilderbuchtäler lagen, sammelten wir einige Höhenmeter, die besonders bei Rene einige muskuläre Probleme aufwarfen. In M-O gemässer Lockerplanung erreichten wir die Klütinger Klause bei km 85, die für 60 angekündigt war.

    Angesichts des Wetters sammelten sich hier dutzende fußkranker Cabrio-Fahrer, Wanderer und sogar einige Radler. Mit uns hatten sie nicht gerechnet. Wir tranken das alkoholfreie Weizen vor der Tür und versorgten uns noch mit chlorigem Wasser für die Flaschen. Dann ging’s wieder auf die Strecke, mit dem Malus nachlassender Kräfte. Die Frage an mein Navi zur Länge des Restweges wurden mit rund 45 km beantwortet, was M-O vehement dementierte.

    schoene LandschaftDie Generalrichtung näherte sich dem Wupperlauf und verlief tendenziell absteigend, ohne Höhenmeter ganz zu vernachlässigen, damit blieben schöne Aussichten Teil des Pakets, ein kurzer Anstieg mit deutlich über 20 % gehörte aber auch dazu, da waren die Radschuhe mit Laufsohle klar im Vorteil.

    Entlang der Ronsdorfer Straße kam es dann zum Eklat, Kopf und Beine folgten bei Rene nicht mehr einheitlicher Befehlsgewalt, mit erheblichen Krämpfen wurde der Restweg zum Problem. Also baten Thomas und Rene bei MCDonalds um Asyl und M-O und ich fuhren das Schlussstück von ca. 25 km allein. Es ging recht flott, auch weil einige Abfahrten ordentlich Geschwindigkeit zuließen.

    In Hilden waren 137 km und knapp 1400 Hm auf der Uhr und M-O hatte mit seinem Dementi Recht gehabt, allerdings war es wohl nicht so gemeint. Inzwischen war es schon recht spät, zügig suchte ich den Weg mit dem Auto zurück zu MCDonalds und löste die beiden Asylanten aus. Zu Hause war es dann nach 19 Uhr als der Enkel den Opa unter Protest wieder in Beschlag nahm. Es war ein schöner Tag und mit M-O zu fahren bietet immer Stoff für kleine Geschichten, die Radler so erleben. Thomas hat geschworen, die Runde ob ihrer Schönheit nochmal nachzufahren – wir haben da schon eine kleine Sammlung.  km

    Die Füchse werden wieder älter
    RTC Fuchsjagd – 18. Oktober 2014

    der FuchsDie Zahl der Jäger war schon grösser, aber ein frisch ernannter Fuchs namens Harald musste gesucht werden und wurde von Thomas gefunden. Also war die Jagd erfolgreich und die Fuchsfeier konnte ihren Lauf nehmen.

    Erwähnt werden muss, dass wir in diesem Jahr ein außergewöhnliches Altersspektrum abdeckten – die Jäger ab 6 und bis 83 waren auf der erfolgreichen Suche und die Töchter des dienstältesten Jägers sorgten für das leibliche Wohl.

    Suppe, Thüringer Bratwürste  und Kuchen waren gelungen und die Unterhaltung war gesichert.

 

Zu Gast bei den…..Herbsttourern
Mittwoch, 15. Oktober 2014 – Den Kochtöpfen auf der Spur 

Der RTC bietet in diesem Jahr in unregelmäßiger Folge geführte Touren in die Mülheimer Umgebung an. Mittwochs 10 Uhr richtet sich natürlich an Menschen, die zu dieser Zeit „Zeit haben“, also eher an Seniorinnen und Senioren. An diesem Mittwoch hatte ich mir freie Zeit eingerichtet, um mal einen Eindruck zu bekommen von diesen touristischen Seniorenrunden.

Die Runde war gut vorbereitet, sogar die Mülheimer Presse informierte werbewirksam und so war der Andrang beachtlich.
Am Raffelberger Treff fand ich 3 Vereinskollegen und 3 Gastfahrer vor, die trotz dunkler Wolken auf die Runde gehen wollten. Klaus-Dieter Taute der heutige Anführer hatte einen Kurs ausgearbeitet, der in Ruhrnähe ostwärts bis Bottrop und westwärts bis zum Rhein führte.

der AnfuehrerDie ersten Kilometer führten auf Nebenwegen A40-nah nach Dümpten und demonstrierten die künstlerische Ader der Graffiti-Freaks entlang der Schallschutzwände an der Autobahn. Das erste Zwischenziel befand sich auf dem Anwesen des RTC-Chefs. Kaffee und Kekse  wurden kredenzt, ein weiterer Gast und Udo S. gesellten sich ebenfalls zur Gruppe.

Nun waren wir 10 Senior-Biker. Mit Horst (76) waren wir sogar teilmotorisiert, erstmals ging auch ein E-Bike mit auf die Strecke. Klaus lotste die Gruppe kreuz und quer Richtung Haus Ripshorst. Nach kurzer Pause änderte sich die Generalrichtung zum Rhein, zahlreiche Kanal- und Emscheransichten wechselten sich ab. Die kleinen Yachthäfen der Ruhrschipper boten nette Aufsichten. Der Landschaftspark Duisburg-Nord fasziniert mit der bizarren Mischung aus Natur und Industrieruinen.

Die Gruppe entschied sich gegen eine Pause und näherte sich langsam wieder dem Ausgangspunkt der Runde. Nach rund 3 Stunden Fahrzeit wurde dann doch noch in Ruhrort an den Museumsschiffen eine Abschlusspause eingelegt. Ich machte mich aber direkt auf den Heimweg und brachte den Kreislauf noch auf ein paar Kilometer in Schwung. Die Senioren hatten das Angebot durchweg positiv aufgenommen, man fährt nicht allein und immer gibt es Wege und Ausblicke, die man noch nicht kennt. Und ich als zumindest noch teilzeitbeschäftigter Gast ? Nun, vom traditionell eher sportlich ambitionierten Radfahrer wird jedenfalls Geduld gefordert. km

Die letzten Punkte sind verteilt
Samstag/Sonntag, 11./12. Oktober 2014  - Büttgen und Haltern im Sonnenschein

letzter ApothekentreffAm Samstag zog es einen Tross von rund 10 RTC-lern an den Niederrhein nach Büttgen. Die Strecke lässt sich gut auf Neben- und Wirtschaftswegen fahren und bis auf den steilen Anstieg auf die A44 Autobahnbrücke bleibt alles flach. Wenn es der Radlergruppe dennoch gelang mehrfach auseinanderzufallen, dann nur weil die ausgetretenen Pfaden mehrere Alternativen bieten und der eine oder andere seinen Privatweg wählte. Es weist vielleicht darauf hin, dass nicht schnell genug gefahren wurde, damit der Windschatten hinreichend Würdigung finden konnte.

A44Nachdem die Sonne die Nebelschwaden halbwegs aufgelöst hatte, wurde es ziemlich schön, -schönes Radlerwetter  - wie gewünscht.
Auf der A44 Brücke überholten wir die kleine Seniorengruppe mit Lothar und Robert. Lothar hatte seinen Handbruch noch nicht ganz auskuriert, aber Radfahren ist für ihn die beste Medizin.

Die Versorgung in Büttgen war gut und ausführlich, in der Mannschaftswertung reichte es zu Platz 2 und einem Pokal, den Ulrike und Sven in Empfang nehmen durften. Marius testete 3-mal die Runde rund um die Radrennbahn (aussen), weil er mit Olli auf die Runde vor Ort gehen wollte und entschied sich dann doch für den direkteren Heimweg.
Auch der Rest begab sich zügig auf den Weg nach Mülheim. Der Absacker fiel aus und damit war der Ausflug schon nach 4 Stunden abgeschlossen.

Sonntags zur Abschlussrunde war der Andrang etwas geringer als am Samstag. Bis zum Schloss Oberhausen stießen noch KDT und Mani hinzu. Nur Friedhelm erklärte später, niemanden angetroffen zu haben und zog seine eigene Bahn.

Marc-Oliver hatte sich der Gruppe „Saisonabschluss“ angeschlossen. Ansonsten waren die Vielfahrer und Punktegeier unterwegs. Mit etwas Übung gelang es, das kleine Peloton zusammenzuhalten und die 50 km nach Haltern waren schnell absolviert.

Haltern bot den ortsüblichen Service und es war ordentlich Betrieb auf dem Schulhof.

HalternZurück sollte Mani die Pace bis nach Grafenmühle machen, weil ein gemeinsamer Imbiss bei „Elke’s Treff“ den Saisonabschluss besiegeln sollte. Mani stellte sich der Verantwortung über eine akzeptable Anzahl Kilometer, aber ein bisschen Ablösung wurde ihm dann doch gewährt. Pommes-Currywurst RotWeiss oder Grünkohl mit Knackwurst waren die Menüs der Wahl und der lockere Ausklang endete mit Bewunderungsstürmen für MO’s Badekappe (die man unter dem Helm sonst nicht sieht).

Der Heimweg durch die wohnlichen Gefilde des südlichen Oberhausens war schnell erledigt und damit war sie denn erledigt – die RTF-Saison 2014. km

Beim Münsterland Sparkassen Giro gewinnt André Greipel im Sprint und unsere Jedermänner schnitten wie folgt ab:
Münster

Eine durchwachsene Saison geht zur Ende
Am Wochenende 11./12. Oktober 2014 in Büttgen und Haltern

Gelsenkirchen Das vorletzte Wochenende der Saison bot mit Gelsenkirchen und einem punktefreien Trainingstermin wenig Highlights und die Zahl der Teilnhemer war klein. Aber immerhin wurde ein nagelneues Rad ausgeführt und das Wetter spielte mit. neues Rad

Am Samstag steht noch Büttgen auf dem Plan und am Sonntag geht es auf Abschlussfahrt ins attraktive nördliche Ruhrgebiet nach Haltern. Dann sind die Punkte des Jahres 2014 verteilt. Ganz im Sinne eines Vorreiters steht für diese Saison die Entscheidung des Landesverbandes auf die Durchführung der Landesehrung zu verzichten. Begründet wird das mit mangelndem Interesse der Vereine, von denen nur wenige Mannschaften gemeldet haben – so wenig Rückmeldung wie in diesem Jahr gab es jedenfalls noch nie.

Geht den Radtouristen die Puste aus ? Sinkende Teilnehmerzahlen sind überall zu verzeichnen, sogar das boomende CTF-Geschäft musste Federn lassen. Allerdings bleibt anzumerken, dass zahlreiche Veranstaltungen ausgefallen sind, weil z.B. Kommunen wie Essen vor dem Hintergrund der Sturmschäden die Freigabe der Straßen verweigerten. Man unterzog sich gar nicht erst der Mühe die Strecken im Interesse der Sportler zu prüfen, sondern winkte kategorisch ab und das Winken wird bis ins nächste Jahr hinein Bestand haben. In den Vereinen leiden die Veranstaltungen sozusagen unter Altersschwäche, die Mitgliederzahlen sinken, die Vereine überaltern und sind teils nicht mehr in der Lage Veranstaltungen zu stemmen.

Wenn aber alle, vom Landesverband bis in die Vereine immer kleinere Brötchen backen, dann ist es um die Idee der Radtouristik schlecht bestellt.

Kein Zweifel, die Konzepte müssen überdacht werden, neue Ideen werden gebraucht. Wie gewinnen wir neue Mitglieder – denn hinter den Omas und Opas, den Uromas und Uropas, die noch immer ihre Kilometer abreißen, fehlen die Väter und Mütter und damit auch die Enkel. Das Verständnis der Jüngeren von Verein und Gemeinsamkeit hat sich verlagert, hin zu einem Anspruch-Denken, das eher eine Dienstleistung anfordert als dem Motto „Sport ist im Verein am schönsten“ zu folgen. Fragt sich, ob Eventveranstaltungen für Senioren oder die Organisation von Teilnahmen an Jedermann-Rennen Abhilfe schaffen können. Der Vereinsgedanke überhaupt steht auf dem Prüfstand, der Radsport selbst und die Vereine im Bund Deutscher Radfahrer sind zusätzlich diskreditiert durch den öffentlichen Verriss im Rahmen der Dopingdiskussion – da spielt es keine Rolle, dass Doping im Breitensport nur geringe Bedeutung hat. Auch der Radtourist wird als Radsportler mit den Ulrichs, Zabels, Armstrongs identifiziert. Aber sportliche Radfahrer  und –fahrerinnen sind ganz sicher nicht weniger geworden, vermutlich geht es um die Brücke zwischen Radfahrern im Allgemeinen und den traditionellen Vereinen im Besonderen, die neu geschlagen werden muss.
Jetzt geben wir den Punktejägern für 2014 eine letzte Chance, dann geht's ins Wintertraining und auch zum Nachdenken sollten wir Zeit finden. In diesem Sinne: Allzeit gute Fahrt !

Sparkassen-Giro Münster
3. Oktober 2014 - kleine Besetzung

Der Münsterland-Giro war RTC-seitig etwas schwach besetzt, Rainer und Thomas hatten sich entschlossen, die restlichen Kandidaten waren vielleicht schon mit Herbstdepression zu Hause geblieben.

Die äusseren Bedingungen waren so gut, wie es im Herbst sein kann. Beide Starter hatten sich für die 110 km-Runde entschieden und damit für die längere Strecke, in der auch die schnelleren Konkurrenten fuhren. Rainer zog sich mit einer Klasseleistung aus der Affäre und setzte mit einem Schnitt von 35,6 km/h eine ordentliche Duftmarke.

Starter  

nachZiel

Thomas kämpfte ein wenig mit sich und der Technik, lag aber mit einem 31,7 km/h Schnitt immer noch im 2. Drittel der Starter seiner Altersklasse.

Der Schnellste in der Masters 3 fuhr einen Schnitt von 40,5 km/h, wobei der Sieger auf der 110-km-Runde mit 2:37 Stunden nur um ca. 1 Minute schneller war. Zu den Profis, die auf der 209 km Strecke einen Schnitt von 45,9 km/h ablieferten fehlt zwar noch einiges, aber definitiv stecken unsere Jedermänner eigenes Geld ins Hobby, während die schnellen Profis davon leben.

Die Veranstaltung bot mit 4500 Teilnehmern einen tollen Radsportrahmen - vielleicht ist die Teilnahme der RTC-ler in 2015 wieder etwas stärker.

 

Herbstradtour zur Lippe
Mittwoch,
1. Oktober 2014

HerbstSehr pünktlich fanden sich die sieben Teilnehmer auf dem gut zu erreichenden Parkplatz vor dem Gasometer in Oberhausen ein. Bei noch trübem Wetter ging es zunächst die ehemalige Eisenbahntrasse  zum Golfplatz Jacobi hoch.

An den Bottroper Stadtteichen vorbei, durch den Wald nach Grafenwald ging es bei angenehm warmen Temperaturen zügig zur Lippe zwischen Gahlen und Dorsten. Dort wurde der neue landschaftlich reizvolle Lippe Radweg nach Dorsten ausprobiert.

In der Bäckerei Imping an der Borkener Straße war dann das Zwischenziel nach gut 30 Kilometern erreicht. Auf dem Rückweg ging es dann bei gelegentlichem Sonnenschein durch die Lippeauen nach Schermbeck und durch den Kirchhellener Wald am Flughafen Schwarze Heide und am Heidhofsee vorbei zur Grafenmühle. In gemütlicher Runde und bei reger Unterhaltung in Elke`s Treff klang die Tour aus. Die Schlussetappe zurück entlang der Hanielhalde und über Trassen war in einer halben Stunde absolviert. Um 15.30 war die Runde nach knapp 70 Kilometern und drei dreiviertel Stunden reiner Fahrtzeit beendet. MK

 

Viel Regen - viel Ehr
Sonntag, 21. September 2014 - 4 RTC´ler trotzen den widrigen Witterungsbedingungen

Als traditionelle Alleinfahrer waren Manfred mit dem Rennrad und Friedhelm mit dem Mountainbike im strömenden Regen nach Waltrop unterwegs. In Castrop trafen sich beide und fuhren dann gemeinsam zum Startort der RTF, wo sie vollständig durchnässt ankamen.

Sven und Ulrike zogen die Runde vor Ort vor. Jo war noch bis zum Schloss Oberhausen mit dem Rennrad unterwegs,, hatte aber dann wieder kehrt nach Duisburg gemacht, weil er am RTC Treffpunkt keinen Mitfahrer angetroffen hatte.

Auf der Rückfahrt von Waltrop kam sogar ein paar Mal die Sonne zum Vorschein. Aber richtig trocken wurden unsere wackeren Tourenfahrer nicht. Übrigens scheint man im östlichen Ruhrgebiet etwas wetterfester zu sein, denn es waren nach subjektivem Eindruck reichlich Starter in Waltrop. MK

Herbsttour Nr. 1
Mittwoch, 17. September 2014-Rheinvisite nach Kaiserswerth

HerbstfreundeHerrlıches Spätsommerwetter mıt über 25 Grad lockte 7 Vereınsmıtglıeder und eınen Gastfahrer auf die Mittwochstreckingradtour nach Unterrath und zum Rhein nach Kaiserswerth. Bei wolkenlosem Himmel ging es vom „Storch“ am Mintarder Kirmesplatz über den Entenfang und am Angerbach längs nach Düsseldorf Unterrath.

Durch kleine Streckenvariationen und kurzzeitiger Gruppentrennung kamen auch die beiden Rennradfahrer durch Umgehung von naturnahen Wirtschaftswegen gut zum Radladen in Unterrath. Hinter dem Aquazoo kamen dann alle in der Höhe des Messegeländes auf wohlbekanntes Terrain am Rheinuferweg.

KuchenthekeIn Kaiserswerth an der Rheinfähre genossen alle in gemütlicher Runde den Pflaumenkuchen mit Sahne und Kaffee. Harry fand sogar einen Kellner, mit dem er sich in seiner Muttersprache verständigen konnte und der sich in der Dresdner Heimat von Harry bestens auskannte.

Auf der Rückfahrt nach Mülheim über den Rheinpfad nach Wittlaer löste sich die Gruppe nach und nach auf, weil Jo und Wolfgang über den Rhein nach Hause fuhren, Bernd und Harry ihre Rennradvorteile ausspielten und Udos Weg nach Alstaden führte. Nach 58 Kilometern, 3 Stunden Fahrzeit und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 19 Stundenkilometern fand die Runde am Saarner Storch sein Ende.

 

stets freundlichZwischen Kurbel und Traktor
treckertreff14. September 2014 - Sonntags ging's auch punktefrei

Die Lust auf die Fahrt durch's nördliche Ruhrgebiet ist nicht immer weit verbreitet.

Alternativ geht es auch schon mal um den See, der Kaffee ist günstig und das Wetter war angenehm. Statt Kurbel Dortmund gab's den Trecker, der gemütlich nach Werden tuckerte und den wir überholten.

Rheinsicht…Moers, Moers !
Samstag, 13. September 2014 – flotter Auftritt am flachen Niederrhein

Heute war großer Andrang, am Raffelberg war es bereits recht voll, unterwegs sammelten wir noch Klaus T., Friedel und einen Gastfahrer ein und vor Ort versammelten sich weitere RTC-ler.
Mit rütteln und schütteln wurde geklärt, wer 40, 70 oder 110 km fährt und es wurde sogar weitgehend gemeinsam gestartet.

Direkt nach dem Start sortierten wir uns hinter einer etwas größeren, recht bunt gemischten Gruppe ein, die das Tempo sofort ordentlich anzog. Damit waren die meisten RTC-ler schnell verschwunden, Thomas, Marius und ich sortierten uns halbwegs vorn ein und zumindest ich schwamm erfolgreich beim Tempo zwischen 35 und 40 km/h mit und hatte sogar noch Zeit für ein lockeres Gespräch mit einem Duisburger vom ASV.

StarterWenn der Kurs häufiger rechts und links von der Ideallinie abwich kniffen die Antritte schon mal. Als das Führungsduo nach hinten verschwand, übernahmen Thomas und Marius die Führung und Thomas bewies, dass er zumindest kurzfristig ordentlich Kräfte mobilisieren kann. Das Feld ruckte also ein bisschen, aber es pendelte sich wieder beim alten, flotten Tempo ein. Thomas orientierte sich dann eher nach hinten und um nicht in Gefahr zu geraten Führungsarbeit zu leisten, begab ich mich ebenfalls nach hinten. Und siehe da, wenn auch sonst kein RTC-ler mehr zu sehen war, am Ende vom Feld kämpfte Harry Z. und hielt das Tempo. Im Nachgang zu seinem 75-sten Geburtstag darf da nochmal gratuliert werden. Kurz vor der ersten Kontrolle nahm er dann doch die Beine hoch, aber der kleine, zähe Sachse ist immer noch gut drauf.

An der Kontrolle beschlossen wir ein wenig Druck vom Pedal zu nehmen und Thomas und ich einigten uns auf die 75-er Runde. Auch Mani trudelte noch ein, er war der Gruppe einige Zeit gefolgt und hatte dann raus nehmen müssen. Mani und Harry bogen auf die 40-er Runde ab, Marius hielt die Hinterräder in der 100-er Gruppe und Thomas und ich fuhren auf der 70-er Runde etwas lockerer nach Moers.

An Start und Ziel waren die Kurzstreckenfahrer schon heimwärts gestartet. Wir versorgten uns mit Kaffee und Kuchen und genossen schönes Wetter und ein wenig Erholung. Den Heimweg absolvierten wir mit einem kleinen Umweg über Baerl und die Friedrich-Ebert-Brücke und hatten 120 km und rund 4 Stunden im Sattel fürs Fahrtenbuch.

Die Vermeidung des Wittener Lochs
Sonntag, 7. September 2014 - auf der Suche nach der Flachstrecke

StarterFrüh, sehr früh am Sonntagmorgen füllte sich der Treff am Gashaus, während sich die schwache Morgensonne mühsam durch die Wolken kämpfte. Manfred, Friedhelm, Jochen und Thomas warteten bis wenige Minuten nach Acht, doch der Rest des Vereins blieb abwesend. Richtung Dortmund ging es via Baldeneysee, Nierenhof, Hattingen, Kemnader See und Witten zum Ziel in Dortmund Wellinghofen. Die Vorgabe war, sparsam mit den Höhenmetern umzugehen. Anfangs klappte es gut. Die Hügel zwischen Kupferdreh und Hattingen wurden sportlich flott genommen. Danach sollte es flach weitergehen. Das Wittener Loch vermieden wir hervorragend, aber Thomas‘ Navi stand auf kurzen Wegen und wählte die Höhenmeter vor Dortmund. Die muntere Jagd an den ersten Hügeln rächte sich jetzt, die Körner wurden knapp. Immerhin entschädigte die Route mit schönen Ansichten für die knappe Luft.

PauseIn Wellinghofen war nach Anmeldung und Verpflegung erneut flach für die Rückfahrt angesagt. Manfred hatte den Plan und gab die Richtung vor. Dank mangelnder Disziplin klappte die Höhenmeter-Vermeidung nicht so recht. Die Wellen zogen uns fast magisch an.

Erst an der Ruhr ging es wirklich flach weiter, da lief es wieder. Aber Friedhelm musste seinen Reifen flicken, Manfred seinen Rücken rücken, der Rest konnte zarte Sonnenstrahlen geniessen. In Essen trennten wir uns. Die einen fuhren die Trasse Richtung Heißen, Jochen und Thomas fuhren an der Ruhr weiter. In Werden fanden wir einen Pferdetransporter, der uns in seinem Windschatten zügig nach Kettwig schleppte. 148 km und 650 Hm standen am Schluss auf meiner Uhr, Jochen konnte nochmal 35 km drauf tun. TT

Über die traditionellen Hügel
Samstag, 6. September 2014 – Sprockhövel in Sicht

Sonne von vornAm Morgen warten Jürgen, Christoph, Rene, Dieter S., Klaus T. und Thomas am Treff. Das Wetter ist schön zum Radeln und die Laune ist gut. Ein bisschen Wehmut schwingt mit, denn morgen wäre die eigene RTF gestartet worden, wenn nicht die arrogante Verwaltungsmentalität der Essener Ordnungsbehörde das verhindert hätte.

hintenWir wählen den üblichen Weg über Werden, Baldeney-See, Kupferdreh, Neviges bis ins Wodantal. Im Wodantal biegen wir Richtung Sprockhövel ab und die Gruppe bleibt gut zusammen. In Kupferdreh schliesst Rainer J. zu uns auf und fährt mit der Gruppe ins Ziel. Wetter und Landschaft bieten heute tolle Aussichten machen Spass.

Nach rund 45 km ist Sprockhövel erreicht und es gibt ein Stelldichein mit den alten Bekannten der Touri-Szene aus Essen, aus Velbert, aus Wuppertal und so weiter. Manfred trifft nach uns per Treckingrad ein und Michael O. und Friedhelm waren bereits vor uns da. Mal sehen, ob der bergische Löwe zu verteidigen ist.

Auf dem Rückweg wählen wir den Weg über Herzkamp, nehmen noch ein paar Höhenmeter mit, auf den Höhen muss schon mal gewartet werden bis alle wieder zusammen sind. In Tönisheide biegen wir dann wieder auf die Trasse nach Kettwig ein. Ab da rollt alles von allein und schnell sind wir wieder in heimatlichen Gefilden. Am Mintarder Büdchen werden Flüssigkeit und Mineralstoffe per Hefeweizen nachgeführt und die erste Auswertung vollzogen. Nach rund 100 Kilometern ist der sportliche Teil des Samstag harmonisch, unfallfrei und recht erfolgreich beendet.

RTC International
Radsportbekleidung für Rennradfahrer im Kosovo

Bekleidung für den KosovoDer Vorsitzende des RTC Mülheim Manfred Krister und der Sozialwart Lothar Ebersbach übergaben 2 Kleidersäcke mit von Vereinsmitgliedern gesammelter Radsportbekleidung an Ülfet Kilincarslan. Herr Kilincarslan, Geschäftsführer der AR.ON GmbH,  wird diese Spende des RTC Mülheim  an Rennradsportler des Vereins „Klubi Ciklistic Peja“, der Mitglied der Cycling Federation of Kosova ist, weitergeben. Es wäre schön, wenn sich hieraus eine freundschaftliche Beziehung zu den Rennradfreunden im Kosovo entwickeln würde.

Traditionsrunde bei Blau Gelb
Sonntag, 31. August 2014- "Gestatten: Schauer, Regen-schauer....."

Friedel S. war schon am Treffpunkt. Ich kam als zweiter. Wir unterhielten uns noch ein bisschen, dann kam noch einer dazu, vereinslos. „Gestatten, Schauer,-Regenschauer“ stellte er sich vor. Er wolle immer mal wieder vorbeischauen, was wir denn so treiben. Nach 10 Minuten war er wieder weg. Ihm wurde langweilig und wir wollten nicht mit ihm fahren. Wir erreichten Oberhausen trocken und nahmen unterwegs noch Udo S. mit. Am blaugelben Start trafen wir dann noch Manfred K. und Klaus T. Zur Wahl standen Kaffee, die Runde über 40 km oder sogar die 75er Strecke. Wir starteten gemeinsam, es lief gut und sogar die Sonne kam raus.

ganz entspanntAn der Streckenteilung stand „links oder rechts" zur Wahl. Udo und Friedel entschieden sich für rechts und kurz, der Rest der Truppe bog nach links und fuhr lang. Fröhlich ging es weiter, bis der „Schauer,-Regenschauer“ wieder auftauchte. Ziemlich lästig, nicht abzuschütteln und der einzige Beitrag bestand darin, uns nass zu machen. Wir ließen uns nicht ärgern, so ging er wieder seines Weges. „Schauer,-Regenschauer“ kam noch einmal kurz vorbei und gab dann auf.

Wir trennten uns auf dem Rückweg weil durchnässt machen Umwege wenig Freude. Die heiße Dusche und ein heißer Kaffee brachten die Welt zu Hause wieder in Ordnung. TT

Kuchensause beim Ski-Club
Samstag, 30. August 2014 – Leichter Regen ab Gevelsberg

BerggangGevelsberg zählt zu den südlichen Zielen aus Mülheimer Sicht. Traditionell scheiden sich die Geister: wie komme ich mit den wenigsten Höhenmeter an meine Punkte oder welcher aussichtsreiche Buckel kann denn mitgenommen werden auf dem Weg zum Skiclub.

Am Start sammelten sich Friedel, Jürgen, Christoph, Roland, Thomas und Klaus – eher die Kollegen für die Variante 2. Trotzdem führte der Weg zum Baldeney-See, nach Nierenhof übers Wodantal, dann Richtung Haßlinghausen und schließlich rechts ab nach Gevelsberg. Auf dem Hinweg hielt das Wetter, erst kurz vor Gevelsberg wurde aus den ziemlich dunklen Wolken der leichte Regen. Aber die Regenjacke blieb noch in der Hinterhand.

Beim Skiclub kam dann das Hüttenfeeling auf, es war noch viel Platz in der Hütte, der Kuchen sah prima aus, der Kaffee war lecker und angesichts des Wetters genossen wir die Pause. Unterwegs war uns schon Rainer mit einer Soloeinlage begegnet und zum Ende der Pause trudelten Mani und Udo ein. Nach Meinungs- und Informationsaustausch setzten wir uns wieder Richtung Mülheim in Bewegung, jetzt waren die Regenjacken Pflicht und sie blieben am Mann bis nach Hause. Mal mehr, mal weniger Regen begleitete uns und mit einer kleinen Kaffeepause am Mintarder Büdchen fanden wir wieder heimwärts. Nach rund 4 Stunden Fahrzeit mit 750 Hm blieb noch Gelegenheit zum Wochenendeinkauf. km

Nach den Absagen:
23./24. August 2014 – Kleingruppenevents

KaffeepauseDer Ausfall der RTFs schlägt auf die Motivation. Am Samstag gingen 5 unentwegte an den Start, bzw. folgten dem Aufruf zur alternativen Vereinsrunde. Wir folgten Marius Vorschlag zum Niederrhein und kurbelten flach Richtung Düsseldorf, überquerten den Rhein via A44. Über Meerbusch, Kaarst, Büttgen und Glehn ging es zum Schloss Dyck. Interessiert und neugierig befuhren wir das Areal versuchsweise komplett und handelten uns Ärger ein, weil der Zugang auf das Schlossgelände kostenpflichtig ist. Nach unserem Rückzug wurde das Portal zügig verschlossen und wir wählten das Schlossrestaurant. Wirtschaftlich betrachtet entsprach die Summe von Kaffee und Kuchen den RTF-Kosten, denn Kaffee, Kuchen und Startgebühr bei der RTF kamen auf den gleichen Preis. Es fehlten nur die Punkte. Der Rückweg wurde Richtung Krefeld gewählt und wir querten den Rhein bei Uerdingen. Mit dem Wetter hatten wir Glück, es blieb trocken bis vor die Haustür und trotz kühler Temperaturen machte die Runde Spaß, die Gruppe harmonierte und ein bisschen Sonne bekamen wir auch ab. Die Ratingen-Gedenkrunde hat sich gelohnt.

Fahrer Sonntags war der Ansturm noch einmal geringer. Jürgen, Thomas und KM bildeten das Trio zur Essen-Kray-Gedenkrunde. Wir wählten den Track unserer Permanente, also ging’s über Kettwig, die Trasse hinauf nach Langenberg. In der Effringhauser Schweiz machten wir im Berger Hof Pause. Die Kettwiger Gruppe, die hier auch pausierte war deutlich grösser als unser Trio, aber auch sie waren wohl auf der Alernativstrecke.

Das Wetter entsprach dem Vortag, der Regen war für nachmittags

Fuhrpark
avisiert und daran hielt sich das Wetter. Holunderbeerschorle und Streuselkuchen bildeten das Regenerationspäckchen und der Rückweg war dann eher flach, Wodantal, Nierenhof und Baldeneysee flogen vorbei, Jürgen wählte in Kupferdreh den Weg über Frohnhausen und nach 14 Uhr waren alle wieder daheim.

Bautzen 2014
18. - 22. August 2014 - die Bautzen-Fahrer sind zurück

Blick auf BautzenDie "Adolf Frenzel-Gedächtnis-Runde" ist beendet. 3 RTC-ler und ein Gastfahrer waren bei schönem Wetter und im neuen Quartier auf den Spuren der vielen Bautzen-Etappen der vergangenen Jahre. Vermutlich war es die vorläufig letzte Runde dieser Art. Die Kontakte zum RSV Bautzen wurden gepflegt und die Bautzener Radsportfreunde hatten auch in diesem Jahr Spaß an der Begletung unserer Bautzen-Fahrer. Den ausführlichen Bericht findet ihr hier...

Stadt Essen blockiert 4 RTFs
Ratingen, E-Kray, Kettwig und auch Mülheim wird die Genehmigung verweigert

"ELA" ist schuld. Auf der Streckenliste des RTC sind 29 Straßen auf dem Stadtgebiet Essen. 26 davon werden für die Durchfahrt nicht genehmigt. Dafür gibt es keinen konkreten Grund, sondern diese Straßen sind noch nicht begutachtet und damit natürlich auch noch nicht abschliessend von Sturmschäden bereinigt.

Aus eigener Anschauung - ich bin unsere Runde nach dem Sturm abgefahren - gibt es keinen konkreten Anlaß für diese Maßmahme, die Strecke ist frei und befahrbar, täglich findet dort auch normaler Straßenverkehr, zu Fuß, per Rad und Auto statt. Aber im Zusammenhang mit den Sturmschäden wäre es nicht 100 % auszuschliessen, dass ein Ast einen Radfahrer trifft und der Radfahrer womöglich die Stadt deshalb verklagt.

Der Sturm hat allerdings zu einem erheblichen Teil jene Grünzonen verwüstet, die vorher weitgehend vernachlässigt wurden und nun wird die (im Prinzip auch sonst notwendige) Pflege dieser Grünbereiche erzwungen. Das vorher kein Radfahrer von einem Ast erschlagen oder zumindest verletzt wurde, ist eher als grosses Glück zu bezeichnen. Jetzt sonnt sich die Verwaltung in Essen im grossen Verantwortungsbewußtsein gegenüber den gefährdeten Bürgern und verweigert nicht nur Radsportveranstaltungen die Genehmigung, sondern auch zahlreichen anderen Freiluftveranstaltungen.

Das mit dem Gefährdungspotential verantwortungsbewußt umgegangen werden muss, ist unbestritten und sollte selbstverständlich sein. Aber das mit bürokratischem Allmachtsgebaren sportliche und kulturelle Aktivitäten blockiert werden, ist mit Bürgernähe und Kooperation sicher nicht zu vereinbaren. km

 

 

Alternative WegeIst der Sommer vorbei ?
Sonntag, 17. August 2014 - Roserucksack fürs Gepäck

Kurz nach Acht meldeten wir Franz (RC Bocholt 77) die Zahl der Starter. Damit war die übliche Reservierung der Rose-Präsente erledigt. Zu Siebt waren wir am Raffelberg gestartet, zwei weitere Grüppchen waren parallel unterwegs und bei allem was wir wissen, waren mindestens 14  RTC-ler zu Gast in Bocholt.

Die lange Strecke bleibt bekanntermaßen weitgehend eben und nur einige Brücken sorgen für Bergsprints der Kategorie „Alte Herren“, aber auf dem Hinweg blies der Wind auf den Rücken und drehte leider nicht für den Heimweg.

Rose sei DankIn Bocholt versorgten wir uns mit den notwendigen Kalorien und nahmen dezent blaues T-Shirt mit Roserucksack in Empfang. Wir begrüßten die Solo-Künstler des Vereins und dann ging’s wieder heimwärts. Der Wind kam weitgehend von vorn mit Einschlag rechts. Roland versuchte das Tempo halbwegs hoch zu halten und für Windschatten zu sorgen, aber auch im Schatten der „Vorne-Fahrer“ war es ein mühsames Unterfangen.

Wir folgten zudem den Regenwolken, die Mani vermutlich schon erreicht hatten, erst hinter Wesel erwischten uns die ersten Tropfen und zwangen uns die Regenjacken über zu ziehen. Irgendwie verloren wir während dieser Aktion Bernd K. und einige Kilometer später konnte Friedel berichten, dass er mit einer Panne lieber allein geblieben war. Wir anderen hatten ein etwas schlechtes Gewissen, denn Kollegen mit Panne sich selbst zu überlassen ist nicht so üblich, aber der Vorgang war schon länger her, also setzten wir die Reise fort, der Wind hatte zugunsten kleinerer Mengen Regen nachgelassen. Das alkoholfreie Weizen genossen wir bei Müllers vor der Tür. Nach Regen, Wind, 125 km und 5 Stunden Fahrzeit war es jedenfalls redlich verdient. km

 

Moderat zum Niederrhein
Samstag, 16. August 2014 - Venrath im Visier

gut zu FussHeute stand für den RTC das Ziel Venrath auf dem Programm. Hoffentlich ist es den vom Wetterdienst vorhergesagten Schauern - und nicht der vom Marius angekündigten 135Km-Strecke geschuldet, dass lediglich zwei RTC-ler zum Treffpunkt erschienen. Marius ist in Lintorf zur kleinen Gruppe gestoßen und wurde gleich darauf hingewiesen, das Tempo moderat zu halten. Thomas war am Abend zuvor beim Griechen ! Zitat: "Ich war gestern beim Griechen und kann heute nur kriechen." Der Dritte im Bunde war übrigens Rene. Kaum hatten wir uns formiert und den richtigen Gang gefunden, mussten wir in Angermund einen kurzen Stopp einlegen, um Regenjacken anziehen. Sie waren nach dem Schauer in Kaiserswerth wieder überflüssig, so dass hier der nächste Stopp eingelegt wurde. Das Spiel wiederholte sich auf der Hinfahrt noch zweimal, bis wir kurz vor Venrarth die Aussichtplattform "Tagebau Garzweiler" erreicht hatten.

Rad DekoNach einem kurzen Plausch über Politik, Energiewende und Umweltschutz mussten wir den weiteren Weg zu Fuß fortgesetzen. Eine Baustelle der neuen Autobahn kreuzte unsere geplante Route, so dass wir uns zwischen Moniereisen und Schaltafeln auf durchweichtem Sandboden bis zur weiterführenden Straße durchkämpfen mussten.

Kurz darauf, in Venrath angekommen, wurde der obligatorische Kuchen genossen und der nächste Regenschauer überdacht abgewartet. Auf dem Rückweg wählten wir die Uerdinger Brücke zur Rheinüberquerung und blieben bis fast vor die Haustür regenfrei. mm

 

Bundesradsporttreffen 2014 in Werne

Samstag, 2. August 2014 – Werner Abschied vom BRT

Der letzte Tag des Bundesradsporttreffens bot RTF und CTF, sogar einen CTF Marathon. Als Ergänzung zu den fleißigen Serienfahrern hatten wir uns die CTF-Runde vorgenommen und zu viert machten wir uns auf den Weg, Roland, Rene, Marius und KM warfen 2 PKW an und schafften 4 MTBs  an die Werner Stadtgrenze.
Harry konnten wir noch kurz begrüßen und dann begaben wir uns auf die 80-er Runde. Wetter toll, weitgehend flach, etwas asphalt-lastig und unterwegs kam es häufiger vor, dass die Ausschilderung im Nirwana landete. Dank GPS und Track der Strecke machten wir zwar ein paar Abstecher, fanden aber immer und zeitnah auf den Originalpfad zurück. Ohne Sturz und Panne war der Kurs mit einer Fahrzeit von knapp 3,5 Stunden bewältigt und das Heerlager in Werne hatte uns wieder.
SchlusakkordMarius kämpfte mit sich und den Räder der Marke Luftzug, mit Mani, Robert und KDT tranken wir das traditionelle Weizen und am späten Nachmittag hatte uns Mülheim dann wieder.
Fazit: Mit der Teilnahme an 2 Veranstaltungen waren wir sehr positiv beeindruckt. Ambiente, Organisation, Versorgung und natürlich auch das Wetter stimmten rundherum und die Veranstaltungen dürften sich auch für die veranstaltenden Vereine gelohnt haben. Unsere Serienfahrer bekamen den einen oder anderen Schauer ab. Täglich auf dem Rad sitzen ist besonders mit den hochsommerlichen Temperaturen hart, aber auch wer alle Veranstaltungen wahrgenommen hat, blickt auf schöne Tage zurück, hatte viele radsportliche Kontakte und alle waren mit der Veranstaltung überaus zufrieden.


Donnerstag, 31. Juli 2014 - RTC Andrang am Marktplatz

Heute war die RTC-Präsenz recht hoch, denn neben Udo und Lothar, Klaus T., Manfred und Harry hatten sich planmäßig auch Marius und Klaus M. eingefunden. Der Werner Marktplatz machte den Eindruck eines mittelalterlichen Heerlagers: Zelte, Tavernen (mit Anmeldung) und natürlich Räder im Angebot und Räder unzähliger Teilnehmer füllten unter der imposanten Kirche den Platz.
Das Anmeldeprozedere war demgegenüber etwas futuristischer, denn die Wertungskarte wurde in Empfang genommen, die Ziele (ein- oder mehrtägige Teilnahme) wurden abgefragt, wir erhielten eine Scheckkartenähnliche Plastikkarte, zahlten den Obulus (für ein oder mehrere Starts) und waren versorgt. An der Kontrolle wurde die Karte gescannt und bei Rückkehr war die Anmeldemannschaft schon im Bilde wo wir so alles aufgetaucht waren. Nur die WK wurde noch manuell ausgefüllt.
Kontrolle am SchlossAm Start, den wir (MM & KM) recht pünktlich erreicht hatten, waren natürlich keine anderen RTC-ler mehr. Wir trafen sie an der Kontrolle, die für diese Veranstaltung zentralisiert war. Wie ein 3-blättriges Kleeblatt war die 100-er Runde aufgegliedert und je Kleeblatt landete man am Ende wieder an der Zentralkontrolle. Wir kamen an und bis auf Lothar, der es entspannter angehen ließ, schwang sich der Rest der Truppe wieder aufs Rad, um das 2. Kleeblatt in Angriff zu nehmen. Wir brachen nicht in Hektik aus und folgten nach angemessener Pause auf das Kleeblatt und beide Gruppen trafen sich erneut an der Kontrolle. Die Serienfahrer schwächelten ein wenig und hatten sich entschlossen, das dritte Kleeblatt einzusparen und zweiblättrig zu bleiben. Mani ging allein auf die 3. Runde und wir folgten ihm wieder nach dem Pausentee – Melone, Apfel und Sprudel sorgten für Flüssigkeits- und Mineralstoffausgleich und der kurze „Radfahrertratsch“ musste ja auch gehalten werden.
Wir fuhren flott im GA1 und manchmal GA2-Modus, das Wetter war fast traumhaft, nicht zu warm, sonnig mit wenig Wind, richtiges Radelwetter.
SerienfahrerManchmal ist die Landschaft etwas langweilig, aber das Bauernland ist eben ziemlich eben, immerhin bietet es auch Abwechslung um die Kilometer hinter sich zu lassen. Mani erreichten wir auf dem 3. Kleeblatt nicht, sondern erst wieder an der Kontrolle und schnell war er auch wieder solo auf dem Weg um das erste Kleeblatt zu vervollständigen. Diesmal beschränkten wir seinen Vorsprung auf ein paar Minuten und holten ihn auf der Hälfte des Rückwegs ein. Immerhin blieben uns 10 gemeinsame Kilometer bis ins Ziel. Einige ältere Herren (noch älter als ich !) klinkten sich hinter uns ein und bildeten mit uns einen netten und flotten Zug.
Am Werner Marktplatz saßen unsere Serienfahrer schon beim Bierchen (mit und ohne) und wurden mit einer kleinen Bühnenshow unterhalten. Das Absacker-Bier war lecker, danach hatten wir etwas Mühe aus der Altstadt heraus das Auto wieder zu finden, aber auch das klappte und am Samstag geht’s auf die nächste (bereits digital gebuchte) Runde. km

KDT Report vor Ort – 29. / 30. Juli 2014

Am Montag waren wir mit Anreise um 8:30 Uhr in Werne. Udo, Lothar und sein Kumpel sehe ich noch vom Starplatz rollen. Ich habe mir heute die 75-er Strecke vorgenommen. Auch Manfred taucht bei der Anmeldung auf.

Kurze Absprache: Manfred will mit einer 120 km Runde in die Serie starten, also habe ich noch Zeit. Um ein Treffen nach der Rückkehr zu ermöglichen, mache ich Sight-Seeing auf dem Vorplatz in Werne.

Dann geht’s auf die Strecke. Es läuft gut aus Werne heraus, dann sind auf Wirtschaftswegen einige Höhenmeter zu bewältigen. In Werne richten sie gute CTF-Strecken aus, man kann es an den aktuellen Strecken merken. Das Ziel erreiche ich ohne nass zu werden. Die Kollegen auf der langen Strecke hätten jetzt lieber eine Taucherausrüstung.

Am Dienstag habe ich mir eine Pause genehmigt.

Mittwoch: Ich starte mit Manfred um 9 Uhr, um für den Weg zum Ziel etwas mehr Fahrzeit zu haben, 128 km sind angesagt. Die Strecke passt mir gut - keine Berge und nur leichter Wind. Wir rollen zügig dahin bis mich eine Hand freundlich von hinten beiseite drückt, Harry hat uns eingeholt. Nun fahren wir zu dritt durch eine wunderbare Landschaft.

Die Regenschlacht der vergangenen Nacht wird sichtbar, Äcker und Weiden stehen unter Wasser. Man könnte Reis anbauen und Wasserbüffel züchten !

Trotz der Umstände, die das Unwetter in der Nacht verursacht hat, ist dem Veranstalter eine Sahne Strecke gelungen. Siehe angehängtes Bild….KDT

 

 
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