RTC RTC unterwegs
 
++++ das Breitensportportal des RTC Mülheim e.V. +++++++++ das Breitensportportal des RTC Mülheim e.V. ++++++
 

Home
Januar-April
August-Oktober
und der Rest

 

 

2011 Mai - Juli

 

Jan Wellem Düsseldorf - die Zweite
30. Juli 2011 - Die Idee zur Odyssee

15 RTC-ler waren am Treffpunkt. Den Gästen war es wohl noch zu früh. Schlag 8:00 Uhr breitete sich die übliche Nervosität aus und dann ging's auch schon los. Zum Wetter ist zu sagen „kühl und überwiegend trocken“. Nach 500 m entlud sich die erste Wolke und Bernd D. drehte bei, um zu Hause gepflegt zu frühstücken.

RTC bei Jan WellemUnterwegs gesellte sich noch Bernd K. zu uns und damit war die Truppe wieder komplett. Gemeinsam kamen wir in Düsseldorf an, es gab Kaffee und Kuchen nach den Anmeldeformalitäten. Meine Idee, den Rückweg auf die andere Rheinseite zu verlegen, fand keinen Zuspruch in der Truppe. Also fuhr ich mit Felix und Dany in der Kleingruppe weiter und die anderen fuhren (auch in verschiedenen Grüppchen) auf bekanntem Weg zurück.

Guten Appetit

 

 

 

 

Wir überquerten die Fleher Brücke und folgten ein kleines Stück der RTF. Auf dem EUROGA Radweg folgten wir dem Rhein - durchaus mit schönen An- und Aussichten und das bei weitgehend gutem Wetter. Im Hafen von Neuss wurde es dann kompliziert. Vielleicht ist der städtische Geldmangel Schuld an den spärlich vorhandenen Wegweisern. So lernten wir den Hafen ausführlich kennen und machten extra Kilometer, bei abfallender Laune. Nachdem wir uns dann aus dem Hafen rausgequält hatten, quer durch Neuss gefahren waren und dann wieder den Rhein sahen, hatten alle den Kanal voll. Also wieder auf die normale Route und ohne Extratouren missgelaunt nach Hause.
Die nächste Exkursion werde ich allein machen, es bekommt dem Familienfrieden wohl besser.
TT

Delta Düsseldorf
23. Juli 2011 - Blau-Rot mit Schwarz-Weissen Tupfern
All together


 

Nach Kölle jing et nit, aber  Düsseldorf is ja och ne Ziel – (so ist das wenn 40-Jahre Bläck Fööss vom Video-Band läuft)  Brigitte ist diesmal wieder in Begleitung und gut vorbereitet:
„In der Hoffnung dass es nicht regnet, hatte ich kurzerhand mein Schutzblech aus Plastik in der Garage gelassen. Es hat geholfen! Erfreulicherweise fanden sich wieder einmal ein paar Gäste an unserem Treffpunkt  ein (irgendwie, so scheint es, sind wohl Elstern mit Sturmvögeln verwandt) , jedenfalls schoss die Frauenquote drastisch in die Höhe. Ein wenig ‚Beschnuppern’ hier und dort, kleiner Austausch von technischen Neuigkeiten, schauen, wer überraschenderweise und zur Abwechslung mal wieder ein Trikot des RTC trägt usw.  – Achtung:  Die Uhr zeigte schon Neun. Noch ein bisschen warten? Nee, auf wen denn? Sind doch alle da, also - ab die Post! Wenn mich meine arithmetischen Kenntnisse nicht täuschten, waren wir insgesamt mit 20 munter strampelnden Radfahrerinnen und Radfahrern auf dem Weg nach Düsseldorf.

Am Start angekommen, trafen wir noch vereinzelt auf weitere Vereinskollegen.

Die Vereins-senioren, die etwas mehr Zeit brauchen, sind in letzter Zeit immer etwas früher auf Achse – aber immerhin nicht mehr allein.“

In Düsseldorf waren Adolf und Elli zu Gast - Adolf immer noch in der langwierigen Therapie, aber zumindest nicht schlecht drauf. Das Rad schmort noch immer in der Garage und wir werden sehen wie sich alles entwickelt.

Auf dem Rückweg war die Herrlichkeit der großen Gruppe dann wieder vorbei, aber mit 10 Kolleg/innen stemmten wir uns gegen den Wind und folgten der Delta-Route. Nach der ersten

Adolf als Gast
Danny on the Road


Kontrolle war die Richtung dann Krefeld. Da war Rückenwind angesagt und auch das Küken  (Dany mit dem gelben Renner) hatte weniger Mühe dem Pulk zu folgen. Besonders als Anfänger hat man es schwer Tritt zu fassen. Es gab Zeiten, da wurden "Neulinge" betreut und unterstützt, aber das muss Jahrzehnte her sein.

Hinter der Rheinbrücke war Pause im Bauerncafé angesagt und ein paar Kilokalorien aus der lokalen Würstchenproduktion halfen Konditionsmängel zu kaschieren. Der Rest war einfach, Serm, Wedau und Mülheim mit dem kleinen Hügel und wieder war alles vorbei. So ist Düsseldorf schon mal ganz nett als Ziel - auch wenn's schwierig wird, von dort finden alle nach Hause.

Viele Wege führen nach Gevelsberg und zurück
16. Juli 2011 - SC Silschede (Gevelsberg)

Radfahrer

Ruhrweg

6,5 vorne und 7 hinten, das passt luftmäßig, sagt Klaus, der leider nicht mitfahren kann. Nun gut. Ab in die Garage und alles klar machen für die Fahrt nach Gevelsberg und auf zum Treffpunkt. Nachdem auch Bernd D. eingetroffen war, zählten wir insgesamt 10 Personen. Zu so früher Stund war der Weg am Baldeneysee gut

befahrbar. Zügig ging es voran. Um ein Haar hätten wir ein Purzelbaum schlagendes Enten-Junges auf dem Weg zum See überfahren. Glück gehabt – für alle Beteiligten! Nach und nach ging es bergan und die schnelleren Fahrer haben ein wenig warten müssen.Ganz unerwartet trafen wir noch auf Lothar und Manfred, die sich etwas eher auf den Weg gemacht hatten. Der Weg ist schon eine kleine Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Ein paar Urlaubsgefühle stellen sich bei diesem schönen Panorama ein, sofern es Gelegenheit zum Genießen der Landschaft gibt, aber das wird immer besser. Kurz vor dem Ziel wurde gesammelt und „Sir Henry“ und sein Gefolge fuhren grüßend an uns vorbei. Bei der Anmeldung gab es etliche Klamotten ‚sponsored by DEKRA’- Mütze, Jojo, Rücklicht, Schlüsselanhänger. Viele selbst gebackene Torten und Küchlein vom Verein (ist ja auch nicht mehr selbstverständlich) waren günstig und käuflich zu erwerben.
Die Veranstalter waren ebenfalls zufrieden mit ca. 350 Anmeldungen.
Trecker
Mein Kaffee stand noch in der Tasse, mein Kuchen war noch nicht ganz aufgegessen, ja, was kommt nun? Richtig: Die Männer standen schon Füße scharrend an ihren Rädern. Der eine oder die andere (ich) mussten aber noch mal zur Toilette und wir wollten auch keinen Streß aufkommen lassen. Also, und das passte auch alles super, teilte sich die Gruppe in Absprache in drei kleinere Gruppen auf. Somit war sichergestellt, dass niemand alleine nach Hause fahren musste. Unterwegs begegnete uns noch Friedhelm E. kurz vor dem Ziel, den wir schon vermisst hatten.

Nach rund 110 Kilometern und 700  Höhenmetern kehrte ich dann mit Lothar, Bernd K. und Thomas ins Frankenheimer ein. Auch Roland war wieder zurück vom Besuch seines Bruders in Gevelsberg und gemeinsam und zufrieden genossen wir ein verdient leckeres Dunkles.
Es hat Spaß gemacht und der Weg war gut geführt. Eine Aufteilung der Gruppen (nach Bedarf) finde ich prima. Allerdings ist hier ein wenig Kommunikation erforderlich. Alles wird gut.
(Text: Brigitte M. Fotos TT.)

Mülheimer GruppeIm Wanderfahrer-modus ostwärts
3. Juli 2011 - Bochum Langendreer

Der Weg nach Bochum lässt sich flach und lang gestalten. Über Baldeney-See und vorbei an Hattingen folgt man dem Leinpfad und dann kommt man zum Kemnader See, der am Samstag einen 100 km Lauf im Programm hatte und der die Wege der Radfahrer kreuzte. Also eine Strecke, die Zeit braucht und auf der immer wieder Hunde, Angler, Wanderer  und manchmal auch Sand und Steine eine zügige Fahrt behindern. Rainer wurde Opfer einer sandigen Kurve und musste Knielinge opfern – auch das Knie selbst war versorgungsbedürftig. Nur gut, das der neue Rahmen keine Schrammen erhielt. Immerhin trafen 15 Mülheimer in Bochum ein, die Pause warf die übliche Frage auf, ob es nun lang oder kurz und knapp sein soll. Auf dem Rückweg  kam es zur Gruppenteilung, ein Teil frönte der Wanderfahrt vom Morgen, die anderen begradigten den Lauf der Ruhr über Stiepel und Hattingen nach Nierenhof. So kamen ein paar Höhenmeter zusammen. Am Baldeney-See kam es zur erneuten Gruppenteilung, weil Otti es nicht ertrug auch auf dem Rückweg die Richtung nicht vorzugeben. In kleiner Runde tranken wir im Kettwiger Brauhaus ein Bier auf Rolands Geburtstag und waren dann immer noch recht früh zu Hause – eine durchaus schöne Runde, wie Thomas anmerkte.  

Vom Anker zum Rhein
2. Juli 2011 - Oberhausen permanent

RheinaussichtNur Mani leistete sich den Luxus nach Hamm anzureisen und die landschaftlichen Reize zwischen Möhnesee und Hamm-Uentrop zu genießen. Ohne Autostress kam die CTF-Permanente von Oberhausen in Frage und das fiel nicht nur mir ein. Bei der Anmeldung am Kiosk Anker standen Otti und Harry bereits seit ein paar Stunden auf der Anmeldeliste. Leider reproduzierte der Garmin die gespeicherte Strecke nicht sehr erfolgreich und ich war auf die Papierdokumentation angewiesen.

Original und Fälschung

 

Spaß macht es nicht mit so einem Zettel zu fahren. Im Ergebnis lernte ich ein Gemisch aus Emscherradweg und Rotbachroute kennen, landete am Rhein, folgte der Rotbachroute noch ein paar Kilometer nach Norden. Dann war der Rhein der Weg der Wahl nach Hause. Flach, ein bißchen staubig und ohne technische Schwierigkeiten am Ende standen 80 km auf dem Tacho und die Strecke der Permanente steht dann im nächsten Jahr wieder auf dem Plan.

 

 

Der unendliche Neuaufbau
TT im nostalgischen Taumel bei unendlichen Wartezeiten

ALTVon einem Rentner, der aus gesundheitlichen Gründen das Radfahren aufgegeben hatte, kaufte ich ein schönes Rennrad. Ein Viner Special Course - Stahlrahmen und gehobene Ausstattung.
Das Rennrad fahren machte mir damit soviel Spaß, dass ich erst mal die Räder von Schlauch- auf Drahtreifen umrüstete. Damit war es alltagstauglich.
Nach der radsportlichen Virusinfektion und einigen RTFs kaufte ich mir ein preiswertes Rennrad mit modernerer Ausstattung und landete mit Felix (meinem Sohn) beim RTC Mülheim.

NEUDer alte Renner war jetzt ohne Beschäftigung und verlangte nach Renovierung. In der Winterdepression schnappte ich mir also das gute Stück und zerlege es erst mal. Dann wurde alles schön gereinigt und poliert. Der Rahmen hatte ein paar kleine Roststellen, war aber anosnten och tako. Also ab zum Radhändler und nachgefragt. Beim nächsten Besuch ging der Rahmen dann auf Reisen: Sandstrahlen, Beschichten und eine neue Lackschicht gingen in Auftrag. Die Anbauteile lagen lange und warteten auf den Rahmen, sie lagen sogar sehr lange. Nach wiederholtem Nachfragen wurde der Rahmen dann doch noch fertig. Die vereinsamten Anbauteile und der Rahmen im neuen Gewand, aus Gold wurde Gelb, fanden nun endlich nach ungezählten Monaten zusammen. So habe ich jetzt ein schönes altes neues Rennrad in der Hinterhand, falls mein anderes Rad mal bockt.
TT

 

RTF Essen
26. Juni 2011 - Thomas' lyrische Schmerzverarbeitung

Nach EssenRadtouren mit dem RTC, tun manchmal weh!

Heute gibt´s nicht viel zu berichten,
nur kleine schmerzhafte Geschichten.
Touren mit dem RTC, oje,
tun doch manchmal weh.
Eine Panne hier,
Eine Panne dort,
die gute Laune,
noch nicht fort.
Der Schienensturz geht nicht OK,
der tat wahrlich richtig weh.
Ein Loch im Knie, die Hose hin,
man hatte schon besseres im Sinn.
Des Untrainierten 590 Höhenmeter,
brachten zum Ende leichtes Gezeter.
Die Oberschenkel, taten weh,
auch das ist nicht OK!
Zum Schluss der Kuchen, der war lecker!
Hier verstummte das Gemecker!
Die Heimreise, war ohne Zwischenfall,
nächste Woche, sind wir wieder am Ball!!

TT

 

Büttgen - Erkelenz
23. Juni 2011 - Feiertagseindrücke von Thomas T.

Mani & Co6 waren es an der Zahl, wir trafen uns in Büttgen um von dort aus nach Erkelenz zu fahren. Die Fahrt zum Start verlief ohne Zwischenfälle, der Wind blies kräftig und stetig von vorne. Regen, mussten wir uns nur, um weiter zu kommen. Von Oben blieb es trocken. Vor Ort gab es Kuchen und Kaffee für hungrige Radfahrer, in Portionsgrößen die auch sättigen, einfach toll.

Bagger im WegDie Rückfahrt gestaltete sich eher abenteuerlich. Wir fuhren zu fünft bis an das Ende der Wege und dann doch noch zum Auto.
Im Prinzip ist ja jede Piste fahrbar. Da wir uns im Braunkohlerevier nicht mit dem Braunkohlebagger anlegen wollten (Feiertag-Fronleichnam), wählten wir die friedliche Variante des umfahrens. So kamen wir auf schönen (und langen) Umwegen dann doch noch zum Auto.
TT

Otti's Neunte
22. - 26. Juni 2011 - Schwarzwaldrunde zwischen Freiburg und Kandel

 

Nass erwischt

Warten auf besseres Wetter

Nasse Schuhe

Trockenständer à la BD

Schwieiriges Gelände

Strassensperren nach dem Unwetter

Neben der Spur

Rainers Auferstehung aus dem Weinbergloch

 

Martinskapelle

Deko an der Martinskapelle

Streckenprofil

Streckenprofil zum Rohrhardsberg

Schlankmacher

Peters purzelnde Pfunde

Am Mittwoch (22. Juni) sammelten sich die Teilnehmer der 9. Schwarzwaldrunde (1 Frau und 7 Männer an der Zahl) im schönen Simonstal. Traditionell gehört das Märchencafé als Quartier zur Ausstattung der Runde und Hubert's Vitztiner Hof ist die bäuerliche Variante der Schwarzwälder Domizile. Beim Hof am Sommerberg gehört Küchendienst im Miniformat (Tisch decken und abräumen) mit Halbpension zum Programm. Im Café ist Frühstück à la carte angesagt, aber das Abendessen gibt's in den umliegenden Gaststätten.

Die Startrunde kurbelte sich hinauf Richtung Hörnleberger Höhe und drehte Richtung Haslach ab um die Vitztiner Gäste einzusammeln. Weiter ging's auf dem Weg in Richtung Kandel um auf der Höhe nach Waldkirch abzudrehen. Zeit- und Wettermässig gut kalkuliert landete der Tross trocken im Biergarten der Waldkircher Brauerei. Das Unwetter, das heraufgezogen war, bremste den Tatendrang. Unter dem Zeltbaldachin des Biergartens blieb es weitgehend trocken und in einer Unwetterpause wurde die Runde Richtung Simonswald fortgesetzt.

Auf halber Strecke setzte der Regen bei nunmehr mässigem Wind wieder ein und im Märchencafé waren alle durchnässt aber vorerst im Trockenen. Nach dem Kuchenimbiss war der Weg ins Vitztiner Quartier nass, aber mit heisser Dusche und trockenen Klamotten wurde das Thema erledigt.

Donnerstag der 23. Juni lächelte wider Erwarten freundlich und trocken. Ab Märchencafé zog die Gruppe gen Waldkirch, drehte Richtung Denzlingen in die Weinberge ab und nahm die Hochburg als erstes Zwischenziel ins Visier. Die Weinberge nagten vorsichtig an den Körnern und kleinere Blessuren begleiteten die Aufstiege. Peter kämpfte kurzzeitig mehr oder weniger im Stand mit seinem Rad und zog den kürzeren. Blaue Flecken waren das Ergebnis. Rainer drehte ebenfalls eine luftige Pirouette und landete neben dem steilen Weinbergweg 2 m tiefer in den Büschen, die gut mit Brennesseln versetzt waren.

Die gruppe an der Hochburg

Ab der Hochburg nahm das Unfallrisiko wieder deutlich ab und das nächste Ziel war der Eichbergturm, den die Gruppe wohlbehalten erreichte. Nach einer Pause an der Gaststätte Engel wurde die Höhe von Freiamt zum Ziel, über Siegelau, Niederwinden auf der Höhe und ab ins Tal, um auf der anderen Talseite wieder schnell an Höhe zu gewinnen wurden die Kräfte mobilisiert um in schneller Abfahrt das Simonswälder Café zu erreichen. Schwarzwälder Kirschtorte und Erdbeerbecher mit Eis und Sahne waren die bevorzugten Belohnungen nach rund 1000 Hm und 55 km.

Freitag (24. Juni) stand die Flachetappe auf dem Programm – ein klein wenig erzwungen, weil Rainer den Versuch unternehmen wollte, den lädierten Freilauf seines Hinterrades zu erneuern. Das Haus „Petermann“ in Emmendingen war demnach erstes Ziel des Tages, allerdings blieb der technische Erfolg aus. Emmendingen liegt auf halbem Wege nach Sasbach (am Kaiserstuhl), das traditionell die Runde nach Westen beschließt, weil der Flammkuchen im Restaurant  sehr lecker ist.
Die Runde verlief insgesamt unfallfrei, allerdings verlor die Gruppe Harry, der schnell mal in die Büsche musste. Die Gruppe wartete an der nächsten Kreuzung, Harry hatte aber einen anderen Weg gewählt und trotz warten, suchen, telefonieren kam der Zusammenschluss erst wieder im Café Märchenwald zustande- das schlechte Gewissen verteilte sich gleichmäßig. Im Gasthaus Rebstock zum gemeinsamen Abendessen wurde dann die Atmosphäre gelockert.

Samstag (25. Juni) war wieder den Anstiegen gewidmet. Durchs Tal nach Elzach wurde die Radwanderroute zum Rohrhardsberg gewählt. Ein langer Anstieg mit mehr als 10 km Länge schraubte sich von 250 auf 1150 m Höhe. Harry versuchte die Schwedenschanze zum Pausentreff zu deklarieren, aber Otti zog vorbei und der Mittagsplausch fand  an der Martinskapelle statt. Bei gepflegter Suppe und isotonischen Getränken vollzog sich ein Wetterwechsel – der Rückweg wurde von Kälte und leichtem Regen begleitet.
Daher war der Abstieg schnell und eisig, wer Jacke und Handschuhe als Gepäck ignoriert hatte,  musste leiden, aber im Tal bei Obersimonswald war es dann wieder wärmer und auch der Regen hatte sich verzogen.  Längs der Straße raste der RTC-Express und lief am frühen Nachmittag im Café ein. Rund 50 km und mehr als 1000 Hm waren bewältigt und damit war das Ende der „Neunten“ eingeläutet. Erneut war die Qual der Wahl zwischen Erdbeerbecher und Schwarzwälder Kirschtorte angesagt und verlief unentschieden. Sichtbare Wirkung hatte die Tour bei Peter hinterlassen, seine Pfunde konnten (siehe Bild) deutlich reduziert werden !

Ottis Neunte

Damit ist Otti’s Neunte schon wieder Geschichte – ohne bleibende Schäden haben 1 Frau und 7 Kerle  die Touren recht locker bewältigt und denken an eine erfolgreiche Wiederholung in 2012. Otti sei Dank !!

Allein unter Radfahrern
Schwarzwaldrunde 22. - 26. Juni 2011
eine persönliche Betrachtung von Brigitte
Frau im SchwarzwaldBrigitte, warte mal……………

Für mich war es spannend: Das erste Mal eine Etappenfahrt mit sieben Männern (nicht zu verwechseln mit den 7 Zwergen) in den Schwarzwald.
Nein, ich hatte keine Angst, aber der Gedanke, dass ich wahrscheinlich immer die Letzte am Berg sein könnte, bewegte mich schon.

Die Unterkünfte der Teilnehmer - in diesem Fall auch der  einzigen Teilnehmerin  - waren aufgeteilt in  Vitztiner Hof (Haslach)  und  Märchencafé (Simonswald). Beide Pensionen haben ihren Reiz, das möchte ich an dieser Stelle bemerken. Im Märchencafé gibt es  auf jeden Fall den  wunderbarsten und leckersten  Erdbeerbecher.

Am Mittwochmittag  war es soweit: Unser Guide (Streckenführer) meldete sich telefonisch im „Vitztiner Hof“ um mitzuteilen, dass die ‚Märchencafé-Truppe’ gegen 14.15 Uhr vorbeikommt, um gemeinsam mit uns nach Waldkirch zu fahren  oder zumindest in die Richtung.
Die Jungs waren pünktlich, aber …. wie es manchmal so ist, die gemeinsame Fahrt ins Tal fand nicht statt. Ein stehengebliebener Rucksack verursachte eine kleine Zeitverzögerung. Zu dritt wurde die Verfolgung zur Gruppe aufgenommen. An der Hauptstraße angekommen, stand dann die Frage: Rechts oder Links? Was hatte der Guide noch mal gesagt? Richtung Kandel oder nach Waldkirch oder ganz woanders hin. Man fragt sich: merken die anderen nicht, dass wir nicht da sind? Sollen wir mal den Guide anrufen? So’n Sch….. Das fängt ja gut an, usw.! Das Telefonat hat dann geklappt und wir wurden dann persönlich abgeholt.
An diesem ersten schönen Sonnentag (ich war ja schon 3 Tage dort, einen Tag davon bin ich Rad gefahren) war ich  n i c h t   die Letzte am Berg und das hat mich, ehrlich gesagt, gefreut.

Ich fahre gerne einen Berg hinauf und finde es auch prima, dass jemand für eine ganze Gruppe diese ‚Ausfahrten plant und anführt, um sie gemeinsam zu bewältigen.

Es war einfach wunderbar, und wer diesen Teil des Schwarzwaldes kennt (Simonswald/Glottertal) weiß, welche Landschaften sich vor ihm ausbreiten und befahren werden wollen, sowohl bergauf als auch bergab (wow). Das sind meine emotionalen Eindrücke der Landschaft, die ich gerne mit anderen teile!

on the wayJa, und dann gab es da noch  „...Warte mal“. Jeder Vereinskamerad und jede Vereinskameradin hilft gerne einmal, wenn jemand einen technischen Defekt hat oder einfach um Hilfe bittet. Wenn ich also von hinten höre: Brigitte.. WARTE MAL – geht ein Zucken durch meine Beine bzw. meine Hände greifen automatisch in die Bremse.
Meine Erfahrung: Auf einer Etappenfahrt im Schwarzwald muss man da völlig umdenken. Ich musste mich auf meine Lachmuskeln konzentrieren, wobei mir zunächst die Luft wegblieb – aber  immerhin ließ meine Kraft dadurch nicht nach. Hoffentlich braucht der Heckeschnauz nicht wirklich mal Hilfe !

Mein Fazit vom Schwarzwald 2011:  Mir persönlich hat die Etappenfahrt sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste.
Apropos: Wenn die Personenwaage nach der Schwarzwaldrunde genauso viel kg anzeigt wie vorher, dann gibt es nur eine Erklärung: Muskeln wiegen mehr als Fett.

Und:   Ottiii    W a r t e   m a l  – wir möchten gerne  z u s a m m e n   an einem Tisch sitzen!
Herzliche Grüsse von Brigitte

 

HolzeinschlagVorschau Life:
Schwarzwaldrunde im Test, Grüsse vom Hörnle-Berg

Die erste Runde im Schwarzwald hat uns auf den Hörnleberg geführt. Etwas Schweiß hat es gekostet, ansonsten: Wetter gemischt, schon mal ein paar Tropfen, aber - alles fahrbar.

Schwimmen statt Radfahren ?
18. / 19. Juni 2011 - In Neersen und Bottrop nicht vom Wetter verwöhnt, Thomas war dabei

Der achtzehnte des Monates Juni, begrüßte uns Radfahrer mit kühlen und windigen Wetterverhältnissen am Treffpunkt. Ziel war Neersen. Letzten Endes fuhren wir mit vierzehn RTCLern gegen Westen, immer dem Wind entgegen. Wie beim Frisör: Waschen, legen und trocknen. Flach gelegt hat sich diesmal keiner und sogar die gute Laune blieb auf dem Radel sitzen. Nach einem Kaffee (den gibt’s bei meinem Frisör umsonst) ging es heimwärts. Welch ein Glück, der Fön blies von hinten und schob gut, nur die nasse Kurpackung am Schluss hätte nicht sein müssen.

Der Chef sagt "Schwimmen !" Frisch frisiert ging es am neunzehnten wieder auf die Piste. Es war geringfügig kälter als tags zuvor und die Wetterprognosen waren nicht berauschend. Nichtsdestotrotz, wir waren mit dreizehn Startern vertreten und gewannen die Bottroper Mannschaftswertung. Alle ohne Regenjacke, sind wohl lieber bei der Familie geblieben, statt sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Regen blieb aber die Ausnahme, sogar die Sonne schaute kurz vorbei.
So verbrachten wir das Wochenende gut frisiert und prima durchgelüftet.
TT

 

Black ForestOtti's Neunte
22. - 26. Juni 2011 - Schwarzwaldrunde zwischen Freiburg und Kandel

In der nächsten Woche geht's wieder ins Simonswälder Grün, Mülheimer Radsportler machen den Schwarzwälder Hochwald unsicher. Inzwischen geht die 9. Auflage in Produktion und immer wieder ist das Zusammenspiel von toller Landschaft, ruppigen Anstiegen und Abfahrten und der idyllischen Lage zwischen Märchencafé und Bauernhof eine Reise wert.
2011 konzentriert sich das Geschehen auf die Routen neben den Asphaltstrassen, die "Roadbiker" sind etwas unpässlich, aber alle Beteiligten freuen sich auf tolles Wetter, Trails und Schwarzwälder Kirsch (Torte)- zum Wohl !

Pfingstwochenende: Individuell gestaltet !
nur am 13. Juni 2011 - Uedem, das Ziel am Niederrhein

Das Pfingstwochenende ist Reisezeit - Insofern waren tatsächlich viele unterwegs, aber nur wenige Mülheimer trafen sich am Montag um Richtung Uedem zu starten. An den anderen Tagen waren sicher auch viele Radler unterwegs - wir testeten z.B. mal wieder die Sturmvogel-Permanente und drehten die Runde mit zwei Kollegen aus Bochum und aus Monheim, die sich praktisch in der Mitte zum gemeinsamen Ausritt verabredet hatten. Bei angenehmen Temperaturen war die Runde zügig abgearbeitet.
Nach Uedem ist es schwer sich zu verfahren - mehr oder weniger Nordnordwest und meist geradeaus, also war Zeit für den Plausch bei moderatem G1 Tempo. Sein Comeback auf dem Rad feierte Bernd K. nach dem Unfall und schlug sich prima. Die Uedemer "Kantine" bot wie üblich leckeren Kuchen, lediglich der Kaffee wirkte arg gestreckt, aber blutdruckfreundlich.
Angereist waren wir zu 6, unterwegs sammelten wir noch ein paar Vor-und Nachzügler ein und rückwärts blieben dann 5, ein paar eilige voraus und uns gelang es ein Tempo anzuschlagen, dem auch Lothar gut folgen konnte -das Abschlussbier an der Duisburger Rheinbrücke war kultureller Schlusspunkt.

Wochenend und Sonnenschein
4. Juni 2011 - Zu Gast bei den Mettmännern und Thomas war dabei

Charming Ladies

Heute versammelte sich eine nette Gruppe am Gashaus, um gemeinsam nach Mettmann zu fahren. Das Wetter war sonnig und geradezu angenehm. Wir fuhren über Kettwig, die Talburg hinauf, talab zur Hofermühle und über Homberg-Meiersberg - talab und talauf die stets schöne, aber auch wellige Strecke nach Mettmann.

Angekommen, wurde sich erst mal abgestimmt, dann angemeldet. Danach ging es an das Büffet, lecker kann ich nur sagen und freundlich die Damen.
Die Rast am Platz in der Sonne war entspannt, bis wieder mit den Hufen gescharrt wurde.

 

Andrang in Mettmann

Also rauf aufs Rad und die Runde in Angriff genommen.

Es gibt Zeiten in denen man sich trennen muss, so auch heute. Ein kleiner Teil der Gruppe zog es vor auf direktem Weg nach Hause ins Kühle zu radeln, der Rest suchte noch den einen oder anderen warmen bis heißen Höhenmeter und wurde fündig !
Zur Belohnung ließen wir uns im Gartenlokal ein bis zwei Weizen- oder Gerstenkaltschalen reichen, sogar ein Wasser war dabei.
TT

Gastfahrer

Charming Boys

Issumer Vatertagsrunde
2. Juni 2011 - Ohne Bollerwagen zum Nierderrhein

der Stier von IssumNun ja, die meisten Radsportler sind keine klassischen Vatertagstypen, aber ein Feiertag ist eine gute Gelegenheit für eine Zusatzrunde unter der Woche. Also war der Andrang grösser als z.B. am letzten Sonntag. In zumeist schöner Zweierreihe begleitete die Sonne die Mülheimer Radler nach Issum und wieder zurück. Nur wenige nahmen vor Ort noch eine Runde unter die Räder.
PausenkaffeeDie Eiligen scharrten schon nach der ersten Tasse Kaffee mit den Hufen und wir setzten uns erst nach der 2. Koffein-Runde wieder aufs Rad - Andreas und Roland hatten damit Glück im Unglück, denn eine Reifenpanne warf sie deutlich hinter die erste Gruppe zurück und so wurden sie von der Nachhut wieder eingesammelt. Ein kleiner Abstecher zum Mülheimer Fahrradfrühling rundete den Vormittag ab.

 

 

Moerser Traditionsrunde
29. Mai 2011 - Kühle Morgenbeschäftigung

Für eine Vereinsschwerpunktfahrt war die Besetzung dünn, aber bei kühlen Temperaturen, frischem Wind und grauem Himmel, reichte es um ein wenig Windschatten aufzubauen. In Konkurrenz zum Duisburger Marathon schlichen wir uns im Schatten der Handradfahrer nach Moers - auch dort am Start hat es schon heftigeren Andrang gegeben. Wir leisteten uns die 44-er Runde und verloren Andreas, der vermutlich auf die 70-er eingeschwenkt war. Das Picknick in Moers war lecker - auf dem Rückweg knobelten wir über einen Abstecher zum Unfallopfer der letzten Woche und entschieden uns dann doch, das Mittagessen nicht zu stören. Dafür waren wir überaus pünktlich wieder am heimischen Herd.

Schwelmer Hügeltour
21. Mai 2011 - Böser Unfall mit glimpflichen Folgen

ZweierReihe

Ein grosses Peloton setzte sich gen Schwelm am Morgen in Bewegung. Bunte Trikotvielfalt herrschte vor, denn Sturmvögel und Kollegen vom Team Ruhrtal hatten sich angeschlossen. Baldeney-See, Nierenhof, Wodantal waren die Stationen nach Schwelm, die sich zum Höhenmeter sammeln anboten. In Schwelm wurde die Mülheimer Gruppe freundlich und lautstark begrüsst.

Auf dem Rückweg in der Abfahrt am Wodantal ereignete sich dann ein böser Unfall. Bernd K. hatte wohl in der Gruppe in der er fuhr abreissen lassen, scherte leicht nach links aus und erwischte dabei eines der zahlreichen Schlaglöcher, das ihm den Lenker verriss und zum Sturz führte. Er schlug heftig mit dem Kopf auf und hatte dann Glück im Unglück, der Helm schützte hinreichend, obwohl er kurzzeitig nicht ansprechbar war. Ein Arzt aus der Gruppe der gestoppten Fahrzeuge half bei der Erstversorgung. Der Krankenwagen schaffte ihn behutsam und sorgfältig ins Hattinger Krankenhaus und zum Abend war er dann schon wieder ärgerlich, weil er zur Beobachtung die Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Wir wünschen gute Genesung und hoffen, dass er trotz Gehirnerschütterung und Rippenbruch (und den zahlreichen Schürfwunden kopfabwärts) bald wieder im Sattel sitzt.

Der Rest der Runde war geprägt von kleinen organisatorischen Einlagen, denn Bernds Frau musste informiert werden und sein Rad brauchte eine Übergangsgarage - Ein Bier im Kloster Saarn zum Abschluss auf das Wohl des Unglücksraben war genehmigt und Mani durfte das Rad per PKW im Wodantaler Restaurant wieder auslösen. (Foto TT)

Bernd konnte das Krankenhaus am Sonntag verlassen und kuriert seine Blessuren zu Hause.

Bei den Aliens
14. Mai 2011 - Karawane nach Düsseldorf

Massen-Auflauf

Immer wieder schön nach Düsseldorf - eine schier endlose Karawane setzte sich Richtung Rhein und Düsseldorf-Messe in Bewegung - vermutlich sehr zur Begeisterung der Autofahrer. In Konkurrenz zur European-Contest-Veranstaltung hätte es zu erheblichen Staus kommen können, aber dem war nicht so, zügig, sogar mit logistischer Unterstützung der Contest-Ordner kamen wir bis zur Fleher Brücke hatten ein angenehmes Picknick auf dem (recht idyllischen) Schulhof, den die Aliens kurzzeitig übernommen hatten. Heimwärts war die Gruppe dann deutlich kleiner, machte eine Rast in Angermund mit Anschluss ans Angermunder Dorffest und die 100 km Runde war dann früh zum Mittagessen beendet.

Sommer, Sonne satt
7./8. Mai 2011 - Viersen & Dorsten lagen auf der RTF-Strecke

RTC PelotonWir fuhren getrennt an diesem Wochenende - Thomas' Trainingsplanung liegt mehr auf der Strasse, also fuhr er flach nach Viersen und Dorsten, wir zogen das Haardbikerangebot vor.

Thomas: Am Samstagmorgen fanden sich 12 RTCler bei Bilderbuchwetter ein und fuhren nach Viersen. Strahlender Sonnenschein, die Räder geputzt, es fuhr sich fast wie von selbst. In Viersen traf man noch weitere RTC-ler, Kaffee und Kuchen waren lecker und schnell verputzt. Dann stand auch schon die Rückfahrt an. Das Wetter hielt, die gute Laune auch.

verfahren ?Am Sonntag wurde der Muttertag auf den Nachmittag geschoben, morgens war Radfahren angesagt. Das Wetter war wieder erste Sahne. Zu siebt ging es Richtung Dorsten, unterwegs wurden wir von einer kleinen gemischten Gruppe, aus Fahrern des Sturmvogel und des RTC überholt. Am Start trafen man sich wieder und wir fuhren vor Ort gemeinsam die 50-er Runde. Das Wetter verlieh Flügel - wir waren flott unterwegs. Für die Heimfahrt teilten wir uns wieder auf, ein Teil der Gruppe wollte noch einen kleinen Schlenker zusätzlich machen, wir fuhren direkt nach Hause. Es war ja Muttertag und der Giro kam auch noch im Fernsehen.TT

und am Sonntag waren die Haardbiker dran:

1100 Höhenmeter und 1100 Gramm Staub
8. Mai 2011 - Haardbiker CTF, wunderschöne Trails, anstrengende Hügelketten und jede Menge Staub.

Wir hatten das ja schon: Marl und Recklinghausen sind die flachen Nordränder des Ruhrgebiets, aber: deutlich gefehlt, denn auf der "mittleren Runde" mit 55 km kommen 1100 Höhenmeter zusammen, es kneift schon mal die Wade, denn wohlige Wärme und knackige Anstiege verlangen der Muskulatur ungewohntes ab. Das muntere Höhenprofil sieht so aus:

MunteresProfilbei Warsteiners

Der Andrang bei den Haardbikern war gross, aber es war die versprochen gute Organisation, der idyllische Startplatz und eine akribisch ausgewählte Strecke, praktisch ohne jeden Meter Asphalt, die alle Erwartungen erfüllten.

heftig bergaufVom Start weg bekamen wir nach rund 6 km ein Problem, praktisch waren wir schon wieder am Ziel - ein freundlicher Waldbesucher hatte ein Hinweisschild entsorgt und damit war man auf einer 6 km langen Endlosschleife. Wieder war der Andrang gross. In der 2. Schleife hatten wir dann den Haardbiker Guide, der das fehlende Schild nachsorgte und uns auf den korrekten Pfad leitete. Danach haben wir uns noch 2 - 3 mal verfahren, aber stets aus eigener Initiative - mal zu fix den Berg hinunter- und dann wieder rauf, mal den Abzweig verpasst, der in der Eile nicht gesehen worden war.

Aber auf diesen Trails gehört das dazu, wir waren halbwegs flott unterwegs, aber einige besonders eilige Mitstreiter überholten uns häufiger, niemand weiss, welche Streckenführung sie zwischenzeitlich gewählt hatten.

locker bergaufWundversorgung2 Passagen waren uns vom letzten Mal noch in Erinnerung - sie waren (für uns) nur per Pedes zu meistern und wir haben niemand beobachtet, der das Rad auf den Berg führte ohne das Pedal zu verlassen - es soll sie aber geben.......... Im Abstieg zur 2. Kontrolle produzierte Rainer eine zusätzliche Wolke Staub und verliess das Rad unfreiwillig und schnell - aber immerhin nur mit leichten Kratz- und Schürfwunden, die dann an der Kontrolle versorgt werden konnten.

Nach 3:40 Stunden - knapper Schnitt von 15 km/h lachte ein goldiges Warsteiner Radler (Erdinger Weizen war aus) und ein wenig Kuchen war unvermeidlich.

Man sieht sich wieder bei den Haardbikern - übrigens haben sie dort ein schönes Trikot - ruhrgebietsnah und schnittig gestylt. km

Thomas und der Bremsklotz
1. Mai 2011 - Issum ist immer eine Reise wert

Der Teilnahme an der Reise nach Issum stand katholisches Brauchtum (Kommunion) im Wege und so kolportieren wir Thomas' Beitrag von der Fahrt -schon wieder - an den Niederrhein. Mit maximal 15 Radlern gehörte also die Altbierstadt Issum zum erklärten Ziel - kein Maibaum, keine Mai-Demo, sondern eine lockere Mairundfahrt, die in gewohnter Weise mit Kaffee und Kuchen und fatalerweise auch mit einer würzigen Frikadelle garniert wurde.
Pausentee mit frikadelle
Die Frikadelle entpuppte sich als echter Bremsklotz und zerriss das Feld, das auf der Rückfahrt vom Rückenwind profitierte. Als die Frikadelle -nicht ganz freiwillig- entsorgt werden musste, war das Feld uneinholbar entschwunden. Die versuchte Aufholjagd der solidarsichen Kleingruppe brachte noch einen guten Schnitt ein und der Nachmittag mit der Familie verlief harmonisch und sorgenfrei. (frei nach TT.)

 

 

Männer..

Im Tal

Ziegenbock

Hase

Hahn

Eier

Beeren

Copyright Klaus Mueller  -  Bei Fragen und Unklarheiten im Zusammenhang mit dieser Website, wenden Sie sich bitte an webmaster