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2010 September/August/Juli

 

Schnell noch die Hügeltour des TVK Kettwig
26. September 2010

Fröhliche BergziegeBevor es wieder in den Tagestrott ging, bot sich so eine Hügeltour (bei recht gutem Wetter) doch an. Am Start standen 7 Unentwegte um 9 Uhr am Gashaus - die anderen waren wohl schon eine Weile unterwegs, denn bei den Kettwigern belegten die RTC-ler Platz 1 der Mannschafts-wertung - und dafür mussten es mehr als 7 gewesen sein.

Bis zum Löwental (Bf. Werden) lief die Gruppe zusammen - auf der eigentlichen Strecke ging es etwa bis zum 1. Anstieg noch gut und dann zerriss das Feld endgültig. An der Kontrolle traf man sich nochmal, um dann wieder in kleineren Gruppen ins Ziel zu kommen. Der Hügelspass am Sonntag war die Reise wert.

Bergwertung schnellerals Vatter

Sport im OA
ergänzte Plastik an der Illerquelle

So ein Pech:
Urlaub im Allgäu bei Spitzenwetter
im September 2010

Auch wenn der Unterhaltungswert vielleicht gelitten hat, Urlaub muss sein. Mit Glück haben wir wohl die schönsten 2 Wochen des letzten Halbjahres erwischt und Alp-Anstiege. mitsamt wunderschöner Landschaft im Alpenvorland genossen.

Zu Fuss und per MTB geht es flussauf- und Flussab, die Iller und ihre Zuflüsse bieten schönste Radwege mit gutem

Aussicht
Oberstdorfer Weitsicht (liegend)

Erholungswert.

Na und in alle Richtungen gibt es wunderschöne Anstiege mit tollen Aussichten und die Einkehr in den Alpe-Hütten bietet handgemachten Käse und die traditionellen bayerischen Biere um die man dann nicht herumkommt.

Die alpinen Anstiege rund um Oberstdorf und Hindelang sind aber zumeist asphaltiert oder mit Schotter versehen, lediglich die 15 - 20 % kneifen und begrenzen den Radius ein wenig. Für die Abfahrtstrails müssen wir beim nächstenmal noch ortskundige Hilfe erschliessen -Meist gibt es Schotter oder abseits der Transportpfade den steilen Waldweg mit Felsgestein und Wurzelwerk längs der Fall-Linie. Was dazwischen wäre schöner...

Bilderbuchwetter: Nach kühlem Start auf dem Weg nach Sprockhövel
4. September 2010

Am morgendlichen Startplatz sammelten sich zahlreiche Radler – nur die Leithammel fehlten (wie inzwischen schon üblich). Die Altbären (Lothar & Robert) machten schon mal Meter, denn nach Sprockhövel waren ein paar Höhenmeter angesagt. Also auf in die Traditionsstrecke – Mintard, Kettwig, Werden, Baldeney-See – Nierenhof, Wodantal und dann der Abzweig nach Sprockhövel. Dabei bröckelte die Gruppe immer mal wieder, aber die Abstände vor Ort hielten sich in Grenzen. Dort gab’s Kaffee und Kuchen und Harry’s Rad musste gerichtet werden.
Rückwärts war  die Geduld geringer und es bildeten sich Grüppchen, die ersten Kilometer beschrieb der Garmin auf schöner verkehrsberuhigter Route bis zum Wodantal und dann ging’s zügig bergab und in Nierenhof warteten nur noch 5. Die schafften es gemeinsam bis ins Kloster Saarn und genossen Kaffee und Weißbier.

Wasserschlacht in Wuppertal
29. August 2010

Mal wieder vor Ort fahren war der Gedanke, der hinter dem Ausflug zur RSG 153 Wuppertal stand. Das bergische ist bekanntermaßen schönes Radfahrerterrain und die sattsam bekannte Strecke über Baldeney-See, Nierenhof und Wodantal verlangte nach Abwechslung. Dem Auto machte der Regen unterwegs nicht viel aus. Vor Ort in Wuppertal war es zwar halbwegs trocken, aber ansonsten herrschte gähnende Leere vor – die abschreckende Wettervorhersage hatte die Wirkung nicht verfehlt.
Armlinge, Windweste und Überschuhe sollten dem kühlen Wetter paroli bieten und so begab ich mich auf die Strecke. In Anbetracht der tief hängenden Wolken strich ich die Strecke schon mal auf die 70-er Runde zusammen, wobei die ersten Kilometer  gut liefen und nur von ein paar Tropfen und hoher Luftfeuchtigkeit begleitet waren. Nach Radevormwald wurde es dann erstmal ungemütlich, mit jedem Meter aufwärts wurde der Regen dichter und hinter der Brille machte die Landschaft einen schwimmbadähnlichen Eindruck. An der ersten Kontrolle wurde es wieder trockener und die gemütliche Unterhaltung mit den tapferen Kollegen an der Verpflegungsstelle ließ die Welt wieder freundlicher aussehen.
Also wieder aufs Rad, zwei Querstrassen weiter teilte sich die Strecke links 70. rechts 40 km. Also links und schon am nächsten Kreisel hatte der Wasserpegel ein Niveau erreicht, das die Nutzung eines Paddels ratsam erscheinen ließ. Zuerst die Regenjacke ausgepackt, um zumindest Wärme zurück zu gewinnen und an der nächsten Kreuzung zog der Weichei-Effekt und das Rad fuhr fast freiwillig zurück auf die 40-er Strecke. Ein paar Kilometer hielt die Wasserschlacht noch an, dann ließ es sich wieder halbwegs regulär Rad fahren und bis ins Ziel stand nur noch ein dicker Schauer im Weg, die Wupper-Talsperre sah sogar wieder landschaftlich attraktiv aus.
Die RSG-Kollegen wunderten sich nicht über meine schnelle Rückkehr und der Kaffee war warm und lecker.

28. August 2010
..ein Phänomen der besonderen Art

Jens Volkmann gewinnt im BDR-Trikot die Masters-WM in St. Johann (Tirol)

Sieger Masters WM Jens Volkmann ist ein Kind des Ruhrgebiets und seit einigen Jahren in den Radsportkreisen - besonders bei den Zeitfahrern gefürchtet. In St. Johann hat er 3-mal den Zeitfahrtitel erobert - mit Spitzenzeiten und stets mit deutlichem Vorsprung. In diesem Jahr nutzte er eine Wildcard des BDR und trat beim Strassenrennen bei der Masters-WM in St. Johann an. Auf 112 km werden 3 Runden auf einer Strecke mit ca. 190 Hm je Runde absolviert und die Konkurrenz ist fit und ehrgeizig. Jens Volkmann nutzte sicherlich einen Überraschungseffekt, aber er zog bereits auf der ersten Runde auf dem ersten Anstieg das Tempo massiv an und setzte sich bis zur Höhe um ca. 4 Minuten ab. Die Konkurrenz war abgeschlagen und im Ziel brachte er im Alleingang noch 2:31 Minuten Vorsprung über die Linie - der Start-Ziel Sieg war perfekt und wer die Zeiten der letzten Jahre auf dieser Strecke aufruft, wird keine bessere Zeit finden. Dabei waren die Umstände nicht für Spitzenzeiten angelegt: 12° C und Regen sorgten in der Spitze lediglich dafür nicht zu viel Spitzwasser und Dreck in die Augen zu bekommen - Herzlichen Glückwunsch zu einer phänomenalen Leistung.

21.8.2010 RTF Rath-Ratingen

Am morgendlichen Treffpunkt fanden sich 9 Rennradler und 2 MTB-ler ein. Bei tollem Wetter zog die Karawane Richtung Ratingen und suchte sich den Weg leicht abseits der B1. Ratingen wurde immerhin geschlossen erreicht. Vor Ort sammelten sich die RTC-ler zu einer deutlich größeren Gruppe, denn offensichtlich führen viele Wege ans Ziel. Zahlreiche Kollegen bilden separate Gruppen oder fahren allein um die Reisegeschwindigkeit den eigenen Fähigkeiten anzupassen. Auf dem Rückweg folgte die Gruppe den Beschilderungen der Ratinger  auf der 70-er Strecke. Zwischen Kettwig und Werden waren dann nur noch fünf übrig, die sich auf der Gegenstrecke in eine 2-er und eine 3-Gruppe aufteilten. Die Weißbier-Runde war  demzufolge nicht sehr teuer und es bleibt die Frage, ob Radfahren in der Gruppe zum Auslaufmodell geworden ist.

>Wochenende 14./15. August:
Samstags Relaxen und Sonntag dem Dauerregen zu Hause trotzen....

Schrauben locker Nein, zum Berge versetzen waren wir nicht unterwegs, Dirk macht Urlaub mit Familie und ich habe meine lockeren Schrauben in Buchholz entnehmen lassen - sind doch ganz schön - oder ??
Kleine Testrunde ins Essener Golfland war schon mal drin und so schlecht ging es nicht !

7. August 2010 - Zu Besuch gegenüber
Bezirks-RTF Düsseldorf

mit den Hufen scharren

Wolfgang - warten in der SonneGenau eine Woche nach "Jan Wellem" war wieder nicht der Weg das Ziel, sondern anlässlich der BezirksRTF der Düsseldorfer das Ziel identisch. Etwas kühler war es wohl und der Start um eine halbe Stunde später gelegt und die Starter etwas zahlreicher, aber ansonsten - same procedure. Nach der sonnendurchfluteten Pause auf dem Gelände der Golfclub-Restauration schob der Rückenwind alle wieder zügig heimwärts und nach dem Zwischenstopp im Kaiserwerther Biergarten waren alle gegen 13 Uhr wieder daheim.

 

 

 

Fotograf

Im Sommerloch nach Düsseldorf
31. Juli - bei Jan Wellem zu Besuch

Nach vorbildlicher Ankündigung durch den Verein traf sich eine kleine Zahl Radler an der Luxemburger Strasse für den  Trail in den Düsseldorfer Süden. Otti mit Hund demonstrierte Arbeitsverweigerung, aber der kleine Rest machte sich auf den Weg. Wetter ok und auf den altbekannten verkehrsarmen Pfaden Richtung Rhein läuft die Gruppe zügig und alle kommen mit.

An der Fleher Brücke ist der Schulhof das Ziel, den der RRV Jan Wellem Düsseldorf gemietet hat und der zwar nicht auf dem Klo, aber immerhin auf dem Hof seinen Charme versprüht.

Roberto

Da wir „Sternfahrer“ waren und den Heimweg  ohne große Umwege (immer dem großen Fluss folgen) antraten, hatten wir etwas Zeit vor Ort- für Kaffee und Kuchen und für die Aussicht auf viele aktive Radler. Auch die Mülheimer wurden vor Ort zahlreicher, denn einige Gruppen fuhren nach Düsseldorf.

Der Rückweg fand mit Rückenwind statt und bot zusätzliche Erholung im kleinen Biergarten in Kaiserswerth. Aber da war die Gruppe schon wieder deutlich geschrumpft. Grundlagentraining mit Erholungswert fürs Wochenende.Gaeste

Das war das Bundes-Radsport-Treffen
24. Juli 2010 - Biken auf Halde.......
Berger Feld - BRT

Das Bundesradsporttreffen 2010 im Pott ist beendet. In Summe wirkten 6500 Teilnehmer (auf dem Rad und als Helfer) mit und schlossen eine Woche des Breitensports auf dem Rad erfolgreich ab. Das Wetter war brilliant – etwas zu warm, aber dafür überstrahlte die Sonne die gesamte Veranstaltung.
Am Samstag standen Marathon, die Straßentouristiken und die Adler  Bottrop CTF (auch mit Marathon 100 km und den 60/40 km Strecken) auf dem Plan.

auf Halde...Die Adler CTF, die wir unter die Räder nahmen, startete kurios, denn dem Weg auf die Haniel-Halde fehlten die Schilder, plötzlich sammelten sich alle Starter unterhalb der Halde und fragten sich „wohin ?“.  Der Kollege von Adler Bottrop war sehr bemüht, den Stau aufzulösen und arbeitete die Ausschilderung nach, doch auch im weiteren Verlauf hatten spaßige Zeitgenossen Einfluss auf die Streckenführung genommen und für Verwirrung gesorgt.
Die Strecke ist bekanntermaßen schön und interessant. Die Mischung aus Haldenstrecken  und Industriekultur inklusive rustikaler und anspruchsvoller Trails machen den Charme der Veranstaltung aus. Das Bilderbuchwetter bot auf den Haldenhöhen imposante Aussichten.

Das Problem der Strecke besteht auf den Halden häufig in den eng aneinander liegenden Auf- und Abfahrten. Wenn die Ausschilderung nicht mehr stimmt, ist man schnell von der Abfahrt wieder in der Auffahrt und hat unerfreuliche Dèjavues. Selbst in der GPS-Darstellung war Verwirrung möglich, weil der Track bisweilen nur in der allergrößten Auflösung für Klarheit sorgte. Die Mountainbiker sind natürlich erfinderisch und wählten dann eben einen eigenen Weg und mit ein paar Umwegen fanden wohl alle Teilnehmer den Weg zurück zum Startort.
Im Ziel steppte der Bär: Mit der strohbehüteten Skiffle-Band war Gute-Laune Musik angesagt und die Schulkantine bot ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot. Radler aus dem Land zwischen Kiel und Konstanz gaben sich noch mal ein StellDichEin und peppten die Gelsenkirchener Gesamtschule ordentlich auf. Dicht neben der Veltins Arena präsentierte sich eine Sportart, die etwas weniger Geld bewegt als der Fußball, aber am Rad gedreht wurde auch hier, mit Spaß und Erfolg.

 

 

Tetraeder BOT

Bundesradsporttreffen 2010 in Gelsenkirchen

Während in der TV-Aufzeichnung Andy Schleck die Etappe auf den Tourmalet vor Alberto Contador gewinnt, bleibt zu berichten, dass in Gelsenkirchen die Hobbysportler in grosser Zahl die Strecken rund um Gelsenkirchen absolvieren -siehe -

PechvögelAls kleine Episode waren Mülheimer Radsportler am Donnerstag unterwegs und mussten mit Pannenpech Zeit in Gelsenkirchen liegen lassen:
Pechvogel des Tages. Schon nach wenigen Metern "erwischte" es den Radsportkollegen aus Mühlheim (Mülheim !). Glück im Unglück - er wurde direkt von der Firma Meinhövel "verarztet" und konnte kurz darauf wieder auf die Strecke gehen.

weitere Infos gibt's hier

 

Start des Bundesradsport-Treffens 2010
Gelsenkirchen - Gesamtschule Berger Feld - 17. Juli 2010

CTF im geschlossenen Verband - improvisiert, aber durchaus nett

CTF am KanalDicht neben der A2 – also verkehrsgünstig – befindet sich der Startplatz für die Runden des Bundesradsporttreffens 2010. Am Samstag zur CTF wurde noch improvisiert. Auf dem großen Parkplatz ab 13 Uhr sammelten sich langsam die Teilnehmer und suchten nach der Anmeldung, die dann ab 13:30 Uhr mobil anreiste und mobil die Wertungskarten einsammelte.
Wie angekündigt, wurden mehrere Leistungsgruppen gebildet, die mit unterschiedlichem Tempo die geplante Strecke abfahren sollten: Emscher-Radweg bis Schiffshebewerk Henrichenburg und zurück. Wir schlossen uns der „schnellen“ Gruppe an, die dann zuerst übte, den Pulk zusammenzuhalten, was mit den kleinen Hindernissen auf dem Radweg durchaus nicht leicht war, etwas Gegenverkehr und der eine oder andere Fußgänger taten ein übriges.
Aber nach ein paar Kilometern lief es ganz gut und in zügigem Tempo wurde die erste Hälfte der Runde abgerissen. Kurze Pause in Henrichenburg mit guter Versorgung und Rückgabe der Wertungskarten und dann ging’s zügig zurück.
Am Ende standen 52 km auf dem Tacho – die „schnelle“ Gruppe erreichte unfallfrei das Ziel – die Gastronomie vor Ort hatte wohl schon die Flucht ergriffen, also ging es auch gleich zügig heimwärts. Bilder hier: klick

Grenzlandfahrt nach Venrath 10. Juli 2010

Grenzerfahrung auf dem Weg nach Venrath

Kurz vor Erkelenz, also auf dem Weg nach Aachen, kurz hinter Mönchengladbach liegt Venrath. Ein gutes Stück Weg von Mülheim aus gesehen, daher bröckelte die Teilnehmerzahl mit wachsender Kilometerzahl. Udo S. hatte kurz entschlossen eine Route geplant, der wir bis nach Venrath weitgehend folgten, sie führte uns in den Düsseldorfer Süden (am Rhein war eine Oldtimer-Show zu bewundern) und erst mit der Fleher Brücke überquerten wir den Rhein. Mutig war die Teilnahme von Robert, der mit Distanz und Wetter deutlich überfordert war. Immerhin erreichte er mit uns das Tagesziel.  Etwa auf der Hälfte des Rückwegs gab er uns dann den Laufpass und orderte (so hofften wir) seinen familieneigenen Mannschaftswagen.

Udos Planung hatte den Hinweg auf rund 90 km ausgedehnt, der Rückweg reduzierte sich dann auf rund 65 km – so kamen dann aber doch noch mehr als 150 km zusammen, die bei den aktuellen Wetterverhältnissen durchaus anspruchsvoll waren. 4,5 l Wasser, 0,25 l Kaffee, 0,5 l  Alkoholfreies Weizen waren meine persönliche Flüssigkeitsversorgung, die zu Hause noch mal mit knapp 2 l ergänzt wurden – mindestens soviel Flüssigkeit dürfte unterwegs auch verlorengegangen sein.  Aber die Tour ins Braunkohlenrevier war schön und spätestens nach 20 Minuten Couchaufenthalt vor der TDF-Übertragung war die Lust auf eine Runde am Sonntag wieder zurückgekehrt.

"Nur für Frauen" - die Radsportladies waren wieder unterwegs 7. bis 11. Juli 2010

5 Tage über Wellness- und Kaiserroute ging 2010 die Etappenfahrt "Nur für Frauen" . Mit Gepäck, ohne Begleitfahrzeug und GPS-geplant und gesteuert ging es in diesem Jahr durch Ostwestfalen und zurück in die Ruhrgebietsgefilde. Geplant und organsiert von Heidi Hellermann (RC Sturmvogel Mülheim) waren in diesem Jahr 7 Frauen auf die Reise gegangen.

die Schlussetappe am Sonntag, 11. Juli, verlief von von Ense-Bremen nach Hause, 122 km und 600 Hm - kommentiert von Brigitte:

Vor uns lagen die meisten (oder auch gefühlt längsten) Kilometer. Das Augenmerk lag auf den Hinweisschildern des Ruhrtalradweges: von Ense nach Neheim - Wickede/Ruhr - Schwerte – Herdecke – Wetter - Hattingen – Werden – Kettwig – Mülheim/Ruhr.
Heute war es ein bisschen kühler, statt 42 waren es „nur“ noch 38° C.
Aber da Fahrtwind bekanntlich kühlt, traten wir ordentlich in die Pedale, bis uns die nächsten zwei Anstiege bremsten. Das war so eigentlich nicht vorgesehen, da uns der Weg nach Wickede/Ruhr nur noch bergab führen sollte. Unsere mentale Einstellung auf ein Dahingleiten bei diesen Temperaturen war kurzzeitig wie weggeblasen.
Auf dem Radweg waren zum Glück noch nicht sehr viele Menschen unterwegs und so ging es zügig voran. In den drei Freibädern, die wir passierten, war der Teufel los, gerne wären wir noch einmal ins kühle Nass gesprungen. Gelegenheiten gab es am Kemnader See, am Harkort-See und nicht zu vergessen an der RUHR.

Andererseits freuten sich auch alle Frauen auf zu Hause. Fünf Tage mit insgesamt 500 Kilometern über 2.500 Höhenmetern bei tropischen Temperaturen waren genug. Alle Beteiligten waren von der gut organisierten Etappenfahrt begeistert (vielen Dank an Heidi). Alles hat gepasst und lief rund  und ich selber bin um eine Weisheit klüger: Wer eisgekühltes Wasser mit bestem Mineralgehalt liebt, muss wissen, dass es das bei „Schlecker“ gibt. (Brigitte M.)

hier gibt's eine kleine Bildauswahl !

...Frauen 2010+++ in der Folge der Etappen die Kurzberichte +++

Die Berichterstattung erfolgt via Handy, SMS/MMS, ein paar Bilder waren auch unterwegs, aber die Mehrzahl erreichte nicht das Ziel - die Bilder gibt's also erst nächste Woche - man/frau kann nicht alles haben, aber die aktuellen Nachrichten sind da.........

Etappe 11.Juli - Ense-Bremen nach Mülheim (und mehr)

das Heidi-Telegramm:

.... am letzte Tag ging's nochmal Heiß her. Von Ense-Bremen über Kaiserroute und Ruhrtalradweg nach Hause. Brigitte und Beate konnten bis Solingen und Pulheim 170km notieren. Die Essener, Mülheimer und Duisburger kamen "nur" auf 120km. Es war eine sehr schöne Tour und Frau überlegt beim nächsten Mal einen Wellnesstag einzulegen. Mal sehen. Alle Damen haben eine tolle Leistung gebracht und wir haben viel Spaß gehabt. Heidi

bergaufEtappe 10.Juli - Paderborn nach Ense-Bremen

Originalton H.Hellermann:....auf der  4. Etappe erreichten wir 38 °C. Satte 100 km und stramme 700 Hm waren zwischen Paderborn und Ense-Bremen im Weg. Jetzt sind wir in Ense-Bremen, wir waren im Möhnesee Schwimmen und das war voll geil und herrlich erfrischend. Alle hatten ihre Badeanzüge dabei, nur eine war nackig schwimmen – rate mal wer. Es ist heute spät geworden und das Essen wird vorzüglich schmecken.

Etappe 9.Juli - Marienmünster nach Paderborn

Am Freitag ging's in der Tendenz bergab. Auf der Wellness-Route (Radweg) war das Ziel Paderborn. Wer sich informieren will, stellt fest, das viel Wind um nichts veranstaltet wird: Radweglänge ca. 500 km, genauere Informationen "Keine". Aber die Radsportladies haben den Weg natürlich gefunden:

Hallo Klaus, hier die Topwerte der 3. Etappe: 93 km  550Hm  max 43 °C . Wir sind in Paderborn. Gehen jetzt Indisch essen. Die Gruppe paßt gut zusammen. Sie müssen am Berg nur wenig auf mich warten. Gruß heidi

mit SteinenEtappe 8.Juli -Bad Salzuflen nach Marienmünster

Am Donnerstag ging's von Bad Salzuflen nach Marienmünster - also wieder westlich in die Heimatrichtung, aber immer schön über die Hügel, die da im Wege sind.

im Original: ............So, zweite Etappe geschafft. 90 km 600 Hm. Sehr welliges Gelände und wunderschöne Landschaft. Durchschnittlich 35 Grad. Furchtbar warm. 8 Liter Flüssigkeit getrunken. Wir sind jetzt in Marien Münster Vörden. Hier bewegen wir uns nur noch bis zum Biergarten. Der ist vor der Tür. Lg Heidi

Etappe 7. Juli - Rheda Wiedenbrück nach Bad Salzuflen

Am Mittwochmorgen, dem Halbfinaltag, gingen die Radsportladies auf Tour. 7:21 Uhr Abfahrt mit dem Zug in Richtung Osten, bis Rheda Wiedenbrück und dann ging es in Richtung östliche NRW-Grenze nach Bad Salzuflen.

Originalton Heidi Hellermann: ……Dank drei Garmin minimal verfahren. 90Km 450Hm. Die Hm kamen auf einem 15Km-Stück zusammen, der Rest war relativ flach. Drei Pausen fünf mal Pipi machen. Tolle Strecke. Sitzen jetzt beim Griechen und gleich gibt es Fußball und Bierchen. Heidi

Langendreer 4. Juli 2010

Das Wetter moderat – Auf und ab längs der Ruhr

unverwüstlich...Am Samstag war wohl nicht viel los, denn das Wetter war futuristisch äquatorial und nicht sehr motivierend. Am Nachmittag war das Erscheinungsbild der WM-Equipe in Südafrika kaum noch zu toppen und die Tour de France nahm ihren Lauf. Eigentlich genug Sport für den Samstag – also konzentriert sich die Radsportaktivität auf den Sonntag.

Nächtlicher Regen ließ die Temperatur angenehm sinken und am Gashaus war demzufolge der Andrang berichtenswert. Das Ziel lag östlich und die Ruhr definierte die Richtung: Baldeney-See, Nierenhof, die Höhe oberhalb Hattingen, Bochum-Stiepel und der Kemnader See waren die Zwischenziele nach Langendreer und die kleinen Spitzen auf dem Weg taten dem einen oder anderen weh – wurden aber gemeinsam bewältigt.

Am Start/Zielort in Langendreer mussten wir nach der Kuchentheke suchen, aber Qualität und Service waren prima, sogar die Bratwürstchen fanden Abnehmer – alle wurden also satt und zufrieden ging’s zurück auf den Heimweg. Bis Hattingen blieb die Gruppe beisammen, dann teilte man in Ruhruferfahrer und Freunde des Nierenhofer Anstiegs. Knapp 110 km standen am Schluss auf dem Tacho und die Abschlussrunde gab Dirk aus, weil am Kloster Saarn erst ab 14 Uhr geöffnet wird – Dirk’s Cidre war jedenfalls sehr lecker.

und seine Bilder gibt's hier

Freitag, 02. Juli, 20h:

Mitsommernachtstraum

Sportlich war die Streckenlänge von ca. 100km, gemütlich das Tempo, welches auf der Ruhrgebietsrunde desSonnenuntergang in Styrum ADFC Duisburg angeschlagen wurde, doch der Reihe nach: Gestern am frühen Morgen las ich auf den Seiten der Ruhrbarone einen kurzen Hinweis, dass der ADFC Duisburg eine Mitsommernachtsrunde durchs westliche Revier anbietet. Da simmer dabei, dat is prima dachte ich und disponierte alles auf eine nächtliche Ausfahrt um: Akku fürs Lämple aufladen, Rücklicht kaufen, Fahrrad herausputzen etc und fuhr zur Radstation am Styrumer Bahnhof, wo gegen 20:45h Mitfahrgelegenheit geboten wurde für die, die nicht von Duisburg aus starten konnten oder wollten.
Vier weitere Radenthusiasten aus Mülheim und Oberhausen warteten mit mir auf die Duisburger Fraktion, welche dann auch recht pünktlich eintraf. Leicht over fashioned sowohl vom Material (Centurion MTB) als auch von der Kleidung her (Vereinstrikot komplett) nahm ich die Runde unter die Räder.
Geführt wurden wir von Herbert Fürmann vom ADFC Duisburg, der nicht nur mit erstaunlicher Streckenkenntnis überzeugte, sondern auch manch wissenswertes drumherum zum Besten geben konnte. Wie schon in der Ausschreibung beschrieben, verlief die Tour über abgelegene Wege, weitgehend autofrei, so zB über alte Bahntrassen, Waldwege etc. Obwohl seit nunmehr 40 Jahren in Mülheim überwiegend mit dem Rad unterwegs, kannte ich die Route von Styrum durch Oberhausen und das Hexbachtal nach Borbeck nicht.
In der Dampfbierbrauerei wurde eingekehrt und zu Abend gegessen, nach einer ausgiebigen und lange dauernden Stärkung wurde das nächste Etappenziel, die Zeche Zollverein angesteuert. Auf überwiegend stockdunklen und sehr staubigen Trassen durch Altenessen und Gelsenkirchen gings dann Richtung Bochum-Wattenscheid, Sonnenaufgang am Tetraederum dann auf der Erztrasse nördlich zum Rhein-Herne-Kanal zu stossen.
Nach einer Zwangspause wg Defekt in der Nähe des ZOOM-Parkes schwenkten wir ab in die CITY THAT NEVER SLEEPS: Gelsenkirchen Downtown um drei Uhr des Nachts auf der Suche nach einem Heiß-oder Kaltgetränk. Die Suche war erfolgreich, ein Wirt, dessen Konzession angeblich nur bis 0:00 Uhr galt, erbarmte sich unser und einer Weiterfahrt Richtung Amphietheater GE, Rhein-Herne Kanal und Emscher stand nicht mehr im Wege. Gegen 4:30h erreichten wir das eigentliche Ziel der Rundfahrt, die Halde Beckstraße mit ihrer Landmarke, dem Tetraeder in Bottrop, wo wir uns vom Sonnenaufgang verwöhnen liessen. Nach einer weiteren ausgiebigen Pause war dann die Heimfahrt angesagt, kurz hinterm Gasometer verließ ich mit einem weiteren Fahrer die Gruppe, um die Restkilometer nach Mülheim abzuspulen. Gegen 7:30 heute morgen stand ich unter der Dusche, erschöpft, weniger von der körperlichen Belastung, sondern eher von der Länge (und der Hitze!) der Nacht sowie der Konzentration, die das Radfahren des Nachts erfordert, aber alles in allem ganz zufrieden. Was mir in Nachhinein am meisten auffällt:

Die Stille, die abseits der Autostraßen im Revier herrschen kann: Ab und zu rumpelt mal ein Güterzug, ein Gebläse irgendeiner Industrie dröhnt, entfernt dringt das Quietschen durchdrehender Autoreifen in die Ohren.

Der Gestank der Emscher - manchmal "Meilen gegen den Wind"

Die nackten Fakten: Etwa 310 Höhenmeter verteilt auf ca 95 km Strecke, reine Fahrtzeit 6:15h, die Pausen beliefen sich auf 4:45h.

Fazit: Mal eine Alternative zum Straßensport, insbesondere wenn die Startorte so weit weg liegen, wie an diesem Samstag :-)

So, hier noch ein paar Bilder, die Qualität ist grenzwertig, aber es war halt Nacht bzw Dämmerung!
Dirk Elstermeier

Im RumbachtalUpdate CTF Sturmvogel

Nachdem der Fotograf sich dann auch endlich von den Strapazen der sonntäglichen CTF, dem nebenbei erledigten Umzug und den Belastungen des gemeinen Broterwerbes erholt hat, freut er sich, die Bilder aus Essen nachliefern zu dürfen: Klick hier
Dirk Elstermeier

 

 

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