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Bonuspunkte auf der Beliebheitsskala:
Begeisterte Nachbarn und Kollegen

Der Ausfall der 31. Ruhrtal-RTF hat bei den Vereinsnachbarn und zahlreichen Radsportkollegen grosse Begeisterung hervorgerufen. Auf der Düsseldorfer RTF waren die Kommentare giftig. Rund 80 Radtouristen sollen am Start versammelt gewesen sein und wurden nicht mal über den Ausfall informiert.

 

Der Geheimtip blieb leider geheim:
Start der RTF-Strassensaison in Mülheim

31. Ruhrtal-RTF

Bananen

am 13. März 2010
Lehnerstr. 65
45479 Mülheim-Saarn
Start 10 - 12 Uhr


RTC Mülheim mit neuem Vorstand

Auf seiner diesjährigen JHV am 25. Januar 2010 wählte der RTC in kleinem Kreis einen neuen Vorstand. Den Vorsitz übernahm Hans-J. Sroka, Manfred Krister macht den Stellvertreter, die Geschäftsführung fiel an Harald Borowski, die Kasse führt Olaf Baccus, als Touristikwarte arbeiten Michael Otternberg und Karl-Heinz Ries weiter und den Frauenanteil hält Silvia Borowski als Schriftführerin und Pressewartin. Viel Erfolg !

 

Münsterlandgiro
3. Oktober 2009

MS-Giro
Team-Ruhrtal fährt im Jedermann-Rennen auf der 157 km Strecke auf Platz 6 in der Teamwertung, Jörg Schütten kommt auf Platz 7 ins Ziel

..der ausführliche Bericht

 

Mülheimer Hallenrad-sportlerinnen nahmen an der Deutschen Meisterschaft teil

DM 2009

Die Mülheimer Kunstradfahrerinnen des RC Sturmvogel waren am 16/17. Oktober in Herzogenrath recht erfolgreich.
In der 4-er Wertung erreichten die jungen Damen Platz 11 und in der 6-er Wertung wurde Platz 7 erreicht. In der Einzelwertung erreichte Sabrina Hake Platz 15.

Kunstradfahrerinnen

von links nach rechts: Sabrina Hake (Einer und Sechser), Jana Cramer (Vierer und Sechser), Selma Trommer (Sechser), Katrin Peters (Vierer und Sechser), Julia Cramer (Vierer und Sechser), Jenny Hellermann (Vierer und Se

 

    

 

2010 Juni/Mai/April

 

Das Sommer-Wochenende 26./27. Juni 2010:

Anspruchsvolle CTF in Essen - aber schwierige Ausschilderung

Gemeinsamer Treff am Gashaus - hier herrschte grosses Gedränge, denn sowohl Rennradfahrer als auch MTB-ler waren bei diesem Bilderbuchwetter zahlreich eingetroffen. Ottis Streckenführung war gewohnt phantasievoll und nach 20 km war der Start in Essen erreicht.
Dann ging es in bunter Reihenfolge ins Gelände, die Streckenführung der Sturmvögel umrundet den Baldeney-See auf der 35 km Strecke grosszügig. Wir zogen unsere Runde in moderatem Tempo und trafen dann unterwegs auf zahlreiche Kollegen, die die Strecke aufgrund schlechter Ausschilderung verloren hatten. Pech oder nicht, der Garmin kannte die Strecke, die veröffentlicht worden war und damit gelang es. die Strecke wieder zu finden und auch reell zu Ende zu fahren. Das war dann ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen bei dem mehr als 800 Hm zu Buche schlugen. Dabei war die Strecke prima gewählt und die Asphaltpassagen waren die Ausnahme - dabei waren diese Ausnahmen durchaus angenehm, weil erholsam. Nach rund 2 Stunden war der Start/Zielbereich wieder erreicht. Kuchen und Weissbier schafften die Kalorienhaltige Grundlage für die Rückfahrt um den Restsonntag vor afrikanischer WM-Kulisse ausklingen zu lassen

 

AdolfSamstag in Lüttringhausen
Bei tollem Sommerwetter ins Bergische Hochland

Von Scharnhorst ist nichts überliefert, aber die kleine Gruppe, die sich am Gashaus traf stiefelte munter und bei wunderbarem Sommerwetter in die Bergische Landschaft, Höhe wurde erst nach dem Abzweig ab Kupferdreh erreicht, aber in Summe wurden es rund 1200 Hm und die 130 Streckenkilometer waren demzufolge mit Arbeit verbunden. In Lüttringhausen wurde noch ein Gast mitgenommen und der Rückweg war längs der Wupper Richtung Ratingen geplant, was am Samstag eine ziemlich verkehrsreiche und daher nicht sehr angenehme Entscheidung war. (click aufs Foto)

 

Bei Schafskälte ins Bottroper Hinterland

Sonntag 20. Juni 2010

Bottrop bietet mit seiner RTF-Veranstaltung alles: Vom Marathon (205 km) über die üblichen 150/110/70/40 km Strecken hat man die freie Auswahl. Für Bottroper Verhältnisse war der Andrang heute (Dank Wetter) zurückhaltend, dennoch war vor Ort einiges los, NRW gab sich halt ein kleines Stell-Dich-Ein.
Von Mülheim war, wie üblich, die Anfahrt per Rad angesagt, aber auch hier war nicht viel los, zu Fünft am Treff, unterwegs noch Klaus T. eingesammelt und dann gegen 8:40 Uhr in Bottrop angekommen. Dort waren dann ein paar weitere Mülheimer Kollegen versammelt. Zufällig und spontan bildeten sich dann einige Kleingruppen und der Chronist startete in einer Vierergruppe mit Heiko, was die Frage aufwarf, wie lange diese Gruppe halten würde.
Wir fanden das nette Hinterrad einer jungen Triathletin und folgten mit relativ moderatem Tempo. Nach längerem Zögern setzte sich dann Heiko an die Spitze, forcierte das Tempo – die junge Dame folgte – und wir folgten auch noch einige Kilometer. Zu zweit ließen wir dann abreißen und ein paar Kilometer später hatte auch Hansi den Druck aufs Pedal geringfügig reduziert. Den Rest der 70-er Runde schafften wir zu Dritt, wobei Hansi die Lokomotive spielte und wir waren immer noch flott unterwegs. Nach wie vor ist die Bottroper Streckenführung sehr gut, auch wenn die Verhältnisse auf den Wirtschaftswegen immer schlechter werden. Es macht Spaß, weitgehend verkehrsarm die durchaus schöne Landschaft zu durchqueren – wobei die wenigen Autos bisweilen schon ziemlich frontal aufkreuzen.
Zurück in Bottrop hatten wir reichlich Zeit um auf Frauen, Freunde und Kollegen zu warten und trafen zahlreiche Radsportfreunde, die zu anderen Zeiten gemeinsam gefahren wären. Rein trainingstechnisch war aber alles ok: Anfahrt bei moderatem Tempo zum Einrollen, zügig 70 km abgespult und Ausrollen auf dem Rückweg  - und das trotz Schafskälte, aber immerhin ohne Regen.

Witten - mal ganz harmonisch
Sonntag, 13. Juni 2010

auf der KaiserrouteMal gut, dass ich Arbeit habe, dachte ich mir am Samstag gegen 10 Uhr, als der Regen einsetzte. Morgens um 8:30h plauderte ich noch ein paar Worte am Treffpunkt in Saarn mit den wenigen, die sich nach Schwelm aufmachen wollten. Heute sah beim Aufstehen um sieben die Welt schon viel besser aus, doch der blaue Himmel hielt nicht, was er versprach, jedenfalls nicht am Vormittag. Nur zu sechst machten wir uns denn auf nach Witten, den Hinweg führte uns Heidis "Edge" durch doch recht kühle Ruhrauen. Zwischen Kettwig und Werden tauchte mal für zwei Minuten die Sonne auf (zum Beweis habe ich ein Bild gemacht), doch im Laufe der Fahrt wurde es immer wärmer und sonniger. Nach einer Kaffeepause in Witten (wo noch kurz Manfred K durchs Bild fuhr) schlug meine gut gebrauchte Neuerwerbung "Colorado" die Kaiserroute vor, die dann auch auch unter die Räder genommen wurde. In Steele ging es auf die alte Eisenbahntrasse, wo sich hinter der Gruga die bis dahin vorbildlich harmonisch und rücksichtsvoll fahrende Gruppe aufteilte und den jeweiligen Heimweg antrat.
Dirk Elstermeier

 

Nach Schwelm durchs Wasser schwelgen
12.Juni 2010

Aus der Liste der BDR-Touren bot sich Schwelm an diesem Samstag als Ziel an. Der RTC hatte es in der Vorschlagsliste, also war mit Mitstreitern zu rechnen - allerdings war die Zahl am Treffpunkt nicht sehr üppig. Zu siebt begab man sich auf die Reise, unter Massgabe, dass Regen zur Umkehr zwingen könnte. Über das hügelige Essener Hinterland Richtung Hattingen, durchs geliebte Wodantal hielt sich das Wetter aber zurück. Lediglich bei Hasslachhausen war die Strasse intensiv gewässert und bot Aussicht auf das was noch kommen könnte. Also erreichten wir Schwelm - nur feucht von unten. Die Pause trocknete die feuchten Socken halbwegs und einige Mülheimer Alleinfahrer wurden am Start gesichtet. Die Rückfahrt war dann eher verzichtbar. Das Navi hatte schöne Nebenwege gewählt, die weg von den grossen Durchgangsstrassen führten, aber über dem Tal lag eine dicke feuchte Wolke, die kaum Sicht bot und viel Wasser über der Radgruppe ausschüttete. Mal mehr, mal viel mehr Regen wurde der Begleiter bis vor die Haustür, machte die Streckenfindung schwierig und die Laune auch. Immerhin, alle erreichten wohlbehalten und durchnässt die Heimat.

Schwarzwald - die 8-e
3. bis 6. Juni 2010

MTB-GruppeTraditionell zog es uns wieder ins Zweitälerland, unterhalb des Kandel nach Simonswald. 14 Teilnehmer waren angereist, 7 mit MTB und 5 mit Rennrad, auch 2 Fussgänger waren beteiligt. Bei insgesamt gutem Wetter - 2 Tage mit strahlendem Sonnenschein und kein Regen, waren Höhenmeter angesagt. Die Gruppe hatte 2 Quartiere bezogen - das Simonswälder Märchencafé nahm die meisten Mountain-Biker auf, im Vitztiner Hof zogen die Rennradler und 2 MTB-ler ein. Die MTB-ler sammelten Burgruinen-Eindrücke und die Strassenfahrer wurden am Hexenloch, am Kaiserstuhl, an der Donauquelle und am "Schauinsland" gesichtet. Erstaunlich viel Harmonie, unfallfreie Fahrt und solide abendliche Bettschwere kennzeichneten das lange Wochenende - 2011 kann also schon mal wieder geplant werden.

hier Rennrad-Gruppe gibts ein paar MTB-Bilder

und die restlichen Fotos mit der Rennradsession kommen hier

und + + + + der Live Ticker+ + + +...

 

Etappe 3 MTB, 5. Juni 2010:
Treff 10:15 Uhr am Gasthof zum Bären (Simonswald) am Einstieg zum Anstieg zum Kandel. Rund 800 Hm auf 9 km verteilt und mit ein paar Wegen der rustikalen Art (steil und steinig) gespickt sind zu überwinden. Aber die Gruppe bewältigte den Anstieg und kam auf der Kandelhöhe mit geringen Zeitabständen an. Der Abstieg landete im Plattenhof mit Pausengetränk, dann gings einen spannenden Weg nach Obersimonswald hinunter und auf der anderen Seite Richtung Vitztiner Hof und Hörnle-Berg wieder hinauf - die grosse Pause fand nach flotter Abfahrt im Märchen-Cafè statt. Das war dann auch der Schlusspunkt der Etappenfahrt, die alle genossen haben.

Etappe 2 MTB, 4. Juni 2010:


10 Uhr Treff und Start Märchengarten. Erneut der Hausberg mit rustikaler Steigung, die dann aber moderater ins Elzacher Tal abzweigte. Auf der anderen Bachseite ging es wieder hinauf um später in Winden den Ort zu queren. Danach dann wieder Anstieg zum "Biereck" mit Pause, Aussicht und Snack. Der Rückweg führte Richtung Waldkirch und bot den Anstieg auf die Burgruine (Burg muss sein in 2010). Technisch gesehen musste ich einen Problemschaden am Hinterrad konstatieren und die 2. Pause fand im Biergarten der Waldkircher Brauerei statt - Menü nach Wahl und Weizen alkoholfrei inbegriffen. Nachmittags dann noch das Hinterrad ersetzt und Abends Treff aller Radler im Siegelauer Bären zum gemeinsamen Abendessen - locker und lecker.

Im WeinbergEtappe 1 MTB 3. Juni 2010:


Treff und Start 10 Uhr Märchen-Café, flaches Einrollen Richtung Waldkirch in die Weinberge, erster Anstieg in den Weinberg und Zielrichtung Hochburg, wobei einige rustikale Trails dazwischen liegen. Erstes kulturelles Highlight ist dann Burg Hochburg - weitgehend ohne Dach aber imposant und weitläufig. Weiter geht's Richtung Eichbergturm über tiefe Trails und kleinen Suchaktionen nach dem richtigen Weg. Der Eichbergturm lohnt den Aufstieg und bietet Aussichten über bergiges Land. Nächstes Ziel ist Landeck mit Burg und Burgcafé und Pausensnack. Ab hier geht's wieder nach Emmendingen und dann wieder nach Waldkirch um über Bleibach eine kleine Kneippkur einzuschieben. Der letzte Teil der Runde bietet noch einige Höhenmeter mit Ausscheidungsfahren um wieder im Märchencafè zu landen. Der Imbiss aktiviert, um eine Abschlussrunde zu absolvieren - entweder zum Vitztiner Hof oder als Spassrunde erneut über die Höhe oberhalb des Cafès.

Prolog, 2. Juni 2010:


11 Uhr Simonswald Märchencafe: die ersten Teilnehmer laufen ein.
12 Uhr weitere Teilnehmer vervollständigen das MTB-Team.
13 Uhr Im 2. Quartier im Vitztiner Hof werden erste Vorbereitungen für den Prolog getroffen.
13:30 Uhr Start der ersten MTB-Gruppe, die die Höhe Richtung Hörnle-Berg erklimmt, Zusammenschluss der MTB Gruppe um 14 Uhr.
Es geht Richtung Waldkirch, im Simonswälder Tal geht es auf die Höhe auf der Kandelseite und dann wieder talwärts längs Elzach und Gutach mit Zwischenziel Märchencafe.
Nach kurzem Imbiss geht es wieder Richtung Hörnle-Berg - hier werden 200 Hm erkämpft , dann wieder talwärts zum Vitztiner Hof, der das Ende der gemeinsamen Runde darstellt.
Abendessen und Ausklang bei sterilem Kännle verläuft harmonisch.

Gruppe vor dem Start Jung und Alt bergab

...schlechtes Wetter in Moers
30. Mai 2010, aber die Veranstaltung fand statt

Mit der gewissen Überwindung, die das Wetter so provoziert, begab man sich auf den Weg nach Moers. An der Duisburger Rheinbrücke wurde der Duisburg-Marathon gekreuzt - hier war die Begeisterung trotz drohendem Regen gross. Bis zur Rheinbrücke blieb es auch halbwegs trocken, aber direkt nach der Brücke war dann die Änderung der Kleiderordnung angesagt. Harry, der wegen des hohen Transportgewichts die Regenjacke zu Hause gelassen hatte, brauchte demzufolge nicht zu stoppen und folgte zügig seiner Nase. Wir konnten ihn dann in Moers als Nachzügler begrüssen - er hatte noch einen kleinen Ausflug in die Moerser Innenstadt angehängt. Der Weg zurück wurde direkt und ohne Runde gewählt - immerhin kamen wir so halbwegs trocken heimwärts und konnten den Nachmittag vor dem Fernseher mit Giro-Zeitfahren geniessen.

Mülheim – Wuppertal
29. Mai 2010, nach Dönberg ging’s bergauf

auf nach WuppertalDas Wetter jedenfalls spielte mit, die Mülheimer Sternfahrer sammelten sich am Gashaus, es waren rund 10 Radler, die die Anfahrt unter die Räder nehmen wollten. Längs der Ruhr wurde flach eingerollt, um dann hinter dem Baldeney-See langsam Höhe zu gewinnen. An den Anstiegen wurde der Pulk lang und länger und ab und an war Warten angesagt, um alle Mitfahrer auf der Strecke zu halten. Die Routenführung war meist verkehrsarm und Wetter und Landschaft boten schöne Aussichten, die vielleicht nicht alle genießen konnten.
Am Start in Dönberg wurde Kaffee und Kuchen kredenzt und verzehrt, der Rückweg war dann talwärts dominiert, was aber dem Zusammenhalt der Gruppe wenig nutzte. In kleineren Grüppchen erreichten vermutlich alle Beteiligten nach rund 90 km  und 600 Hm den heimischen Herd – insgesamt war das Streckenprofil aber deutlich interessanter und mit mehr Spaß verbunden, als die niederrheinischen Flachbahnrennen.

und die Bilder:

Pfingsten in NRW
lachende Sonne und sommerliche Temperaturen

Ritter in BroichSiegertyp

Nicht jeder verbringt das Wochenende auf dem Rad. Wir statteten am Pfingstsamstag dem Mülheimer Rittertreffen am Schloss Broich einen Besuch ab - natürlich nach einer ausführlichen Radrunde. Hunderte Ritter, Knappen und Burgfräuleins waren versammelt und feierten mit Turnieren, Minnegesängen und mittelalterlichem Markt ein rauschendes Fest. Als unbedarfte Zufallsbesucher wurden wir in eine Welt entführt, die lebendig und auch entrückt wirkt. Ganze Familienclans tauchen fürs Wochenende ein in mittelalterliche Lebensverhältnisse, die mit grossem Aufwand und akribisch nachgestellt werden. Als zahlende Gäste haben wir dem Treiben mit Interesse beigewohnt, um aber doch festzustelllen, dass wir unseren Räder weiterhin den Vorzug geben.

Am Sonntag nutzten wir das schöne Wetter auf einer grossen Schleife rund um Mülheim und am Montag schlossen wir uns den Sternfahrern nach Uedem an. Bei zügiger Fahrweise reichte der Vormittag aus, um die rund 115 km lange Strecke abzureissen. Nur ein paar wackelnde Hasenohren auf niederrheinischem Feld sorgten für Abwechslung auf der weitgehend gradlinigen Windkante.

Am See Wiese in Gelb

 

HaardtBiker
Muttertag in den Wäldern der Haardt

Ein Die Haardt Tag, dessen Verlauf voll und ganz den hohen Erwartungen entsprach: Schöne Wälder und bissige Trails, eingebettet in eine hervorragende Organisation, garniert mit sonnigem Maiwetter und einem wohlsortierten Kuchenbuffett lassen die Herzen der Mountainbiker höher schlagen.
Der neue Startplatz im Wald verringerte die Asphaltmeter gegenüber dem Vorjahr im kaum messbaren Bereich, wie versprochen gab es Waldwege, Wanderpfade, Reitwege und Singletrails en masse. Nicht alles war fahrbar, selbst geübte Techniker und gestählte Kraftbolzen scheiterten an der einen oder anderen Herausforderung, insbesondere an dem extra beworbenen "Wurzeltrail-Uphill" habe ich keinen gesehen, der nicht vom Rad absteigen musste. Die Ausrede, da habe es soviele "Schieber" gegeben, Mountainbiker in der Haardtdie den Weg eng gemacht haben, kann getrost in den Bereich des Mountainbiker-Lateins verwiesen werden, die überwiegende Anzahl der Teilnehmer verhielt sich sehr rücksichtsvoll sowohl gegenüber Spaziergängern als auch den "Mitbewerbern". Leider musste ich nach der zweiten Kontrolle auf kurzmöglichsten Weg zum Startort zurückfahren - ein Lagerschaden im rechten Pedal machte das Weiterfahren zur Qual für Muskeln und Ohren, schade, aber shit happens...ein paar Bilder von unterwegs gibt es auf diesem Klick.
Dirk Elstermeier

Ruhrcross 2010
Witten: Sport meets Kultur

Unter der Ruhrcross 2010 Schirmherrschaft des Kulturhauptstadt-Geschäftsführers Prof. Dr. Oliver Scheytt startete heute die erste Auflage des RUHRCROSS in Witten. Ein Versuch, das sportlich ambitionierte Publikum mit dem der kulturell interessierten zu vermischen - ein Versuch, der vom Anspruch her durchaus seinen Reiz hat. Ob´s denn auch so geklappt hat, wage ich zu bezweifeln, denn nach einer schweren Steigung, und hiervon hatte die große Runde manche, nassgeschwitzt eine Burgruine oder das sechshunderste frühindustrielle Bergwerksrudiment zu besichtigen ist dann "doch nicht so mein Ding". Auf der Familienrunde mag das Konzept eher aufgegangen sein, da hier viele mit Kindern fuhren, war die eine oder andere Pause wohl willkommen.Streckentechnisch war es bis auf die schon erwähnten steilen Anstiege nicht besonders anspruchsvoll, gefühlt verliefen 90 % der langen Route auf Asphalt. Diesen Aspekt kritisierend, wurde mir von den Organisatoren zu verstehen gegeben, das habe seinen Grund in der Schwierigkeit, die Genehmigung zum Befahren der rund um Witten reichhaltig vorhandenen, aber sich wohlWasserburg Kemnade überwiegend in Privatbesitz befindlichen Wälder zu bekommen. Schade drum - aber wie sagt man so schön: Das ist politisch so gewollt. Die Wittener haben das Beste draus gemacht, die Tour war vorbildlich ausgeschildert, die Verpflegungstationen gut bestückt, und die Ausblicke in die zweifelsohne attraktive Landschaft wussten zu beeindrucken. Nach dem schweren ersten Teil gab es eine lange Erholungsrunde durch das Ruhrtal, dann ging es wieder ca. 20 km auf und ab, zum Schluß noch mal 10 km um den Kemnader See herum und dann unter die vorzügliche Dusche in der Waschkaue der Lohmann-Gmbh, auf deren Werksgelände Start und Ziel waren. Alles in allem eine Veranstaltung mit Potential, wenn der eine oder andere Waldbesitzer um Witten herum für den Mountainbike-Sport begeistert werden würde, könnte gar eine Kult-Veranstaltung draus werden, Imagewerbung fürs Ruhrgebiet ohne Leuchtturmprojektskosten....weitere Bilder sind hier
Dirk Elstermeier

Alle Jahre wieder
Die Qual der Wahl

Am Free Wendy!kommenden Wochenende iist es mal wieder soweit, Muttertag, Landtagswahl und gleich zwei CTFs stellen den Souverän auf eine harte Probe. Mit vielen bunten Plakaten wird um des Wählers Stimme gebuhlt, in Mülheim geht´s noch bunter zu, als von den Parteizentralen bestellt. Die Reparaturtrupps der Parteien sind in der heißen Phase des Wahlkampfes zwar schnell, aber die ein oder andere Verschönerung oder Verschlimmbesserung konnte dennoch auf den Chip gebracht und hier betrachtet werden. Wie auch immer der Sonntag verlaufen mag, erste Wahl ist auf jeden Fall die CTF der HaardBiker in Marl, letztes Jahr waren wir vor Ort und hellauf begeistert (Bericht 2009 siehe hier). Samstag habe ich mir die Veranstaltung in Witten vorgenommen, der Ruhrcross 2010 findet das erste Mal statt und ist eingebunden in ein kulturelles Rahmenprogramm, das durchaus als massentauglich durchgehen kann. In der Hoffnung auf wärmende Sonnenstrahlen zum Wochenende und ein Wahlergebnis, welches nicht Mehltau übers Land legt, verbleibt...
Dirk Elstermeier

CTF Aplerbeck
Am 2. Mai rauf und runter in Dortmunds Süden

Premiere hatte die im Fahrradabteil des RegionalexpressesReiseform zum Start: Der Regionalexpress der DB AG war pünktlich, das Fahradabteil jedenfalls bis zum Zustieg einer 11-köpfigen Radwanderertruppe auch durchaus geräumig, und da ich nicht der einzige CTF-Jünger im Zug war, bot sich unterwegs auch die Möglichkeit zum fachsimpeln..Von DO-Scharnhorst Bhf waren es auch nur 6 km bis zum Start, wo andere Mülheimer wohl seit geraumer Zeit auf die Starterlaubnis warteten, die von den Aplerbeckern, streng nach Ausschreibung, erst um Punkt 10 Uhr gewährt wurde. Unter der Woche hatte ich noch mit der 67km Runde geliebäugelt, der etwas heftige Partyeinsatz an diesem llangen Wochenende machte mir aber schon nach wenigen Kilometern auf der bekanntermassen anspruchsvollen Strecke klar, dass eine 47er-Runde auch nicht "ohne" ist, zum Ende waren immerhin ca. 1000 Höhenmeter abgerissen. Nach einem etwas staubigen Einstieg sorgten vereinzelte Regentropfen dann doch für gute Sicht auf der Piste, nur die letzten sieben Kilometer waren etwas stark begossen worden, so dass dem Aplerbecker Teamnamen "Drecksau" alle Ehre gemacht wurde. Für die Rückfahrt konnte ich eine Mitfahrgelegenheit per Auto nach Mülheim klarmachen und kam so noch in den Genuss des leckeren Konfirmationskuchen bei der Verwandschaft.

Fazit: jederzeit gerne wieder, aber vielleicht doch mit einer seriöseren Vorbereitung!
ein paar Bilder von unterwegs gibt´s hier:
Dirk Elstermeier

FuchsjagdPanneBrachtfuchsjagdEssen

Am 17. April 2010 stürzte Erich Schellhofer auf einer gemeinsamen Ausfahrt des RTC Mülheim schwer und erlitt erhebliche Kopfverletzungen. Die Operation verlief hoffnungsvoll, dennoch verstarb Erich Schellhofer in der Nacht zum 23. April an den Folgen des Unfalls, er wäre im September 70 Jahre alt geworden.
Schnell formuliert man für sich, das es gut wäre, schnell und plötzlich aus dem Leben zu scheiden, mitten aus der Aktivität, ohne große Leiden und mit einem erfüllten Leben im Hintergrund.
Jetzt trifft das für Erich Schellhofer zu, aber es ist urplötzlich und ohne Vorwarnung eine Lücke entstanden, die fassungslos macht und die schwer zu begreifen ist. Erich hat neben vielen anderen – insbesondere kulturellen Interessen – den Radsport geliebt. Er hat ihn aktiv auf dem Rad gelebt und hat selbst viele Radsportveranstaltungen organisiert, bei denen Radler Sport und Tourismus gelebt haben. Gemeinsam mit seiner Frau Rita hat er wohl keinen Ort in NRW ausgelassen, der irgendwie von kulturellem Interesse war und fast immer war das Rad das Gefährt zur Erkundung. Mit seinem Verein war er eng verbunden und er hat immer einen Beitrag geleistet, zum Nutzen des Vereins und an den Aktivitäten des Vereins war er fast immer beteiligt. Natürlich gibt es noch viele andere Aktivitäten, die Erichs Leben beschreiben könnten, aber als Radler, die mit ihm auf Tour waren, wissen wir, dass das eine wichtige Säule in diesem Leben war und auch deshalb ist die Betroffenheit so groß.
Klaus Mueller

 

CTF Essen-Steele strahlte mit der Sommersonne um die Wette
Am 25. April 2010 war's sommerlich warm und gewohnt anstrengend

FreaksDer wohl wärmste Tag des Jahres fand in Essen Steele statt und lockte 1217 Teilnehmer an. Das Langarmtrikot und die knielange Hose waren schweisstreibend und die Strecke war es natürlich auch. Der Plan war die lange Runde aber Wärme und Höhenmeter verlangten Tribut und so wurde die Strecke verkürzt auf die knapp 40 km der mittleren Tour. Dennis und sein Kollege von den Gelsenkirchener Haldenfreaks waren angenehme Begleiter und besonders Dennis legte weite Teile der Strecke nur auf den Hinterrad zurück. Es war also nie langweilig, aber auch die 2 Haldenstrategen litten ein wenig unter den knuffigen Anstiegen -sie hatten allerdings auch ein paar Kilo mehr Rad zu bewegen. Für die nächste Mountytour haben sie schon ein leichteres Rad eingeplant.

Trial-DemoHeil angekommen sind wir dann allemal und genossen die Sonne am Schwimmbad bei Einlagen mit dem Trial-Bike. Der Hochsprungsatz über 1 Meter aus dem Stand war schon beeindruckend.

Die Mülheimer lebten wieder mal Diaspora. 7 Grüppchen tummelten sich auf der Strecke und frönten ihren Vorlieben. Aber diesmal sind wieder alle gesund auf den Heimweg gekommen.

noch ein paar Bilder......

 

Issum 2010 - vor Paris-Roubaix mal schnell nach Issum

Frostige Runde in die Altbierstadt und flott zurück

PannenkoenigGegenüber dem Samstag sackte die Temperatur nochmal ab und bei 4 ° C und wenig Sonne radelte die Mülheimer Gruppe Richtung Issum. Die üblichen Kandidaten meldeten Panne und lockerten den Fahrrhytmus auf. Vor Ort war der Kaffee angerichtet und die Veranstalter boten an, Heizstrahler aufzubauen - aber bevor sich Eiszapfen bilden konnten, waren die Räder für die Rückrunde wieder angeworfen.

 

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Grün-Weiss-Rot Düsseldorf

Im geschlossenen Verband durch die Erftauen- 10. April 2010

NiederrheinIm Düsseldorfer Süden über die Rheinbrücke geht es Richtung Erftkreis. Die Grün-Weiss-Roten haben bekanntermassen eine flache, wenig komplizierte CTF im Angebot und heute hatten sie zusätzlich die Idee, statt Ausschilderung geführte Touren anzubieten. Geschlossener Verband im Gelände fällt unter kurios, aber es funktionierte. Etwa 20 Mountain-Biker scharten sich um einen Guide und tauchten ein in die Erft-Auen im Südwesten Düsseldorfs. Es war eine neue aber durchaus unterhaltsame Erfahrung, denn man kam ins Gespräch und konnte die grünende Landschaft geniessen. Sogar die leichte Sturzverletzung des Fotografen resultierte aus Unachtsamkeit und weniger aus einem Geländeproblem. Nach rund 2 Stunden blies uns der Wind auf der Südbrücke wieder ins Gesicht und Blechkuchen und Kaffee rundeten die Veranstaltung ab.

...und weitere Bilder

Grefrath 2010

Das "all-inclusive" Paket - 3. April 2010

HöhenprofilDer RSV Grefrath 1961 bot die Veranstaltung für jeden Geschmack: Die RTF für die Freunde des Rennrads incl. Sternfahrtmodus, dann die CTF, die eine sehr schöne Streckenführung bot und wer damit noch nicht hinreichend bedient war, konnte noch die Inliner anschnallen und auf eine passende Runde gehen.

Wir hatten uns für die CTF entschieden, die Strecke hatten wir schon 2-mal kennengelernt und auch dieses Mal gab es an der Streckenführung nichts zu mäkeln. Zwischen Viersen und der Blauen Lagune (am Heidesee nahe A40) konnte man fast jeden Busch besichtigen.
Zahlreiche schöne Trails und viele giftige Spitzen garnierten die Runde, die angesichts des feuchtkalten Wetters damit nicht überall leicht zu fahren war. Der Spass wurde geringfügig gedämpft, weil für uns zumindest an 3 Stellen die Ausschilderung ins Nirwana führte. Einmal hatten unfreundliche Zeitgenossen schlicht das Schild gedreht und veranlassten damit zahlreiche Radsportler, die Suche in alle Himmelrichtungen zu betreiben – immerhin waren es anhand der verfügbaren Wege ihrer Drei, bis die echte Route wieder ermittelt war.
 
Am Schluss stand dann eine bunte Suchergruppe buchstäblich mitten im Wald und auch hier boten alle Richtungen keinen realen Anhaltspunkt, wie die Strecke mal gedacht war. Gut, mit etwas Orientierungssinn, der Kartenkopie auf der Startkarte und GPS-Unterstützung konnten sogar Umwege vermieden werden, aber erfreulich war es denn auch nicht.
Dabei ist klar, dass unfreundliche Zeitgenossen beteiligt sein konnten und im Gelände ist das Nachschildern deutlich schwieriger als auf autofähigen Wegen.
Wir denken, niemand musste als vermisst abgeschrieben werden und auch Umwege haben ihren Reiz -  also fanden wir gutgelaunt und reichlich zugematscht zurück ins Ziel. Der Hydrant mit dem Schlauch zur Radreinigung befreite das Gefährt vom niederrheinschen Schlamm, der Kuchen war lecker  und die Heimreise war  längs der A40 kurz und schnel
l.

!! Nachtrag mit einigen Bildern aus Grefrath...........

 

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